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IMSA 2018: "Kein Platz mehr zum Verstecken" für Mazda

Harry Tincknell, einer der vier Stammfahrer im Mazda-Team Joest, blickt nach den Testfahrten im runderneuerten DPi-Boliden hoffnungsvoll auf die IMSA-Saison 2018

(Motorsport-Total.com) - Mit dem von Joest eingesetzten und grundlegend überarbeiteten RT24-P greift Mazda in der IMSA-Saison 2018 nach dem ersten Rennsieg. Pilotiert werden die beiden DPi-Boliden im Zwei-Wagen-Team von Jonathan Bomarito und Tristan Nunez sowie von Oliver Jarvis und Harry Tincknell. Bei den vier Langstrecken-Rennen im Kalender (24 Stunden von Daytona, 12 Stunden von Sebring, 6 Stunden von Watkins Glen und Petit Le Mans) vervollständigen DTM-Champion Rene Rast und IndyCar-Stammfahrer Spencer Pigot den Mazda-Kader.

Mazda RT-24P

Der Mazda RT-24P ist von Joest für 2018 umfassend überarbeitet worden Zoom

Von 2014 bis 2016 hatte Mazda in der IMSA einen reinrassigen Prototypen eingesetzt. Der DPi vom Typ RT24-P fuhr schon in der (Teilzeit-)Saison 2017, allerdings noch ohne die Unterstützung von Joest. Dank der Zusammenarbeit mit dem erfolgreichen Sportwagen-Team aus Deutschland, das 15 Gesamtsiege bei den 24 Stunden von Le Mans sein eigen nennt, gibt es für Mazda ab sofort keine Ausreden mehr. Das glaubt zumindest Tincknell, einer der vier Stammfahrer.

"Der Wettbewerb ist immens. Wir müssen zügig auf Tempo kommen und dann gibt es für uns keinen Platz mehr zum Verstecken", meint Tincknell gegenüber 'Motorsport-Total.com', um von den Testfahrten zu berichten: "Hinsichtlich der Zuverlässigkeit und der Rundenzeiten sieht bislang alles sehr gut aus."

Mazda-Logo und Mazda RT24-P

Mazda: Seit 2014 in der IMSA dabei, aber bislang noch ohne Sieg Zoom

"Ob man ein schlagkräftiges Auto unter dem Hintern hat, merkt man direkt auf den ersten paar Runden. Und genau dieses Gefühl habe ich im Mazda von Beginn an", betont Tincknell, der neben seinem Engagement für Mazda in der IMSA auch für Ford in der GTE-Pro-Klasse der WEC antritt. Weil letztgenannte auf einen jahresübergreifenden Kalender umgestellt hat, wird der Brite in der IMSA-Saison 2018 nur ein Rennen (Mid-Ohio im Mai) verpassen.

Den Auftakt der IMSA-Saison 2018 bilden die 24 Stunden von Daytona am 27./28. Januar. Die Saison 2017 wurde in der Prototypen-Klasse von den DPi-Boliden von Cadillac bestimmt. Lediglich zwei der zehn Saisonrennen in dieser Klasse wurden nicht von einem Caddy gewonnen. Mazda wartet nach dreieinhalb Jahren noch auf den ersten Rennsieg in der IMSA.

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