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Talent-Cup: Simulatorarbeit in Silverstone

11. Juni 2012 - 16:21 Uhr

Die Nachwuchsfahrer des Formel BMW Talent-Cups verbrachten ein Wochenende in Silverstone, wo unter anderem auch im Simulator gearbeitet wurde

BMW Talent Cup
Im Simulator wurde auch an der Linienwahl gefeilt
© BMW

(Motorsport-Total.com) - Von Simulation und Selbstkontrolle: Mit einem intensiven Workshop haben die Teilnehmer des Formel BMW Talent-Cup weitere wichtige Bausteine in ihrem Karriere-Puzzle gesetzt. Am zweiten Juni-Wochenende stand für die Nachwuchspiloten ein Simulator-Training am Rennsport-Standort Silverstone kombiniert mit einem Mental-Training, einem Fitnesstest und einer Medienschulung auf dem Programm.

In dem von BMW Werksfahrer Andy Priaulx, der 2012 für BMW in der DTM um Siege und Platzierungen kämpft, gegründeten Hochleistungssimulator iZone erlernten die Piloten im Alter zwischen 15 und 19 Jahren wertvolle Abläufe, um sich im Cockpit stetig zu verbessern und analytisch vorzugehen. Die Lektionen in Sachen Fahrtraining wurden unterstützt von Prof. Dr. Dieter Hackfort, der den Fahrern als Mental-Coach Techniken zur Selbstkontrolle vermittelte.

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Neben den psychischen und mentalen Vorbereitungen auf ihre Rennsport-Karriere stand erneut auch das Physische im Mittelpunkt. Die Nachwuchspiloten wurden während des Simulator-Workshops einem Fitness-Test unterzogen und erlernten neue und individuell angepasste Übungen, um sich auf die Belastungen im Cockpit bestmöglich vorbereiten zu können. Auch den Medien treten die Fahrerinnen und Fahrer des Formel BMW Talent-Cup besser gerüstet entgegen: In einem Medientraining machten sich die Teilnehmer mit Interview-Situationen vertraut.

Der Formel BMW Talent-Cup bereitet Aufsteiger aus dem Kart auf ihre Laufbahn im Automobil-Rennsport vor. 2012 starteten 16 Nachwuchspiloten in die Saison, in der neben dem Erlernen des Rennfahrerhandwerks von Grund auf auch physische und psychische Aspekte vermittelt werden. Vom 10. bis 12. Juli wird in Magny-Cours/Frankreich das nächste Rennstrecken-Event ausgetragen.

Chef-Instruktor Dirk Adorf meint: "Das Simulator-Training ist eine einzigartige Gelegenheit, sich auf Rennen und Trainingssitzungen vorzubereiten. Motorsport ist ein kostspieliger Sport und deshalb sind Trainingszeiten stets begrenzt."

"Im Simulator hatten die Fahrerinnen und Fahrer nun die Chance, sich intensiv mit ihrem Fahrstil und den Herangehensweisen von Linienwahl zu beschäftigen und damit wichtige Erfahrungen zu sammeln. Mental-, Fitness- und Medientraining haben dieses Wochenende perfekt abgerundet. Ich denke, dass die Teilnehmer wesentlich gestärkt in das kommende Rennstrecken-Event in Magny-Cours gehen werden."

Nachwuchstalent Fabian Schiller berichtet seine Eindrücke: "Im Simulator-Training konnten wir Dinge umsetzen, die sonst auf der Rennstrecke so leicht nicht möglich sind. Wir haben zu jeder Kurve Schlüsselwörter erarbeitet, die individuell den richtigen Ablauf und die Herangehensweise an die Kurve verdeutlichen."

"Auch die Art und Weise, wie wir in die Kurven hineinsehen, haben wir verändert. Ich fahre jetzt 'vorausschauender' als vorher. Alles in allem habe ich an diesem Wochenende viel gelernt. Und viel Spaß hat es auch gemacht. Jetzt wird es spannend sein, das in Magny-Cours auf der Rennstrecke umzusetzen."

"An diesem Wochenende haben wir viele wichtige Dinge gelernt, die uns im und außerhalb des Cockpits weiterhelfen", meint Gianmarco Ercoli. "Eine wichtige Sache war, dass wir im Mentaltraining Techniken zur Selbstkontrolle gelernt haben und uns im Auto, wenn es darauf ankommt, auf jede einzelne Kurve fokussieren können. Im Kartsport folgen die Kurven sehr dicht aufeinander, im Automobilrennsport hat man jedoch mehr Zeit, sich auf jede einzelne vorzubereiten. In dieser Hinsicht war das Simulator-Wochenende ein Schritt vorwärts."

Und abschließend meint Ralph Boschung: "Beim Simulator-Wochenende haben wir unsere Leistungsüberprüfung in Sachen Fitness absolviert. Jeder hat sich im Vergleich zur Fitnesswoche in Finnland verbessert, ich selbst ebenfalls. Wir haben neue Übungen gelernt, die immer komplexer werden und präzise auf die Anforderungen im Cockpit abgestimmt sind."

"Jeden Monat bekommen wir einen neuen Fitnessplan erstellt. Aber erst im Cockpit merkt man, wie sehr die körperliche Fitness in Sachen Kraft und Ausdauer gestiegen ist. Das Fitnessprogramm hilft sehr, entspannt und fokussiert in die Wochenenden zu gehen."

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