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Marquez nach Test von Daumenbremse nicht überzeugt

07. September 2014 - 15:19 Uhr

Marc Marquez probierte in diesem Jahr eine Daumenbremse aus, um in Rechtskurven einen Vorteil zu erhalten - Allerdings ist er davon nicht überzeugt

Marc Marquez
Marc Marquez ist von der Daumenbremse nicht überzeugt
© Repsol

(Motorsport-Total.com) - In erster Linie verwenden die MotoGP-Asse die Vorderbremse, um die Prototypen vor einer Kurve zu verzögern. Beispielsweise bremste Stefan Bradl in Silverstone vor Kurve 16 von 339 km/h auf 151 km/h in lediglich 200 Metern. Die Hinterradbremse wird hauptsächlich dafür benutzt, um das Motorrad zu stabilisieren. Die Hinterradbremse wird standardgemäß mit dem rechten Fuß betätigt. Daumenbremsen werden derzeit nicht verwendet, obwohl Mick Doohan nach seiner schweren Beinverletzung damit in den 1990er-Jaheren erfolgreich gefahren ist.

Honda experimentierte in diesem Jahr wieder mit einer Daumenbremse. Marc Marquez setzte sie beim Test in Brünn ein, der direkt im Anschluss an den Grand Prix auf dem Sachsenring stattfand. Allerdings fällt das Fazit des Weltmeisters nicht positiv aus, weshalb die Daumenbremse in den Rennen bisher nicht eingesetzt wurde. "Ich war damit nicht sehr glücklich, denn das Gefühl war nicht gut", sagt der elffache Saisonsieger. "Es veränderte sich auch das Gefühl mit der normalen Hinterradbremse."

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"Ich fühlte mich nicht wohl. Aus diesem Grund bin ich beim Test auch einmal gestürzt. Falls sie gegen Saisonende das Gefühl oder das Feedback verändern, würde ich es noch einmal ausprobieren." Marquez benutzte beim Test die Daumenbremse zusätzlich zur normalen Hinterradbremse. "Wie haben die Daumenbremse ausprobiert, um in Rechtskurven einen Vorteil zu haben", nennt er den Grund für dieses Experiment.

"Es war ein kleiner Vorteil, aber in meiner gesamten Karriere habe ich nur die Fußbremse verwendet. Deshalb war es schwierig, alles zu verstehen und sich in jeder Runde daran zu erinnern, wo ich sie einsetzen muss. Es war interessant auszuprobieren, aber im Moment fühle ich mich noch nicht bereit, damit Rennen zu fahren." Und warum ging es nur um die Rechtskurven? "In Linkskurven kann ich die Daumenbremse aufgrund meiner Sitzposition nicht verwenden. Deshalb musste ich dort die Fußbremse einsetzen."

Es war aber nicht das erste Mal, das Honda die Daumenbremse seit der Doohan-Ära ausprobierte. Auch Andrea Dovizioso, von 2009 bis 2011 im Honda-Werksteam, testete diese Bremse. Auch er war davon nicht überzeugt: "Es ist sehr schwierig, mit einer Daumenbremse zu fahren. Es kann positiv sein, aber sie ist sehr schwierig zu verwenden. Ich habe diese Bremse gebraucht, weil ich es in Rechtskurven nicht mag, mit dem Fuß auf der Bremse zu sein. Aber die Sitzposition ist sehr unkomfortabel, daher habe ich mich nicht dafür eingesetzt, diese Bremse zu behalten."

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