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Frustrierender Renntag für Honda

10. Juni 2013 - 16:24 Uhr

Jonathan Rea wird in Portimao von der Technik genarrt und schafft einen Podestplatz - Seinem Honda-Teamkollegen Leon Haslam fehlt die Kraft

Jonathan Rea
Jonathan Rea eroberte im zweiten Rennen einen Podestplatz
© Honda

(Motorsport-Total.com) - Das Ten-Kate-Honda-Team erlebte in Portimao einen Rennsonntag mit Höhen und Tiefen. Im ersten Lauf schied Jonathan Rea kurz vor Halbzeit durch einen technischen Defekt an seiner Fireblade aus. Geknickt saß der Brite hinter der Leitplanke und konnte sein Pech nicht fassen. Sein Teamkollege Leon Haslam fuhr kurz darauf an die Box und gab auf. Körperlich ist der Brite noch weit von einer optimalen Fitness entfernt. Der Beinbruch, den er sich bei einem Trainingssturz in Assen zugezogen hat, wirkt immer noch nach.

Um die Schmerzen im Bein zu kompensieren, musste Haslam mehr mit dem Oberkörper arbeiten, was zu "Arm-Pump" führte. Deshalb entschied sich der 30-Jährige für einen Startverzicht in Rennen zwei. Dagegen lief es für Rea besser. Über weite Strecken konnte er mit der Aprilia von Eugene Laverty mithalten, doch in der zweiten Rennhälfte baute der Hinterreifen ab und Rea kam als Dritter ins Ziel. Es war sein insgesamt siebter Podestplatz in Portimao. Seit 2007 holte sich der Brite an jedem Rennwochenende einen Pokal ab.

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Trotzdem ist Rea nicht zufrieden: "Es war wieder ein frustrierendes Wochenende, aber wir haben einen Podestplatz erobert. Deshalb bin ich zufrieden, dass ich es wieder auf das Podest geschafft habe", sagt der 26-Jährige. Es war sein zweiter Podestplatz in der laufenden Saison. "In der ersten Hälfte von Rennen zwei bin ich ein sehr gutes Tempo gefahren. Das Motorrad fühlte sich sehr gut an, aber als der Reifen abbaute, spielte die Elektronik verrückt. Ich konnte die Traktionskontrolle nicht stärker einsetzen, weil mich das noch mehr verlangsamt hätte."

"Würde ich sie ausschalten, dann wäre das Motorrad unfahrbar. Wir warten auf mehr Hilfe, doch sie kommt nicht. Das ist frustrierend. Das erste Rennen war außerdem enttäuschend, weil wir zu viele technische Probleme in diesem Jahr haben. Es ist frustrierend, wenn das passiert, während man in den Top 5 kämpft. Zwei für uns gute Strecken sind nun vorbei und wir konnten kein Kapital schlagen. Imola ist ein weiterer starker Kurs für uns. Hoffentlich sind wir dort wieder vorne dabei."

Leon Haslam
Leon Haslam ist noch weit von der optimalen Fitness entfernt
© Honda

"Ich möchte mich bei Chris (Pike, Crew-Chief; Anm. d. Red.) und allen im Team bedanken, denn sie arbeiten unglaublich hart. Das bedeutet viel, weil wir derzeit eine schwierige Phase durchmachen." Während sich Rea mit der Technik beschäftigt, steht bei Haslam die Fitness auf der Agenda. Bis Imola, wo Ende Juni gefahren wird, will er an seiner Gesundheit arbeiten. "Es war wirklich ein hartes Wochenende. Ich hatte im Bein kaum Kraft."

"Das Knie kann ich zwar gut abwinkeln, aber im ersten Lauf ermüdete der Rest meines Körpers. Ich konnte mein Bein kaum verwenden und musste deshalb das Motorrad mit dem Oberkörper fahren. Man realisiert gar nicht, wie wichtig das Bein auf dem Motorrad ist, bis man eines davon nicht richtig verwenden kann. Es ist frustrierend, aber ich schaffte acht oder neun Runden, bis ich komplett erledigt war", berichtet Haslam seine Leiden.

"Ich konnte sogar Leon Camier überholen, der Vierter wurde. Seit Donington haben wir Fortschritte geschafft und jetzt habe ich eine Pause von drei Wochen bis Imola. Wir arbeiteten auch an der Elektronik, was für die nächsten Rennen sehr wichtig wird. Beim Chassis haben wir kaum Änderungen vorgenommen, denn die meisten Probleme stammen von mir. Ich muss mehr Kraft in meinem Bein aufbauen."

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