Aktuelle Bildergalerien
ANZEIGE
Apps zu Formel 1, MotoGP, DTM und Co. für Android, iOS und Windows Phone
ANZEIGE
Apps zu Formel 1, MotoGP, DTM und Co. für Android, iOS und Windows Phone
Facebook
Google+
Motorsport-Total.com @Twitter

Zwitschern mit viel PS!

Die wichtigsten Top-News erhalten Sie vorab über unseren Twitter-Channel @MST_Hot! Alle weiteren News aus unseren Rubriken finden Sie in unseren Twitter-Channels. Wann dürfen wir Ihnen etwas zwitschern?
Alle Twitter-Channels
Sie sind hier: Home > Formelsport > Newsübersicht > GP2

Formel 2 Monza 2017: Ghiotto siegt in dramatischem Finale

02. September 2017 - 21:00 Uhr

Luca Ghiotto gewinnt ein chaotisches Hauptrennen der Formel 2 in Monza - Nyck de Vries und Charles Leclerc fahren sich in der letzten Runde ins Auto!

Luca Ghiotto
Luca Ghiotto hatte sich gerade verbremst, da kollidierten Leclerc und de Vries
© FIA F2

(Motorsport-Total.com) - Luca Ghiotto (Russian Time) hat von einem dramatischen Zwischenfall in der letzten Runde beim Formel-2-Hauptrennen in Monza profitiert: Charles Leclerc (Prema) und Nyck de Vries (Racing Engineering) kollidierten in der letzten Runde bei der Anfahrt zur Curva Grande und kamen nur auf die Plätze 17 und 18. Zuvor wurde das Feld mit einer Safety-Car-Phase neutralisiert, nachdem Oliver Rowland (DAMS) ein Rad verloren hatte. Das Podium komplettierten Antonio Fuoco (Prema) und Nobuharu Matsushita (ART).

Nach langer Wartezeit wegen des verschobene Formel-1-Qualifyings hatte de Vries den besten Start und überholte damit Polesetter Matsushita. Die Top 3 mussten in der ersten Schikane durch die Auslaufzone, als Artjom Markelow (Russian Time) de Vries in die Seite knallte. Leclerc kam nach einem starken Start als Vierter aus der ersten Schikane heraus. Dieser wurde zu Platz drei, als Roberto Merhi (Rapax), Alexander Albon (ART) und Markelow in der Variante della Roggia kollidierten, was den Thai in einen Dreher zwang. Am Ende der ersten Runde schnappte sich Leclerc ausgangs Parabolica Matsushita und war damit Zweiter.

ANZEIGE

Damit hatte de Vries einen Vorsprung von 2,7 Sekunden, den Leclerc begann, abzuknabbern. Hinter diesen beiden war Rowland von Startplatz 13 am Ende der ersten Runde auf Position sechs gestürmt und lieferte sich dann einen packenden Kampf mit Ex-Formel-1-Fahrer Merhi um die vierte Position. Der Rapax-Pilot wehrte eine Attacke von Rowland in der Variante Rettifilo ab, indem er die Schikane abkürzte. Eine Runde später wiederholte er dies in der Variante della Roggia. Rowland konnte sich schließlich ein paar Runden später am Ausgang von Kurve 2 durchsetzen. Kurz darauf fiel ihm Matsushita zum Opfer.

Safety-Car-Phase stellt alles auf den Kopf

Das Rennen hatte sich dann beruhigt. Leclerc folgte de Vries wie ein Schatten, während Rowland mit einigen schnellen Runden versuchte, den Abstand zu den beiden Spitzenreitern zu verkürzen. Leclerc kam nach 17 Runden an die Box, befand sich aber noch immer hinter de Vries, als der McLaren-Junior seinen Stopp eine Runde später absolvierte.

Das Rennen nahm eine dramatische Wendung, als Rowland eine weitere Runde später nach seinem Boxenstopp ein Rad vor der ersten Lesmo-Kurve verlor und auf der Innenseite der Strecke anhielt. Das rief das Safety-Car auf den Plan. Nach einer Unterbrechung von zwei Runden musste Leclerc beim Restart über die Auslaufzone in Kurve 1 ausweichen. Nun attackierte Ghiotto in der Curva Grande de Vries. Der Italiener schnappte sich die Führung, während Leclerc beide wieder durchließ.

In der letzten Runde überschlugen sich die Ereignisse: Ghiotto schoss komplett über die Rettifilo-Schikane hinaus, während Leclerc und de Vries kollidierten, nachdem der Monegasse vor Kurve 3 außen herum vorbeigehen wollte. Der Tabellenführer wurde in die Leitplanke bugsiert, rettete sich aber über die Linie. De Vries fiel mit einem Reifenschaden weit zurück.

Ghiotto holte derweil seinen ersten Saisonsieg mit 1,9 Sekunden Vorsprung auf Fuoco und Matsushita. Hinter Nicholas Latifi (DAMS) komplettierten Albon, Sean Gelael (Arden), Sergio Sette Camara (MP Motorsport), Louis Deletraz (Rapax), Gustav Malja (Racing Engineering) und Markelow die Top 10. Das Sprintrennen mit Reverse Grid startet - keine weiteren Verzögerungen vorausgesetzt - am Sonntagvormittag um 10:15 Uhr.

Artikeloptionen
Artikel bewerten