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Crutchlow: Wie ähnlich ist seine Honda der von Marquez?

19. Mai 2017 - 09:17 Uhr

Als Honda-Privatier leistet Cal Crutchlow wichtige Testarbeit für den Hersteller, aber wie ähnlich sind sich sein Kundenbike und die Werksmaschine wirklich?

Cal Crutchlow
Cal Crutchlow fährt 2017 seine dritte MotoGP-Saison für LCR-Honda
© LCR

(Motorsport-Total.com) - In der vergangenen MotoGP-Saison konnte Cal Crutchlow zwei Siege feiern. Zweimal wurde er Zweiter. 2017 stand der LCR-Honda-Pilot bereits einmal auf dem Podest: In Argentinien wurde er Dritter. Dem stehen jedoch zwei Ausfälle gegenüber. Hinzu kommt die gestiegene Leistungsdichte. Crutchlows Ambitionen auf Siege sind trotzdem weiter hoch: "Ich glaube, dass es möglich ist, wieder Rennen zu gewinnen."

Im Gespräch mit 'GPOne.com' erklärt der Brite: "Dieses Jahr ist schon jetzt stärker als das letzte. Konkurrenzfähig zu sein, ist toll. Und ich glaube, wir sind derzeit konkurrenzfähig. Wir leisten tolle Arbeit." Seine Enttäuschung beim Saisonauftakt in Katar, wo er gleich zweimal stürzte, sei groß gewesen. Dort hatte er sich gemeinsam mit dem Team in der Startaufstellung entschieden, den Vorderreifen zu wechseln. Das rächte sich.

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"Das war die schlimmste Entscheidung überhaupt. Ich wusste, dass das Risiko hoch sein würde, nicht ins Ziel zu kommen. Und so ist es passiert. In den nächsten beiden Rennen lief es besser", blickt Crutchlow zurück. Beim Großen Preis von Frankreich an diesem Wochenende will er nach dem Nuller in Jerez wieder punkten, um den Anschluss nicht zu verlieren. Derzeit liegt der Honda-Privatier auf dem siebten Gesamtrang - punktgleich mit Rookie Jonas Folger.

Sind 2017 mehr als zwei Siege für Crutchlow möglich?

"Mein Ziel war es, mehr Rennen zu gewinnen als im Vorjahr", erklärt Crutchlow sein Saisonvorhaben. "Aber schon zwei Siege wie im letzten Jahr sind gut. Denn viele Kundenfahrer haben gar nicht gewonnen und manche Werksfahrer nur ein Rennen." Noch hat der Brite in 15 Rennen die Gelegenheit, sein selbst gestecktes Soll zu erreichen. Dafür hofft er natürlich auch auf die Weiterentwicklung seiner RC213V.

Auf das Werksteam angesprochen, verrät Crutchlow: "Das Motorrad ist dem von Marc (Marquez) und Dani (Pedrosa; Anm. d. R.) sehr ähnlich, aber sie sind nicht identisch. Es liegen etwas dahinter." Dennoch sei seine Honda ein konkurrenzfähiges Motorrad. "Marc damit fahren würde, wäre er immer noch so schnell, vielleicht etwas schneller als ich", glaubt der Privatier und erinnert sich an seine Anfangsjahre in der MotoGP bei Tech-3-Yamaha.

"Hättest du damals (Jorge) Lorenzo auf mein Motorrad gesetzt, wäre er immer noch genauso konkurrenzfähig gewesen", erklärt Crutchlow weiter. Zugleich bezweifelt er, dass die Werksfahrer auf den Kundenmotorrädern in der Weltmeisterschaft dieselbe Position erreichen würden. "Denn da kommt die Entwicklung ins Spiel. Sie kriegen ein paar mehr Teile und wir hinken ein wenig hinterher. Während wir zu Beginn des Jahres noch deutlich enger zusammen sind."

Dennoch betont der MotoGP-Pilot, dass nicht viel fehle: "Wir sind sehr glücklich und bekommen bei LCR große Unterstützung von Honda." In Jerez hatte er sich zu seiner intensiven Testarbeit für den Hersteller während des Rennwochenendes zwiespältig geäußert, weil seine Arbeit am Set-up der eigenen Privatmaschine darunter litt. Unter anderem fuhr er mit dem verkürzten Auspuff, den am späteren Testtag auch Marquez ausprobierte.

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