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"Der Sieg ist nahe": Jorge Lorenzo nach langer Führung Dritter

24. September 2017 - 17:03 Uhr

Zwei Sekunden fehlen Jorge Lorenzo nach langer Führung auf den Sieg - Platz drei in Aragon macht ihn trotzdem glücklich, denn sein erster Sieg mit Ducati rückt näher

Jorge Lorenzo
Zum zweiten Mal schaffte es Jorge Lorenzo in dieser Saison auf das Podest
© GP-Fever.de

(Motorsport-Total.com) - Jorge Lorenzo führte den Grand Prix in Aragon (Spanien) vom Start weg an und lag die ersten 15 Runden an der Spitze. Im letzten Renndrittel kam dann das Honda-Duo stark auf. Lorenzo musste zunächst Marc Marquez und dann auch noch Dani Pedrosa passieren lassen und fuhr als Dritter ins Ziel. "Trotzdem ist es ein guter Podestplatz und der Sieg ist sehr nahe", strahlt Lorenzo trotz des knapp verpassten ersten Triumphs mit Ducati. Zwei Sekunden fehlten im Ziel auf Sieger Marquez. Nach Jerez stand der dreimalige MotoGP-Weltmeister zum zweiten Mal in diesem Jahr bei der Siegerehrung.

Dass Lorenzo mit einer explosiven Anfangsphase ein Rennen anführen kann, ist in dieser Saison schon mehrfach vorgekommen. Aber in der Regel brachen seine Rundenzeiten ein und er fiel zurück. Diesmal wurde seine Pace erst im letzten Renndrittel langsamer. "Schade ist, dass ich diesmal nicht so wie Marc den mittleren oder härteren Reifen verwenden konnte", beginnt Lorenzo seine Analyse. "In FP4 verwendete ich soft und sah, dass ich damit sehr konstant bin. Wir wussten aber, dass die letzten sieben Runden schwierig werden würden. So war es dann auch."

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Die Rundenzeiten der Ducati mit der Startnummer 99 kletterten in den letzten Runden auf 1:50 Minuten, während das Honda-Duo weiter 1:49 fahren konnte. "Wie erwartet war es in den letzten sieben Runden schwierig, die Pace bei 1:49 zu halten", kam dieser Einbruch für Lorenzo nicht unerwartet. "Ich konnte nicht mehr viel daran ändern. Mein Hinterreifen war vor allem auf der linken Flanke am Ende. Marc und Dani hatten am Ende mehr Traktion. Ich gab mein Bestes, um Dani im Auge zu behalten, aber es war unmöglich."

Auch wenn es diesmal nicht mit dem Sieg geklappt hat, ist Lorenzo mit seiner Leistung sehr zufrieden. "Wichtig ist, dass ich Fortschritte mache. Ich kenne das Motorrad immer besser und weiß, wie ich das Maximum herausholen kann. Das Team kümmert sich um Details, die mein Leben einfacher machen. Wir machen gute Fortschritte. Aragon war in den vergangenen Jahren für unser Bike nicht optimal. Ducati war hier nur beim Streckendebüt 2010 stark."

Performance-Kurve zeigt nach oben

"Ich versuche die Stärken des Motorrades optimal zu nutzen. Dafür muss ich später bremsen und das Gas früher aufdrehen, als ich es von früher gewohnt bin. Man hat am Freitag gesehen, dass ich noch mehr Zeit brauche, um das zu verstehen. Auf jeder Strecke wird der Prozess schneller, weil ich immer natürlicher fahre. Aber ich brauche das komplette Wochenende im Trockenen, um das Maximum herauszuholen. Auf der anderen Seite hilft mir das Team bei Details, damit es mir leichter fällt. Zum Beispiel in maximaler Schräglage haben wir noch die größten Schwierigkeiten. Wir werden in diesem Bereich aber immer stärker."

Jorge Lorenzo, Valenrino Rossi, Marc Marquez, Andrea Dovizioso
Jorge Lorenzo führte vom Start weg die ersten 15 Runden des Rennens an
© GP-Fever.de

Seit einigen Wochen konzentriert sich Lorenzo darauf, sanfter mit dem Gasgriff umzugehen. 23 Runden waren bei 40 Grad Asphalttemperatur für den weichen Hinterreifen dennoch eine Menge. "Den harten Hinterreifen habe ich nicht ausprobiert, aber zwischen medium und soft gab es zumindest für mich einen großen Unterschied", erläutert der Spanier den Hintergrund für seine Reifenwahl. "Mit dem Medium-Reifen hätte ich das Rennen nicht fahren können. Am Freitag war ich damit sehr langsam, mit dem weichen Reifen war ich um fast zwei Sekunden schneller. Das war meine einzige Chance, hier konkurrenzfähig zu sein."

Mathematisch hat Lorenzo keine Chance mehr auf den WM-Titel. Dennoch zeigt seine Performance-Kurve seit einigen Rennen bergauf. Das stimmt den Ducati-Fahrer optimistisch, dass er seinem ersten Sieg mit dem italienischen Bike immer näher kommt. "Motegi kann eine gute Strecke für uns sein", denkt Lorenzo an den nächsten Grand Prix. "Ich mache mir für dort große Hoffnungen, weil mir die Strecke auch liegt. Es gibt dort harte Bremspunkte und viel Beschleunigung. Dort können wir versuchen, wieder um den Sieg zu kämpfen."

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