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A1GP: Erste Bestzeit der Saison für Italien

04. Oktober 2008 - 11:07 Uhr

Fabio Onidi hat im ersten Freien Training der neuen A1GP-Saison in Zandvoort die Bestzeit geholt - Nur elf Autos auf der Strecke

Zandvoort Fans
Endlich beginnt die Action: Saisonstart der A1GP-Serie in Zandvoort
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Erst die Lieferprobleme mit dem neuen Auto, dann der Rückzug der Teams aus Deutschland und Tschechien und nun gab es für das sehr ausgedünnte Feld der A1GP-Serie bei der allerersten Session auch noch Regen. Auf der feuchten Bahn in den niederländischen Dünen holte Fabio Onidi die erste Bestzeit der Saison für Italien. Der 20-Jährige sicherte sich in 1:38.845 Minuten kurz vor dem Ende der Session auf abtrocknender Piste eine deutliche Bestmarke und stellte Lokalmatador Jeroen Bleekemolen (2./1:40.668 Minuten) um fast zwei Sekunden in den Schatten.

Der Pilot des niederländischen Teams verzichtete jedoch auf eine große Zeitenjagd in den letzten Sekunden des ersten Freien Trainings und bereitete sich stattdessen lieber intensiv mit dem neuen A1GP-Fahrzeug vor. Auf Rang drei bewies Adam Carroll (1:41.036 Minuten), dass mit der irischen Mannschaft zumindest in Zandvoort zu rechnen sein muss.

Für die eigentliche Sensation des Tages sorgte allerdings Titelverteidiger Schweiz. Neel Jani drehte im eilig präparierten Fahrzeug der Champion-Mannschaft des Vorjahres seine ersten zehn Runden überhaupt und reihte sich mit seiner besten Runde in 1:42.528 Minuten auf einem bärenstarken vierten Rang ein. Am Vormittag waren nur elf Autos auf der Strecke, sechs weitere blieben in den Boxen, weil sie erst kürzlich an die jeweiligen Teams geliefert wurden und noch nicht einsatzbereit waren.

Unter den Wartenden waren unter anderem der Australier John Martin, Loïc Duval aus Frankreich und auch der Amerikaner Charlie Kimball. Damit hat sich auch die Hoffnung vieler Motorsportfans nicht erfüllt, die auf einen Einsatz von Danica Patrick im Auto der amerikanischen Andretti-Green-Mannschaft gesetzt hatten. Aufgrund des sehr dünnen Feldes gelten am Auftaktwochenende in Zandvoort veränderte Regeln: Das Qualifying wird in einer einstündigen Session ohne Rundenbegrenzung ausgefahren, im morgigen Sprintrennen entfällt der Pflichtboxenstopp.

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