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Marcel Schrötter in Suzuka: Aufholjagd nach frühem Pech

31. Juli 2017 - 09:54 Uhr

Das Suzuki-Team rund um Marcel Schrötter verpasst bei den 8 Stunden von Suzuka ein gutes Ergebnis - Trotzdem zieht der Deutsche ein positives und lehrreiches Fazit

Marcel Schrötter
Das Suzuki-Team rund um Marcel Schrötter hatte in Suzuka nicht viel Glück
© Marcel Schrötter

(Motorsport-Total.com) - Für Marcel Schrötter endete der erste Einsatz beim berühmten Langstreckenrennen in Suzuka nicht mit einem Erfolgserlebnis. Nach acht Stunden wurde sein Team S-Pulse mit zwölf Runden Rückstand auf Platz 23 abgewunken. Der Deutsche teilte sich eine Suzuki GSX-R1000 mit Hideyuki Ogata und Alex Cudlin. Teamchef Ogata fuhr die Startphase und wurde in der Anfangsphase von einem Gegner angerempelt. Das beeinflusste schließlich das komplette Rennen für die Mannschaft.

"Es ist sehr schade, dass wir wegen einer übereifrigen Aktion eines Konkurrenten das Rennen schon in der ersten Stunde verloren haben", seufzt Schrötter, der zu diesem Zeitpunkt an der Box auf seinen ersten Einsatz wartete. "Zum Glück ist Hideyuki nicht gestürzt, als ihm ein anderer Fahrer ins Heck fuhr. Das Motorrad war aber ziemlich schwer beschädigt. Das Heck war komplett weggebrochen und musste ersetzt werden.

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Auch die Elektronik musste getauscht werden. "Diese ist im Heck untergebracht", berichtet Schrötter weiter. "Die Reparatur hat eine gute Viertelstunde gedauert. Letztendlich bin ich mit sieben Runden Rückstand in meinen ersten Stint gegangen. Wir haben das Rennen also in einer aussichtslosen Position fortgesetzt. In diesem Turn ist noch dazu die Schwingen-Lagerung locker geworden. Deswegen ist nach wenigen Runden ein extremes Chattering am Hinterrad aufgetreten."

"Ich hatte zunächst keine Ahnung, was die Ursache dafür war. Daher habe ich nur sehr vorsichtig meine Pace erhöht. Zum Schluss wurde die Situation aber so schlimm, dass ich schon drei Runden vor dem geplanten Stopp in die Box fuhr. Wir haben dann sofort gesehen, dass die Achse zur Hälfte herausstand. Zum Glück habe ich richtig gehandelt, weil das hätte richtig schlimm enden können. Diese weitere Reparatur hat erneut wieder viel Zeit gekostet. Somit war das Desaster endgültig perfekt."

Nach seinem ersten Turn kam Schrötter erst in der sechsten Stunde wieder zum Einsatz. "Während Hideyuki den nächsten Stint fuhr und anschließend Alex zum Einsatz kam, konnte ich mich gut ausruhen und mich für meinen zweiten Stint super vorbereiten. Dieser war dann wirklich sehr, sehr stark. Ich bin sehr oft 2:08er Rundenzeiten gefahren und mit Verkehr auf der Piste immer noch 2:09 oder 2:10. Es war ganz selten der Fall, dass ich über 2:10 fuhr. Aufgrund dieser Tatsache ist es doppelt schade, dass wir am Anfang etwas Pech hatten."

Handverletzung war kein Problem

"Ich freue mich daher wirklich über meine Leistung, da ich trotz der Handverletzung die Pace der Spitzenteams, wenn nicht sogar die der Siegerteams, fahren konnte. Suzuka, das Rennwochenende einschließlich der Tests, war auf jeden Fall eine enorm lehrreiche Erfahrung für mich. Ich werde daher alles unternehmen, um auch nächstes Jahr wieder bei diesem tollen Event dabei zu sein. Die ersten Gespräche mit einigen guten Teams sind bereits im Gange. Hoffentlich gelingt es uns ein gutes Paket zu schnüren."

"Ich bin auch froh, dass die Hand bis zum Schluss gehalten hat", spricht Schrötter seine Kahnbeinverletzung an der linken Hand an. Diese hatte er sich beim Enduro-Training zugezogen. "Die Schmerzen waren jederzeit auszuhalten. Obwohl das Wochenende nun vorbei ist, versichere ich im Nachhinein nochmals, dass ich mit Sicherheit das Handtuch geworfen hätte, wenn sich die Situation dramatisch verschlechtert hätte. Mitunter habe ich auch deshalb auf den letzten Turn verzichten und Alex nochmals rangelassen. Er ist somit ebenfalls zweimal zum Fahren gekommen."

Auch wenn es nicht mit einem guten Ergebnis geklappt hat, zieht Schrötter nach seinem Japan-Ausflug dennoch ein positives Fazit: "Ich denke, dass wir uns trotz all dieser Schwierigkeiten sehr gut aus der Affäre gezogen haben. Man darf auch nicht vergessen, dass das Team zum ersten Mal bei einem Langstreckenrennen dabei war. Im Rennen konnten wir quasi von ganz hinten noch bis auf Rang 23 nach vorn fahren. Ich habe natürlich mit einem besseren Resultat gerechnet, trotzdem haben wir eine recht ordentliche Leistung abgeliefert."

"Abschließend möchte ich noch allen Beteiligten meinen Dank aussprechen, dass mein langgehegter Wunsch, bei den 8 Stunden von Suzuka dabei zu sein, in Erfüllung gegangen ist. Vielen Dank an das gesamte Team, an meine Teamkollegen Hideyuki und Alex, und an alle, die mir bei diesem Rennen geholfen haben. Es hat viel Spass gemacht, in den vergangenen vier Wochen mit ihnen zusammenarbeiten. Jetzt gilt es aber wieder den Fokus auf die Moto2 zu legen. Nächste Woche beginnt in Brünn die zweite Saisonhälfte."

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