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Rossi: "Die letzten Rennen waren negativ"

05. Juli 2012 - 19:29 Uhr

Auf dem Sachsenring wird Valentino Rossi wieder mit einer anderen Abstimmung experimentieren - Die Analyse des Reifenproblems in Assen läuft

Valentino Rossi
Superstar Valentino Rossi hat auch in Deutschland viele Fans
© Ducati

(Motorsport-Total.com) - Nach zuletzt zwei enttäuschenden Rennwochenenden geht es für Valentino Rossi an diesem Wochenende auf dem Sachsenring weiter. Auch in Deutschland hat der Italiener unzählige Fans, doch wenn es nicht regnet, sind die Erfolgschancen dürftig. Neuheiten gibt es keine und Rossi wird mit seiner Crew rund um Jeremy Burgess wieder am Setup der Ducati feilen. "In den letzten beiden Rennen hatten wir unterschiedliche Abstimmungen. Die Resultate in Silverstone und Assen waren schlecht."

"Ab morgen werden wir versuchen etwas an der Abstimmung zu verändern. Einfach gesagt, wollen wir etwas Ähnliches wie in den Rennen davor - wie in Portugal und Le Mans - ausprobieren", blickt Rossi auf die kommenden Tage. "Im Vorjahr war es hier speziell im Training schwierig. Im Rennen war es etwas besser. Es war jedenfalls ein schwieriges Wochenende und wir müssen schauen, dass es jetzt besser läuft. Unser Ziel ist es schneller zu fahren und wieder das Level unserer besten Rennen im Trockenen zu erreichen. Die letzten beiden Rennen waren sehr negativ."

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Zuletzt in Assen machte ihm der Hinterreifen einen Strich durch die Rechnung. Weil der Pneu im Eimer war, musste ihn der Superstar an der Box wechseln und verlor eine Runde. "Der Reifen hatte kein spezielles Problem. Es war bei diesem Reifen nichts falsch. Aus irgendeinem Grund war die Temperatur im Reifen zu hoch", sagt Rossi nach eingehender Analyse. "Deshalb brachen Gummistücke heraus. Bridgestone spricht mit Ducati, damit wir das besser verstehen."

"Wir müssen vor allem verstehen, was der Unterschied zu Nicky war. Im Rennen drehte mein Hinterreifen weniger durch als seiner. Es gab Unterschiede bei der Abstimmung. Vielleicht lag daran das Problem, denn es lag nicht am Durchdrehen des Reifens. Wir müssen das verstehen und das Problem in Zukunft vermeiden. Vielleicht wissen wir nach dem Meeting mehr. Vielleicht hilft die Abstimmung, die wir morgen probieren, beim Grip am Hinterrad."

Kritische Worte in Richtung der Japaner gibt Rossi nicht von sich. "Wenn Bridgestone sagt, dass es mit dem Reifen kein Problem gab, dann glaube ich es. Es kann eine Kombination aus mehreren Dingen sein. Die hohe Belastung der Reifen, die 1.000er, die unterschiedliche Abstimmung. Es kann passieren. Wichtig ist, dass wir die Gründe dafür finden."

Mugello-Test wird wichtig

In Assen meinte Rossi, dass Ducati einen Plan braucht, um das Motorrad zu verbessern, denn er sieht keinen. Nach der Kritik gab es aber Gespräche. "Ich habe mit Filippo (Preziosi, Konstrukteur; Anm. d. Red.) gesprochen. "Ducati hat abgesehen vom Motor noch einige Ideen. Sie wollen auch das Chassis und die Zuverlässigkeit des Motorrades verbessern. Für Laguna und den Test in Mugello wird etwas kommen. Mehr wird dann im August kommen. Es sieht so aus als hätten wir für die Zukunft und die zweite Saisonhälfte einen Plan. Hoffentlich können wir uns verbessern."

"Ich bin zuversichtlich und glaube, dass die Situation recht einfach ist. Abgesehen vom Nassen bin ich mit diesem Motorrad nicht schnell genug. Wir müssen die Probleme lösen und versuchen schneller zu werden. Wir haben Pläne. Der Mugello-Test wird wichtig sein, um zu verstehen, ob die Richtung richtig ist." Von den Fortschritten könnte auch der Verbleib Rossis bei Ducati abhängen.

Einiges hängt auch am überarbeiteten Triebwerk. "Ich weiß nicht, ob der Motor für den Mugello-Test bereit ist. Es wird keine Modifikation des Chassis geben, aber einige Teile des Motorrades haben eine andere Form und die Gewichtsverteilung wird anders sein. Das ist der erste Schritt um zu verstehen, welchen Weg man für das nächste Jahr einschlagen wird.

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