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Sind Freundschaften unter MotoGP-Piloten möglich?

30. August 2017 - 15:03 Uhr

Trotz der harten Duelle auf der Strecke ist Aleix Espargaro überzeugt, dass Freundschaften unter Fahrern möglich sind - Es gibt nur eine Ausnahme

Cal Crutchlow, Marc Marquez
Harmonie bei Honda: Cal Crutchlow und Marc Marquez verstehen sich sehr gut
© GP-Fever.de

(Motorsport-Total.com) - Auf der Strecke entscheiden teilweise Tausendstelsekunden über Erfolg oder Misserfolg. Oft reicht eine durchwachsene Saison, um seinen Platz im Team zu verlieren. Unter den Fahrern tobt pausenlos ein knallharter Wettbewerb. Ist da noch Platz für Freundschaften? "Ja", meint Aprilia-Gresini-Pilot Aleix Espargaro, der sich sehr gut mit seinen Gegnern versteht.

"Ja, man will immer Erster sein, doch man kann auch im Fahrerlager Freunde haben", erklärt der Spanier, der sich sehr mit Noch-Teamkollege Sam Lowes gut versteht. "Man verbringt sehr viel Zeit mit seinem Teamkollegen. Man isst zusammen und hält sich stundenlang in der gleichen Box auf. Ich nehme mit Sam an mehrstündigen Meetings teil. Es ist deutlich einfacher, wenn man sich gut versteht", bemerkt Espargaro.

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Doch vor allem die Spitzenfahrer sind sich nicht immer grün. "Ich kann mir vorstellen, dass es sehr schwierig wird, wenn man um einen Titel kämpft. Doch ich kämpfte noch nie um eine Meisterschaft und habe deshalb keine Probleme", scherzt Espargaro, der in der kommenden Saison mit Scott Redding für Aprilia fährt.

Was sagt Espargaro dazu, dass Lowes nach nur einer Saison entlassen wird? "Ich habe keine Meinung dazu. Es war eine Entscheidung, die vom Team getroffen wurde", kommentiert der ehemalige CRT- und Open-Champion. "Scott und ich kamen gut miteinander aus, als wir für Avintia fuhren. Er ist ein netter Kerl. Er fuhr zwei Jahre mit der Honda und zwei Jahre mit der Ducati. Jetzt wechselt er zu Aprilia."

Aleix Espargaro
Aleix Espargaro: "Man kann auch im Fahrerlager Freunde haben"
© GP-Fever.de

"Ich wünsche mir einen starken Teamkollegen, um die RS-GP weiterzuentwickeln. Ich möchte nicht um die Top 10 oder Top 12 kämpfen. Ich möchte aufs Podium!", betont der ehrgeizige Spanier, der von Lowes' Entwicklung überrascht ist: "Ich rechnete damit, dass sich Sam in der zweiten Saisonhälfte steigern wird und mehr Zeit erhält. Dann hätte er sich in der kommenden Saison weiter verbessert. Ich hoffe, dass Sam Fortschritte gelingen, damit er die Saison stark beenden kann."

Die Freundschaft mit dem Briten, der im Winter aus der Moto2 in die MotoGP aufstieg und in diesem Winter wieder in die mittlere Kategorie zurückkehrt, ist laut Espargaro nicht auf die klare Hierarchie im Team zurückzuführen: "Ich komme mit beinahe allen gut aus. Manche Leute behaupten, ich würde mit Sam gut zurechtkommen, weil ich deutlich schneller bin als er. Das ist nicht wahr. Im vergangenen Jahr war Maverick (Vinales) deutlich schneller als ich und er zählt zu meinen besten Freunden im Fahrerlager. Ich bin ein unkomplizierter Typ, der sich darum bemüht, gut mit den anderen Fahrern auszukommen."

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