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Jonas Folger: "Mache mir keine übertriebenen Sorgen"

11. August 2017 - 20:26 Uhr

Beim Trainingsauftakt in Spielberg lernt Jonas Folger (16.) die Tücken des neuen Yamaha-Chassis und der Strecke kennen, doch der Deutsche bleibt zuversichtlich

Jonas Folger
Beim Bremsen klagte Jonas Folger am Freitag über erhebliche Probleme
© GP-Fever.de

(Motorsport-Total.com) - Schwieriger Start für Jonas Folger in Spielberg: Der Deutsche kam am Freitag auf dem Red Bull Ring nicht über Rang 16 hinaus und muss morgen früh auf gute Bedingungen hoffen, um sich noch steigern und direkt in Q2 einziehen zu können. Obwohl es am ersten Trainingstag zum Großen Preis von Österreich immer wieder regnete, konnte der Großteil der MotoGP-Sessions im Trockenen stattfinden. Dennoch kam Folger nicht auf seine gewohnt starke Pace.

"Das Wochenende begann schwieriger als erwartet", gibt der MotoGP-Rookie zu. Er fährt seine Yamaha M1 in Spielberg zum ersten Mal und war am Freitag mit einem neuen Chassis unterwegs, das er am vergangenen Montag in Brünn getestet und für gut befunden hatte. Auf dem 4,3 Kilometer langen Red Bull Ring mit seinen harten Bremszonen und extremen Beschleunigungsphasen machten sich jedoch vor allem Nachteile bemerkbar.

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Folger analysiert: "Wir haben heute definitiv in die falsche Richtung gearbeitet oder vielleicht war es eine vorschnelle Entscheidung das Chassis zu wechseln. Wir werden jedenfalls noch ein Meeting haben und darüber diskutieren, ob es in Hinblick auf diese spezielle Strecke richtig war, das neue Chassis hier zu verwenden." Vor allem auf der Bremse erkennt der 23-Jährige, dem in der Zeitentabelle knapp eine Sekunde auf die Spitze fehlte, einen Schwachpunkt.

MotoGP in Spielberg

Österreich


11.-13.08.2017 Training
Foto 1 von 78
Jonas Folger
Jonas Folger

"Das Motorrad ist auf der Bremse sehr unstabil, sowie auch der Vorderreifen beim Bremsen oft blockiert und daher zu stempeln beginnt. Ich kann das Bike einfach nicht richtig abbremsen", erklärt Folger das Problem. Für den morgigen Samstag spielt seine Tech-3-Crew mit dem Gedanken, eines der Bikes mit dem alten Rahmen und das andere mit dem neuen auszustatten, um Vergleichstests durchführen zu können.

Trotz des mühsamen Starts am Freitag sorgt sich Folger nicht allzu sehr. Denn: "Vor dem Test in Brünn waren wir auch schon mit dem alten, steiferen Chassis richtig schnell. Also mache ich mir keine übertriebenen Sorgen. Ich bin mir sicher, dass wir morgen wieder auf die richtige Spur wechseln werden." Dabei hofft er selbstredend auf stabileres Wetter, um sich im dritten Freien Training am Samstagmorgen bis in die Top 10 steigern zu können. Sonst droht ihm ein Umweg über Q1.

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