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Formel 2 Monza 2017: Ghiotto holt Sieg im Sprintrennen nach

03. September 2017 - 11:54 Uhr

Zweiter Anlauf am Sonntag: Luca Ghiotto gewinnt das Sprintrennen der Formel 2 in Monza - Diesmal sollte er den Sieg auch behalten dürfen

Luca Ghiotto
Luca Ghiotto ließ sich von der Strafe am Samstag nicht entmutigen
© FIA F2

(Motorsport-Total.com) - Wird der Heimsieg am Samstag aberkannt, macht er es tags darauf einfach nochmal: Bei trockenen Verhältnissen am Sonntagvormittag war Luca Ghiotto (Russian Time) der König im Königlichen Park zu Monza. Bei Rennhälfte übernahm er die Spitze und konnte den Windschatten zu den Kontrahenten abreißen lassen. Sergio Sette Camara (MP Motorsport) und Antonio Fuoco (Prema) kamen ebenfalls auf das Podium. Louis Deletraz (Rapax) verpasste sein erstes Formel-2-Podest als Vierter.

Ghiotto musste nach seiner Strafversetzung im Hauptrennen von Startplatz fünf starten und hielt diesen in der ersten Runde, während an der Spitze Deletraz und Sean Gelael (Arden) Polesetter Gustav Malja (Racing Engineering) stehen ließen und sich einen heißen Kampf in der ersten Runde lieferten: Gelael schnappte sich die Führung auf dem Bremspunkt, während der Schweizer durch die Auslaufzone ausweichen musste. Er versuchte einen Angriff in der Variante della Roggia, doch Gelael konterte am Ausgang.

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Ab Runde vier ging es dann für Gelael zurück: Deletraz ging mit DRS-Hilfe in Führung. Camara nutzte die Gunst der Stunde und zog ebenfalls vorbei. Gelael war außer Tritt, sodass Ghiotto und Nicholas Latifi (DAMS) ebenfalls vorbeigehen konnten. Latifi sollte sich später in der Variante Rettifilo verbremsen und fiel bis Rennende noch bis auf Rang 16 zurück. (Ergebnis des Formel-2-Sprintrennens in Monza)

Ghiotto macht es kurz und schmerzlos

Deletraz genoss in den nächsten Runden eine relativ ruhige Führung, doch dahinter rollte bereits die italienische Gefahr heran: Nur eine Runde nach dem Überholmanöver gegen Gelael machte Camara einen Fehler in der Variante della Roggia und musste Ghiotto kampflos vorbeilassen. Dieser nahm direkt den Spitzenreiter ins Visier. Camara blieb dran in der Hoffnung, bei einem Kampf zwischen Deletraz und Ghiotto selbst die Führung zu übernehmen.

Diese sollte sich nicht erfüllen: Ghiotto zog in Runde elf sauber in der Roggia-Schikane vorbei. Camara sollte noch eine Runde hinter dem langsameren Deletraz festhängen, bis er vorbei kam - da war Ghiotto längst aus DRS-Fenster und Windschattenreichweite. Der Russian-Time-Pilot kontrollierte das Geschehen und feierte "den besten Sieg meiner Karriere". Camara kam mit 2,2 Sekunden Rückstand auf Platz zwei ins Ziel. Deletraz verlor in der vorletzten Runde noch seinen Podiumsplatz an Samstagssieger Antonio Fuoco.

Abenteuerlicher Kampf im Mittelfeld

Roberto Merhi (Rapax) und Gelael belegten die Plätze fünf und sechs, dahinter folgte ein riesiges Paket von Fahrzeugen, in dem es drunter und drüber ging. Nahezu jede Kurve wechselten Positionen bei Szenen, die an ein Moto3-Rennen im Zweiradsport erinnerten. Da bis auf den Ersten jeder in der Gruppe DRS hatte, war der klassische Windschatten wichtiger. Keiner kam ohne Kampfspuren aus dieser wilden Rauferei um die letzten Punkte ins Ziel, jedem fehlte irgendwo ein Flügelelement. Das härteste Los zog Jordan King (MP Motorsport), der von Artjom Markelow (Russian Time) in den Lesmo-Kies geschossen wurde.

Am Ende zahlte sich in diesem Paket Teamwork aus: Die beiden ART-Piloten Alexander Albon und Nobuharu Matsushita arbeiteten so zusammen, dass sie die Aufholjagd von Charles Leclerc (Prema) faktisch beendeten und ihn im Paket festsetzten. Matsushita, der durch einen Verbremser in der Rettifilo in die Kampfgruppe zurückgefallen war, rettete schließlich Rang sieben über die Linie vor Teamkollege Albon. Leclerc ging auf Rang neun ohne Punkte an einem Wochenende zum Vergessen nach Hause.

Da aber auch Oliver Rowland (DAMS) als Elfter hinter Norman Nato (Arden) punktelos blieb, änderte sich in der Meisterschaft faktisch nichts. Für Leclerc ist das Wochenende hinsichtlich der Meisterschaft sogar noch positiv verlaufen: Sein Vorsprung ist derselbe, aber es stehen nur noch zwei Saisonstationen auf dem Programm. Am 7. und 8. Oktober geht es für die Formel 2 zum Standalone-Event nach Jerez de la Frontera.

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