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Terol: "Das Debütjahr war sehr schwierig"

19. Dezember 2012 - 15:53 Uhr

Mit dem zweiten Platz in Valencia hat Nicolas Terol einen positiven Schlusspunkt unter eine schwierige Moto2-Debütsaison gesetzt - 2013 soll es besser laufen

Nicolas Terol
Erst beim Saisonfinale in Valencia mischte Nicolas Terol im Spitzenfeld mit
© Aspar

(Motorsport-Total.com) - In der abgelaufenen Moto2-Saison blieb das Aspar-Team hinter den Erwartungen zurück. Jorge Martinez startete das Jahr mit zwei Weltmeistern. Nicolas Terol stieg als amtierender 125er-Champion in die mittlere Klasse auf und Toni Elias, der erste Moto2-Weltmeister der Geschichte, versuchte seiner Karriere wieder Schwung zu verleihen. Von Erfolg war das Jahr nicht gekrönt. Von Elias trennte man sich nach neun Rennen. Ein siebter Platz (Estoril) stand als bestes Ergebnis zu Buche. Als Ersatz für den Spanier holte Martinez Jordi Torres ins Boot. Platz sechs beim Saisonfinale in Valencia war das beste Ergebnis des 25-Jährigen.

In Valencia feierte auch Terol sein großes Erfolgserlebnis. Bei schwierigen Witterungsbedingungen setzte sich der 24-Jährige vor heimischer Kulisse ins Szene und kletterte als Dritter auf das Podest. Ansonsten war es keine einfache erste Saison in der mittleren Klasse. Bei acht weiteren Rennen konnte er in die Punkteränge fahren. Meistens war er bestenfalls rund um Platz 13 zu finden. Oft kämpfte er außerhalb der Top 15. "Das erste Jahr in der Moto2 war für mich sehr schwierig", gibt Terol unumwunden zu.

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"Viele Fahrer lagen innerhalb einer Sekunde und haben voll gepusht. Beim letzten Rennen war mein Gefühl schon im Training besser. Der Podestplatz im Finale war perfekt." An dieses Ergebnis will er auch im kommenden Jahr anknüpfen. Mit der Suter verfügt das Aspar-Team über konkurrenzfähiges Material. Die Vorbereitung wird entscheidend sein. "Der Winter wird sehr wichtig werden. Wir müssen schauen, dass wir immer in den Top 10 sind und in den Rennen um die Podestplätze kämpfen können."

Im Anschluss an das Saisonfinale wurde bereits fleißig getestet. Anfang Dezember war Aspar wie einige andere Moto2-Teams im spanischen Almeria unterwegs. "Wir haben ein neues Chassis ausprobiert, bei dem einige Teile aus Karbon waren", berichtet Terol. "Dieses Chassis war steifer als das gewohnte Material. Obwohl ich nicht so komfortabel gefahren bin, waren meine Zeiten schneller. Deshalb bin ich zufrieden."

Nach dem positiven Saisonabschluss verabschiedete sich Terol mit guter Laune in die Winterpause. "An den letzten drei Testtagen haben wir viele Lösungen ausprobiert. Wir wissen welche Dinge uns schneller machen. Bei den nächsten Tests werden wir daran anknüpfen. An diesen drei Tagen haben wir uns ständig verbessert." Die Testfahrten waren auch für seinen Teamkollegen Torres wichtig. Er verfügt zwar über viel Moto2-Erfahrung, aber in der WM ist das Level viel höher als in der Spanischen Meisterschaft.

Jordi Torres
Jordi Torres sammelte in der abgelaufenen Saison 29 WM-Punkte
© Aspar

In dieser Serie hat Torres die Moto2-Wertung in den Jahren 2011 und 2012 gewonnen. "Der größte Unterschied sind die Reifen", vergleicht Torres die beiden Meisterschaften. In Spanien wird mit Michelin gefahren und in der WM ist es Dunlop. "Wenn man die Reifen ändert, dann muss man auch den Fahrstil anpassen. In der WM ist der Vorderreifen besser, während der Hinterreifen mehr Grip benötigen würde."

"In der Spanischen Meisterschaft ist es ganz anders. Der Hinterreifen ist zu groß und man kann 60 Runden mit der gleichen Zeit fahren. Der Vorderreifen ist zu schwierig, denn er sorgt für Chattering. Der Hinterreifen pusht auch den Vorderreifen. Das verlangt nach einem komplett anderen Fahrstil. Der Motor ist praktisch gleich wie hier. Er hat nur fünf bis zehn PS weniger." Deswegen waren die Testfahrten im Herbst auch sehr willkommen.

"Es war das gleiche Motorrad wie schon das ganze Jahr über. Wir müssen nur einige Teile für den neuen Rahmen tauschen. Ich bin sehr glücklich, denn es war mein zweiter richtiger Test. In der abgelaufenen Saison gab es keine Testfahrten. Wir sind nur von Rennen zu Rennen gefahren. Beim Test konnte ich am Motorrad und meinem Fahrstil arbeiten. Hoffentlich kann ich bald gute Resultate holen."

In Almeria wurden Fortschritte erzielt. "Wir haben in eine gute Richtung gearbeitet. Wir haben versucht bei der Beschleunigung mehr Grip zu finden. Dafür haben wir den hinteren Stoßdämpfer geändert. Wir haben mehr Gip in Schräglage und mehr Stabilität in den Kurven gefunden", äußert sich Torres positiv. "Am letzten Tag bin ich kurze Runs gefahren und habe angegriffen, weil ich den Start der Rennen simulieren wollte. Ich habe Almeria glücklich verlassen, weil das Gefühl auf dem Motorrad mit jedem Tag besser geworden ist."

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