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Jerez-Test: Lorenzo mit Regen-Bestzeit

23. März 2013 - 19:00 Uhr

Der erste Tag der Jerez-Tests fällt beinahe ins Wasser: Jorge Lorenzo stellt im Regen die Bestzeit auf - Stefan Bradl stürzt in Kurve drei

Jorge Lorenzo
Weltmeister Jorge Lorenzo führte die neue Yamaha-Lackierung im Regen aus
© FGlaenzel

(Motorsport-Total.com) - Die MotoGP-Gemeinde war nach den ausgiebigen Testfahrten in Malaysia zurück in Europa. Von Samstag bis Montag stehen die letzten Wintertestfahrten der Saison im spanischen Jerez auf dem Programm. Doch statt Sonnenschein war die Strecke am ersten Tag nass. Zudem hingen tiefschwarze Wolken am Himmel und es wehte ein starker Wind. Am Vormittag gingen lediglich neun Fahrer für einige Besichtigungsrunden auf die Strecke. Auch am Nachmittag setzten immer wieder Regenschauer ein, doch die Strecke war nass genug, um vernünftig mit Regenreifen fahren zu können.

Den Fahrern stehen für den gesamten Test vier Sätze Regenreifen zur Verfügung. Deshalb wollte niemand bei halb trockener und halb nasser Piste auf die Bahn gehen, um die Reifen nicht zu zerstören. Nach den ersten vier Stunden lag Dani Pedrosa (Honda) an der Spitze der Zeitenliste. Als dann am Nachmittag auf richtig nasser Fahrbahn deutlich mehr Fahrbetrieb herrschte, übernahm Weltmeister Jorge Lorenzo das Zepter. Der Yamaha-Werksfahrer drehte schlussendlich 39 Runden und wurde in seinem schnellsten Umlauf in 1:47,423 Minuten gestoppt.

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Pedrosa, der insgesamt 30 Runden fuhr, war als Zweiter um 1,051 Sekunden langsamer. Die Zeiten waren aufgrund der Bedingungen und der unterschiedlichen Programme wenig aussagekräftig. So wollte Honda in Jerez ursprünglich nur die Eindrücke vom Austin-Test bestätigen. Im Regen wollte man zunächst gar nicht fahren, außer es war so nass, dass Erfahrungen gesammelt werden konnten. Das traf auch auf Rookie Marc Marquez zu, denn er war zum ersten Mal mit der MotoGP-Honda in Jerez unterwegs. Er reihte sich an der dritten Stelle ein.

Superstar Valentino Rossi drehte mit seiner Yamaha 36 Runden und war um zwei Sekunden langsamer als sein Teamkollege an der Spitze. Recht unterschiedliche Ergebnisse erzielten die Ducati-Fahrer. Schnellster Desmosedici-Vertreter war Andrea Iannone in Pramac-Farben als Vierter. Sein Teamkollege Ben Spies verbrachte die meiste Zeit an der Box und klassierte sich als Elfter. Das Werksteam hatte über zwei Sekunden Rückstand auf Lorenzo.

Andrea Dovizioso
Andrea Dovizioso feierte am Samstag seinen 27. Geburtstag
© Ducati

Nicky Hayden schien in der Zeitenliste auf Platz sieben und Andrea Dovizioso auf Rang zehn auf. Dovizioso feierte am Samstag zudem seinen 27. Geburtstag. Im Gegensatz zu Honda und Yamaha war bei Ducati der Testfahrer Michele Pirro im Einsatz. An seiner Box stehen gleich drei neue Motorräder mit neuen Teilen für diesen Test bereit. Pirro war mit 48 Runden auch einer der fleißigsten Fahrer des Tages. Mit Platz fünf war der Italiener auch gut im Spitzenfeld dabei.

Nicht ganz optimal lief es für Stefan Bradl, denn der Deutsche stürzte in Kurve drei von seiner LCR-Honda. Er blieb aber unverletzt und beendete den Tag als Neunter. Das Tech-3-Yamaha-Duo begnügte sich mit wenigen Runden. Cal Crutchlow verdrängte kurz vor Schluss noch Bradl von Platz acht, während Bradley Smith vorsichtige Erfahrungen im Regen sammelte. Als 16. landete er mitten im Claiming-Rule-Feld. Auch Alvaro Bautista (Gresini-Honda) musste sich knapp dem schnellsten CRT-Fahrer geschlagen geben.

Stefan Bradl
Stefan Bradl verzeichnete am Nachmittag einen harmlosen Sturz
© FGlaenzel

Bester CRT-Vertreter war Yonny Hernandez auf der ART von Paul-Bird-Motorsport auf Platz zwölf. Dagegen ging das Aspar-Duo überhaupt nicht auf die Strecke. Aleix Espargaro hatte einen neuen Motor von Aprilia erhalten, den man bei einem Sturz nicht riskieren wollte. Am Sonntag wird er, falls es trocken ist, am Chassis und einer neuen Hinterradschwinge arbeiten. Andere CRT-Fahrer absolvierten dagegen ein Regen-Programm.

So spulte Hiroshi Aoyama ganze 56 Runden ab, denn er wollte seine FTR-Kawasaki im Regen kennenlernen. Neue Teile von FTR verzögerten sich wegen anhaltender Schneefälle in Großbritannien. Claudio Corti probierte an seiner FTR-Kawasaki Änderungen aus, die sein Forward-Teamkollege Colin Edwards vorgeschlagen hatte. Am Ende des Feldes landete Michael Laverty mit der Eigenkonstruktion von Paul Bird. Das junge Projekt absolvierte am Samstag zwölf Runden.

Testzeiten aus Jerez (Samstag):
01. Jorge Lorenzo (Yamaha) - 1:47,423 Minuten (39 Runden)
02. Dani Pedrosa (Honda) +1,051 Sekunden (30)
03. Marc Marquez (Honda) +1,101 (38)
04. Andrea Iannone (Pramac-Ducati) +1,561 (27)
05. Michele Pirro (Ducati-Testteam) +1,896 (48)
06. Valentino Rossi (Yamaha) +2,020 (36)
07. Nicky Hayden (Ducati) +2,220 (20)
08. Cal Crutchlow (Tech-3-Yamaha) +2,269 (19)
09. Stefan Bradl (LCR-Honda) +2,367 (33)
10. Andrea Dovizioso (Ducati) +2,843 (22)
11. Ben Spies (Pramac-Ducati) +3,534 (18)
12. Yonny Hernandez (PBM ART) +3,846 (31)
13. Alvaro Bautista (Gresini-Honda) +3,854 (31)
14. Karel Abraham (Cardion ART) +3,910 (26)
15. Claudio Corti (Fordward FTR-Kawasaki) +4,611 (35)
16. Bradley Smith (Tech-3-Yamaha) +4,624 (14)
17. Danilo Petrucci (Ioda Suter-BMW) +4,757 (18)
18. Hector Barbera (Avintia FTR-Kawasaki) +4,868 (17)
19. Hiroshi Aoyama (Avintia FTR-Kawasaki) +5,253 (56)
20. Colin Edwards (Forward FTR-Kawasaki) +6,596 (17)
21. Bryan Starting (Gresini FTR-Honda) +8,696 (37)
22. Lukas Pesek (Ioda Suter-BMW) +8,990 (17)
23. Michael Laverty (PBM) +9,508 (12)

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