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Crescent-Suzuki in Donington konstant in den Top 10

14. Mai 2012 - 13:26 Uhr

Crescent-Suzuki mischte ein Donington erstmals im Spitzenfeld mit: Leon Camier wurde im zweiten Rennen Vierter und Debütant Peter Hickman Neunter

Leon Camier
Donington war das erfolgreichste Wochenende für Camier in diesem Jahr
© Suzuki

(Motorsport-Total.com) - Das Rennwochenende in Donington war bislang das stärkste für die neue Crescent-Suzuki-Mannschaft in dieser Saison. Von Freitag an war Leon Camier konkurrenzfähig und in den Top 10. In den beiden Rennen setzte der Lokalmatador das Potenzial auch um. In Lauf eins wurde es Platz neun und in Rennen zwei Rang vier.

Im zweiten Rennen profitierte Camier zwar von den Stürzen der beiden BMW-Fahrer, doch auf der Linie betrug sein Rückstand nur vier Sekunden. Bei Hopkins-Ersatz Peter Hickman gab es im ersten Rennen ein technisches Problem an der GSX-R1000. Deshalb musste der Brite kurz an die Box und konnte dann weiterfahren. Der Rückstand war aber zu groß, weshalb er nicht gewertet wurde. Im zweiten Rennen wurde Hickman Neunter.

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Auch wenn Camier insgesamt 20 WM-Punkte sammeln konnte, bleibt anzumerken, dass das Crescent-Team Donington aus der Britischen Meisterschaft gut kennt. Der Miller-Motorsport-Park, wo das nächste Rennen stattfindet, ist aus technischer Sicht für die Abstimmung wieder Neuland. "Ich hatte an diesem Wochenende die Pace, um mit den Topleuten mitzuhalten. Es fühlte sich gut an, mit ihnen zu kämpfen und sie einzuholen", freut sich Camier über die Fortschritte.

"Im ersten Rennen gab es ein Problem bei den Bremsen. Ich konnte nicht so in die Kurven fahren, wie ich wollte. Deshalb konnte ich die Topleute nicht einholen. Für das zweite Rennen wechselten wir auf einen weichen Hinterreifen. Mein Start war okay. Wenn ich nicht so lange hinter Laverty und Guintoli hängen geblieben wäre, hätte ich um das Podium kämpfen können. Ich habe das Rennen genossen und es hat Spaß gemacht, die Gegner einzuholen und zu überholen."

Solides Debüt für Hickman

Hickman berichtet über sein erstes WM-Abenteuer: "Im ersten Rennen gab es ein elektrisches Problem, weshalb ich nach zwei Runden an die Box kommen musste. Die Jungs lösten es und ich ging wieder hinaus, aber ich hatte zu viel Zeit verloren. Glücklicherweise gab es im zweiten Lauf keine Probleme und ich konnte konstant fahren und einen nach dem anderen überholen. Meine schnellste Zeit fuhr ich in Runde 17. Ich bin sehr froh, wie viel ich an diesem Wochenende gelernt habe."

"Platz neun ist wie ein Sieg für mich", freut sich der 25-Jährige. "Das Team hat ein fantastisches Motorrad gebaut und mir das gesamte Wochenende geholfen. Ich bedanke mich bei allen von Crescent-Suzuki, die mir diese Chance ermöglicht haben."

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