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Stimmen zur Superpole in Donington

12. Mai 2012 - 20:49 Uhr

Tom Sykes jubelt über seine vierte Pole-Position in diesem Jahr - Die Mitfavoriten Max Biaggi, Jonathan Rea und Carlos Checa sind nicht ganz zufrieden

Tom Sykes
Tom Sykes holte sich zum vierten Mal in diesem Jahr den Pole-Award ab
© Kawasaki

(Motorsport-Total.com) - Tom Sykes und Kawasaki zählen in diesem Jahr zur Spitze der Superbike-WM. Nach überzeugenden Vorstellungen und dem Abbruch-Sieg zuletzt in Monza war der Brite auch in den Trainings auf seiner Heimstrecke im Donington Park stark unterwegs. Speziell in der Superpole ist Sykes eine Bank. Mit Ausnahme von Monza, wo das Wetter und die Höchstgeschwindigkeit eine Rolle spielte, stand in dieser Saison immer die Startnummer 66 auf dem besten Startplatz. BMW jubelte ebenfalls, dass man beide Motorräder in Reihe eins brachte. Max Biaggi (Aprilia) schaffte es auf Platz vier, während Weltmeister Carlos Checa (Althea-Ducati) aus der dritten Reihe angreifen wird.

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"Es ist immer schön, wenn man Superpole-Siege von der Checkliste streichen kann. Trotzdem hatte ich nicht erwartet, hier so schnell zu sein. Mir fehlte etwas das Gefühl für die ZX-10R, aber wir arbeiteten in Superpole 1 und 2", schildert Sykes. "Wir nahmen kleine Änderungen vor. Diese haben in Superpole 3 den Unterschied gemacht. Beim Renn-Setup bin ich zuversichtlich. Hoffentlich bleibt auch das Wetter konstant und wir können den Fans eine gute Show zeigen."

Hinter den beiden BMW-Werksfahrern Leon Haslam und Marco Melandri schaffte noch Biaggi den Sprung in die erste Reihe. Er war der einzige Aprilia-Fahrer in den Top 10. Die Fahrer der italienischen Marke hatten in Donington zu kämpfen. "Im Vergleich zu gestern haben wir uns definitiv verbessert."

"Trotzdem fehlt noch etwas. Die Konkurrenz kann über eine Runde, aber auch über die Distanz ein gutes Tempo fahren", sagt der Weltmeister von 2010. "Wir brauchen noch eine bessere Abstimmung, damit wir mit ihnen mithalten können. Wenn wir aufs Podium wollen, dürfen wir nicht den Kontakt zur Spitze verlieren."

Einer der Mitfavoriten konnte am Ende nicht um die Pole-Position mitkämpfen. Jonathan Rea stellte seine Honda auf Startplatz sechs. "Zunächst haben wir mit Superpole 3 unser Ziel erreicht. Das Motorrad funktioniert sehr gut. Trotzdem habe ich Probleme mit der Wheelie-Kontrolle auf den Geraden. Die Power setzt auch sehr aggressiv ein", sagt der Brite. "Wir versuchen das sanfter zu machen. Im Moment sieht es fürs Rennen etwas merkwürdig aus, denn alle haben mit der weichen Reifenmischung Speed gefunden."

Carlos Checa
Für Weltmeister Carlos Checa verlief die Superpole nicht nach Wunsch
© Althea

"Ein weicher Reifen sah nach einiger Distanz sehr gut aus, ein anderer war zerstört. Wir müssen uns noch überlegen, ob wir es mit dem weichen Pneu riskieren, oder den harten nehmen, der zwar langsamer ist, aber sicher über die Distanz kommt. Ansonsten funktioniert das Motorrad besser als im Vorjahr. Das zeigt, dass wir mit der CBR Fortschritte machen", streicht Rea hervor.

Die große Überraschung war das Ausscheiden von Weltmeister Checa in Superpole 2. Er verpasste die Hürde zwar nur knapp, doch er wird von Startplatz neun aus der dritten Reihe angreifen müssen. Zunächst war Checa mit einem Qualifyier hinausgefahren, aber die Zeit war nicht gut genug. Beim zweiten Versuch hatte er Rennreifen aufgezogen, doch die Zeit reichte auch nicht. "Ich nahm zuerst den Qualifyer, aber als ich sah, dass ich noch einmal hinausgehen muss, entschied ich mich für den Rennreifen."

"Ich dachte, ich könnte niedrige 1:28 Minuten fahren. Ich gab alles, aber ich hatte nicht den gleichen Grip wie am Vormittag", schildert Checa. "Deshalb reichte es nicht. So ist es eben gelaufen. In den Rennen muss mir ein starker Start gelingen."

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