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Kawasaki auf WM-Kurs: Rea und Sykes wieder auf dem Podest

18. Juni 2017 - 16:58 Uhr

Jonathan Rea und Tom Sykes müssen sich im zweiten Misano-Rennen Ducati beugen, aber in der WM läuft es für Kawasaki - Rea von der Queen zum MBE ernannt

Jonathan Rea, Tom Sykes
Jonathan Rea setzte sich im Kawasaki-Duell gegen Tom Sykes durch
© Kawasaki

(Motorsport-Total.com) - Für Kawasaki sind die Weichen für den Gewinn der Weltmeisterschaft gestellt. Im zweiten Rennen der Superbike-WM im italienischen Misano mussten die Grünen den Sieg zwar Ducati-Gegner Marco Melandri überlassen, aber insgesamt war es wieder ein erfolgreiches Wochenende. Tom Sykes gewann das Samstagrennen und Jonathan Rea rettete nach dem Unfall mit Chaz Davies (Ducati) noch den dritten Platz. Am Sonntag fuhr Rea als Zweiter auf das Podest, dicht gefolgt von Sykes.

In der Weltmeisterschaft hat Rea komfortable 50 WM-Punkte Vorsprung auf Sykes. Das entspricht zwei Rennsiegen. Auch Reas Vorsprung auf Davies (111 Zähler) und Melandri (163) ist beruhigend. Rea könnte der erste Fahrer werden, der dreimal in Folge Superbike-Weltmeister wird. Diese Erfolge werden auch in seiner Heimat Großbritannien honoriert. Königin Elisabeth ernannte Rea in ihrer Geburtstagsansprache zum MBE (Member of the Order of the British Empire). Nur wenigen Motorradrennfahrern wurde diese Ehre zuteil. Darunter sind auch Carl Fogarty und Joey Dunlop.

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"Ich bin mit dem heutigen Ergebnis sehr zufrieden", sagt der amtierende Weltmeister nach dem zweiten Rennen in Misano. "Leider konnte ich nicht um den Sieg kämpfen, denn die Balance des Hinterreifens war nicht optimal. Ich hatte Vibrationen und Chattering, was schwierig zu kontrollieren war. Ich konzentrierte mich darauf, Tom zu überholen. Als ich vorbeikam, wollte ich Torres jagen, aber leider hatte er ein Problem und musste aufgeben."

Jonathan Rea
Große Ehre: Jonathan Rea wurde von der Queen zum MBE ernannt
© Kawasaki

"Wir müssen mit diesem Ergebnis sehr zufrieden sein, aber wir müssen auch genau verstehen, warum ich heute Mühe hatte. Gestern fühlte sich das Motorrad viel besser an. Die Abstimmung war mehr oder weniger gleich", rätselt Rea über die Vibrationen. Trotzdem läuft für ihn alles nach Plan. "In der Weltmeisterschaft bin ich jetzt in einer guten Position. Ich wünsche Chaz eine rasche Genesung von seinen Verletzungen."

Sykes zeigte von Startplatz neun eine starke Startphase. Im weiteren Rennverlauf konnte er Rea aber nicht hinter sich halten und wurde Dritter. "Vom Rennbeginn hatte ich mir etwas mehr erwartet. Mein Start war gut und ich konnte früh einige Überholmanöver setzen. Aber leider konnte ich nicht das Beste aus den Reifen und dem Motorrad herausholen. In den ersten fünf Runden habe ich die Chance auf den Sieg verloren."

"Gegen Rennende hatte ich einen guten Speed. Mein Motorrad blieb konstant, aber am Anfang war es nicht gut genug. Ich habe das Gefühl, dass die ersten Runden mein Ergebnis beeinflusst haben", glaubt Sykes. "Ich konnte Jordi Torres und Xavi Fores nicht angreifen. Daran müssen wir für Laguna arbeiten. Ich fühle auch mit Chaz und wünsche ihm eine rasche Genesung. Bei den Punkten wird die Lücke nach hinten etwas größer. Jonathan und ich haben an diesem Wochenende eine Menge Punkte gesammelt."

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