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Pit Lane

Gaststarter auf dem Lausitzring tragen große Namen

02. Mai 2012 - 15:21 Uhr

Generationenduell im Scirocco: Altmeister Niedzwiedz und Thiim gegen die Legenden-Söhne Winkelhock und Lauda

Start zum Scirocco R-Cup
Vorsicht, Prominenz: Im Fahrerfeld finden sich vier Namen von Rennfahrerlegenden
© Volkswagen

(Motorsport-Total.com) - Vier ehemalige DTM-Fahrer aus unterschiedlichen Epochen starten in der Legenden-Wertung des zweiten Saisonlaufs zum Volkswagen Scirocco R-Cup am Wochenende auf dem Lausitzring. Der besondere Reiz liegt im Duell Alt gegen Jung. Denn der 61-jährige Klaus Niedzwiedz oder der 53-jährige Kurt Thiim könnten die Väter der 31-jährigen Markus Winkelhock und Mathias Lauda sein. "Der Legend-Cup ist in jedem Scirocco R-Cup-Rennen ein absolutes Highlight", sagt Volkswagen-Motorsport-Direktor Kris Nissen.

"Ganz besonders gilt das für dieses Mal, wo wir ein spannendes Duell der alten Hasen gegen zwei Piloten aus der jüngsten DTM-Historie haben - ich bin gespannt, wer am Ende die Nase vorn haben wird", so Nissen weiter. Thiim und Niedzwiedz waren maßgeblich an der ersten Blütezeit der DTM von Mitte der achtziger Jahre bis zum Aus der Serie im Jahre 1996 beteiligt. So holte sich der Däne Thiim in der Saison 1986 in einem Rover Vitesse den DTM-Titel. Mit 19 Rennsiegen liegt er in der ewigen Bestenliste der erfolgreichsten DTM-Fahrer hinter Bernd Schneider und Klaus Ludwig auf Rang drei.

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Niedzwiedz kommt auf immerhin sechs Siege in der DTM. 1989 wurde er in einem Ford Sierra Vizemeister. Zur langen Liste seiner Erfolge zählen auch Rang zwei in der Tourenwagen-Weltmeisterschaft 1987 und die Siege beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring 1982 und 1987. Auch im Scirocco R-Cup von Volkswagen sind die beiden DTM-Oldies schon aufeinander getroffen. "Das Rennen am Lausitzring ist unser drittes Cup-Duell. Einmal hat Kurt mich verblasen, einmal habe ich ihn geschlagen. Das ist jetzt der Entscheidungslauf in unserem kleinen Privatduell", lacht Niedzwiedz.

Kurt Thiim
DTM-Star der achtziger Jahre: Kurt Thiim hat noch immer Benzin im Blut
© Volkswagen

Für den TV-Moderator ist die sporadische Rückkehr ins Renncockpit so etwas wie ein Sprung in einen Jungbrunnen: "Wenn ich in der Startaufstellung stehe und der Adrenalinspiegel hochschnellt, fühle ich mich wieder ganz so wie in meiner aktiven Zeit." Dabei hat sich Thiim mittlerweile auch mit dem Push-to-pass-System, bei dem die Leistung des Autos zeitlich limitiert von 235 auf 285 PS steigt, angefreundet. "Es macht die Zweikämpfe und damit die Rennen interessanter. Und wir Rennfahrer nutzen doch immer alles gern, was uns mehr Leistung beschert."

Ihre Gegner in der Lausitz fuhren rund 20 Jahre später in der neuen DTM. Lauda war von 2006 bis 2009 für Mercedes am Start. Winkelhock begann seine DTM-Laufbahn 2004 bei Mercedes und setzte sie nach einem Formel-1-Abstecher - so startete er 2007 in der Formel 1 beim Grand Prix von Europa auf dem Nürburgring für Spyker - ab Mitte 2007 bei Audi fort. Aktuell sind beide Gegner in der GT1-WM. Winkelhock startet in der Lausitz erstmals im Scirocco R-Cup. "Beim Debüt des alten Scirocco-Cup 1976 gewann mein Vater Manfred. Vielleicht kann ich diesen Erfolg ja wiederholen", freut sich der Schwabe auf das Rennen.

Mathias Lauda
Will beim zweiten Start im Scirocco das Feld aufmischen: Mathias Lauda
© Volkswagen

"Mein größtes Problem wird sicher die Einstellung auf das Fahrzeug. Ich bin noch nie in einem Auto mit Frontantrieb Rennen gefahren. Das erfordert doch einen anderen Fahrstil", ist sich Winkelhock sicher. "Aber nach einem Test zur Vorbereitung bin ich richtig heiß auf mein Gastspiel, denn den Cup-Scirocco zu fahren macht unglaublich viel Spaß." Für Lauda ist das Rennen in der Lausitz der zweite Gaststart im Markenpokal. Beim Saisonfinale 2011 in Hockenheim wurde er von einem Konkurrenten schon in der ersten Runde ins Kiesbett befördert und sah die Zielflagge nicht. "Ich hoffe, dass ich diesmal mehr Glück habe", sagt der Sohn des dreimaligen Formel-1-Weltmeisters Niki Lauda. "Diesmal konnte ich vorher testen und gehe damit besser vorbereitet in das Rennen als damals in Hockenheim."

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