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Young Driver AMR mit Rückenwind zum Nürburgring

10. Juli 2012 - 17:08 Uhr

Young Driver AMR kommt mit einem Sieg im Gepäck zum GT-Masters-Wochenende in der Eifel - Kristian Poulsen Führender in der Amateurwertung

Kristian Poulsen, Christoffer Nygaard
Auf dem Sachsenring landeten Poulsen/Nygaard einen Überraschungssieg
© Young Driver AMR

(Motorsport-Total.com) - Der erste Meilenstein in der Saison 2012 für Young Driver AMR ist geschafft: Beim GT-Masters-Rennen auf dem Sachsenring Anfang Juni gelang dem dänischen Duo Kristian Poulsen/Christoffer Nygaard mit dem Aston Martin V12 Vantage GT3 der erste Saisonsieg. Poulsen rundete ein starkes Wochenende zudem mit einem Doppelsieg in der Amateurwertung ab und übernahm in dieser Wertung die Tabellenspitze.

Beim Rennen am kommenden Wochenende im Rahmen des Truck-Grand-Prix auf dem Nürburgring liegt vor Poulsen/Nygaard und den Young-Driver-AMR-Teamkollegen Ferdinand und Johannes Stuck im zweiten Aston Martin V12 Vantage allerdings eine schwierige Aufgabe.

"An den Nürburgring haben wir gute Erinnerungen, 2010 haben wir dort beide Rennen der GT1-Weltmeisterschaft gewonnen", erinnert sich Young-Driver-AMR-Teamchef Hardy Fischer. "Am kommenden Wochenende wird es aber schwierig, denn wir fahren auf der kurzen Sprintstrecke. Dort fehlen uns die schnellen und flüssigen Kurven, in denen unser Aston Martin seine Stärke ausspielen kann. Ich hoffe aber dennoch, dass unsere beiden Dänen mit einer guten Punkteausbeute ihren hervorragenden dritten Platz in der Meisterschaft festigen können und auch die Stucks nach viel Pech auf dem Sachsenring in der Eifel zwei gute Ergebnisse einfahren."

Poulsen und Nygaard müssen zudem mit einem weiteren Handicap auskommen: Nach dem Sieg beim Sachsenring-Rennen muss das dänische Duo am Nürburgring 30 Kilogramm Erfolgsballast zuladen. "Es gibt definitiv Strecken, auf denen ich lieber fahre, aber auf dem Nürburgring geht es von Mal zu Mal besser", sagt Nygaard. "Das Erfolgsgewicht, das wir nach unserem Sieg auf dem Sachsenring zuladen müssen, hilft uns aber sicher an diesem Wochenende nicht."

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"Auf dem Nürburgring hat Aston Martin im Mai den ersten Sieg mit dem V12 Vantage in der britischen Meisterschaft eingefahren", so Nygaard weiter. "Allerdings auf der langen Strecke, und nicht auf der kurzen Variante, auf der wir starten und auf die das Auto nicht so perfekt zugeschnitten ist. Es wird sicherlich ein schwieriges Wochenende und mein Teamkollege Kristian Poulsen kennt die Strecke auch nicht. Wir haben also ein bisschen Arbeit vor uns, denn es wird sicherlich wieder unglaublich eng."

Stuck-Brüder hoffen auf mehr Rennglück

Im Lager von Stuck³ regiert vor allem die Hoffnung auf mehr Rennglück als zuletzt. "Der Nürburgring zählt zu meinen Lieblingsstrecken, daher freue ich mich schon sehr auf die beiden Rennen im Rahmen des Truck-Grand-Prix", sagt Johannes Stuck. "Ich hoffe, dass wir in beiden Rennen in die Punkteränge fahren können. Entscheidend wird das Qualifying sein, das bei den bisherigen Rennen immer etwas unsere Schwäche war."

"Mein Wunsch an das Wochenende ist, das wir beide Rennen aus den ersten fünf Startreihen in Angriff nehmen und in den Rennen so viele Punkte, wie möglich einfahren", setzt der ältere der beiden Stuck-Brüder fort. "Eigentlich müssten wir aber auch fast schon etwas größere Rückspiegel am Auto montieren, um Attacken der Gegner rechtzeitig zu erkennen. Denn zuletzt wurden wir leider sehr häufig von Gegnern abgeschossen und haben damit viele mögliche Punkte verloren. Ich hoffe aber, dass wir nun in der Eifel Glück haben. Auch Aston Martin Racing hat in den vergangenen Wochen noch weitere Erfahrung mit dem neuen V12 Vantage gesammelt, das sollte uns am Nürburgring nochmals weiterhelfen."

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