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Legenden unter sich: Kein "Demolition Derby" im Audi TT Cup

15. Oktober 2017 - 11:41 Uhr

16 Helden aus DTM, Le Mans und Co. absolvieren das Abschiedsrennen des Audi Sport TT Cup in Hockenheim: Frank Stippler auf Pole vor Frank Biela

Tom Kristensen
Neun Le-Mans-Siege im Auto mit der Nummer 14: Tom Kristensen im Audi TT
© Audi

(Motorsport-Total.com) - Mit einem Rennen über zwölf Runden auf dem Hockenheimring verabschiedet sich der Audi Sport TT Cup Die Nachwuchsserie, in der Philip Ellis am Samstag den Titel sichern und Sebastian Vettels Bruder Fabian erste Tourenwagen-Erfahrungen sammeln konnte, wird 2018 nicht fortgesetzt. Mit dem "Race of Legends" soll am Sonntagmittag (hier zum Livestream!) noch einmal ein spektakulärer Schlusspunkt gesetzt werden. "Legende - klingt witzig. So alt bin ich doch noch gar nicht", lacht Lucas Luhr.

"Es ist ein Rennen für Rentner", scherzt Tom Kristensen, der sich im Qualifying die drittbeste Rundenzeit notieren ließ. Der Däne vereint neun der insgesamt 31 Le-Mans-Siege aller Starter ganz allein auf sich. "Das wird ein großer Spaß", verspricht die Legende aus Hobro. Im Rennen will sich Kristensen möglichst schnell an den vor ihm startenden Frank Stippler und Frank Biela vorbeiarbeiten. "Mein letzten Rennen in einem Fronttriebler ist 17 Jahre her - es wird nicht einfach!"

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"Meine Pole ist nur eine Momentaufnahme - sieht aber auf der Zeitenliste echt toll aus", freut sich Stippler, der 0,242 Sekunden schneller war als Biela. Die insgesamt 16 Legenden hatten nur 20 Minuten lang Zeit, sich an den Audi TT zu gewöhnen. "Wir kämpfen alle mit der Hinterachse", sagt Stippler. "Bei mir kam die ganz gut", erklärt Biela selbstbewusst. "Wen ich hier am liebsten schlagen möchte? Natürlich alle", so die Ansage des fünfmaligen Gesamtsiegers bei den 24 Stunden von Le Mans.

"Wie heiß alle sind, merkt man überall. Die haben sich doch alle vorher schon erkundigt, welches der 16 Autos das beste ist", meint Lucas di Grassi. "Alle wollen gewinnen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es etwas Kleinholz geben wird. Ein bisschen vorsichtig sollten wir allerdings sein, denn die Heckflügel sollen für einen guten Zweck versteigert werden." Di Grassi (Startplatz zehn) kennt den TT bestens. Bei einem Gaststart am Norisring fuhr der Brasilianer ganz nach vorn.

Das letzte Rennen der Audi Tts: Bleibt am Ende überhaupt noch etwas von den Autos übrig, wenn sich Vollgashelden wie Strietzel Stuck, Marcel Fässler oder Lucas Luhr keinen Millimeter schenken? "Es wird bestimmt rauchen, ganz sicher", meint Luhr. "Alle sind mächtig motiviert, es ist kein Nasenbohrer dabei." Tom Kristensen fügt an: "Wir haben die Ansage bekommen, die Autos pfleglich zu behandeln. Schauen wir mal."

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