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McLaren bald mit eigenem Team in der Formel E?

17. März 2017 - 19:28 Uhr

McLaren-Boss Zak Brown möchte das Engagement des Unternehmens in der Formel E ausbauen und kann sich vorstellen, ein eigenes Team einzusetzen

McLaren
McLaren liebäugelt mit Einsatz eines eigenen Teams in der Formel E
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - McLaren denkt über einen Ausbau des Engagements in der Formel E nach. Das Unternehmen aus Woking wird 2018/19 mit seinem Wirtschaftszweig "Applied Technologies" die Elektroserie mit Batterien ausstatten. Doch das ist für McLaren-Chef Zak Brown nicht genug. "Wir suchen nach Möglichkeiten, wie wir unsere Tätigkeit in der Formel E ausbauen können", sagt er bei 'Autosport'.

"Alles ist möglich: ein eigenes Team aufbauen, ein Team kaufen, mit einem Team zusammenarbeiten, um weitere Bereiche in der Formel E zu erschließen, in denen McLaren seine Technologien anwenden kann", erklärt Brown. "Wir können über die Batterietechnik hinaus gehen." Zum Beispiel als Hersteller einer Antriebseinheit. Doch die Frist zur Bewerbung als Motorenlieferant für die Saison 2018/19 endete bereits im Februar.

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McLaren ist kein Neuling in der "Elektro-Formel-1": Bereits in der ersten Saison belieferte das Unternehmen die Teams mit seinen Wechselrichtern. Auch wenn es aktuell keine Kunden in der Meisterschaft gibt, ignorieren könne man die Serie nicht. "Die Formel E ist sehr erfolgreich", schwärmt er. "Sie ist ein fester Bestandteil in der Welt des Motorsports geworden und als Motorsport-Fanatiker denke ich - solange es rentabel ist und zu unserer Marke passt - je größer die Bandbreite, umso besser."

Formel E in Buenos Aires

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Sebastien Buemi (Renault e.dams)
Sebastien Buemi (Renault e.dams)

Mit einem Einstieg als Motorenlieferant in die Formel E würde sich McLaren neben namhafte Automobilhersteller wie Audi, BMW, DS, Jaguar und Renault einreihen. Auch Mercedes liebäugelt mit der Elektroserie und hat sich für 2018/19 eine Option für einen Startplatz gesichert. Ob die Stuttgarter dann tatsächlich an den Start gehen werden, bleibt noch abzuwarten.

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