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Ciao, Rom! Formel E präsentiert Rennen in der Ewigen Stadt

Die Formel E hat heute die Pläne für den ePrix in Rom veröffentlicht und zahlreiche Rennprominenz mitgebracht - 21 Kurven auf 2,8 Kilometer verteilt

(Motorsport-Total.com) - Mit drei Champions und einem Lokalmatadoren hat die Formel E heute in Rom die Pläne für den ePrix in Italiens Hauptstadt präsentiert. Am 14. April 2018 wird die Elektrorennserie zum ersten Mal durch die "Ewige Stadt" rasen. "Für uns ist Rom ein großer Erfolg. Es ist besonders, weil es keine Stadt mit größerer Historie gibt", sagt Serienchef Alejandro Agag. "Die Historie mit der Zukunft wie der Formel E zu verbinden, ist ein großartiges Symbol."

Lucas di Grassi, Sebastien Buemi, Nelson Piquet Jun., Luca Filippi

Die Formel E kommt im kommenden April zum ersten Mal nach Rom Zoom

Um den Event zu präsentieren, hat es sich die Formel E nicht nehmen lassen, ihre drei bisherigen Meister Nelson Piquet jun., Sebastien Buemi und Lucas di Grassi mitzubringen, die zusammen mit Serienneuling Luca Filippi im Formationsflug durch die Stadt fahren durften, bevor das Layout des Kurses vorgestellt wurde.

Der Circuto Cittadino dell'EUR führt durch den römischen Stadtbezirk EUR und gehört mit 2,86 Kilometern zu den längsten Kursen im Formel-E-Kalender 2017/18. 21 Kurven gilt es für die 20 Piloten auf dem Kurs zu überstehen, der auf der berühmten Via Cristoforo Colombo beginnt und um den Marconi-Obelisk führt - mit dem Colosseo Quadrato im Hintergrund.


Formel E präsentiert den ePrix von Rom

Die Formel E stellt das Layout für den ePrix von Rom vor, der am 14. April 2018 erstmals stattfinden soll: 21 Kurven auf 2,8 Kilometer Weitere Formelsport-Videos

"Die Strecke sieht fantastisch aus. Es gibt schnelle Kurven, lange Geraden und viele Überholmöglichkeiten", sagt di Grassi und ist begeistert: "Es wird ein fantastisches Rennen werden - nicht nur wegen der Strecke, sondern auch wegen der Stadt." Der Brasilianer, dessen Familie italienische Wurzeln hat, war mit der Formel E schon einmal in Rom zu Gast: "2013 haben wir hier eine Demofahrt gemacht. Die Formel E war damals nur ein Traum, und jetzt ist sie riesig", staunt er über die Fortschritte.

Rom galt damals schon als potenzieller Austragungsort für einen ePrix, doch es dauerte schließlich bis zur vierten Saison, bis man die Serie wirklich in das Zentrum der Stadt bringen konnte. "Das Engagement des ACI (italienischer Automobilclub; Anm. d. Red.) wird seit der Unterstützung der Formel E 2012 und der Intention, einen ePrix in Rom auszutragen, endlich gekrönt", merkt ACI-Präsident Angelo Sticchi Damiani an.

Layout von Rom

Der neue Kurs ist mit 2,8 Kilometern ziemlich lang und kurvenreich Zoom

Auch Bürgermeisterin Virginia Raggi ist überzeugt: "Mit diesem Event wird Rom von einem positiven wirtschaftlichen Einfluss profitieren, wie ihn auch schon andere große Städte in Europa und auf der Welt erfahren haben. Die Formel E wird mit ihrem Programm Investments und Vorteile bringen, wie neue Straßen und elektrische Ladestationen."

Italien ist für die Formel E absolutes Neuland. Zwar gab es mit Jarno Trulli oder Vitantonio Liuzzi bereits einige italienische Fahrer, die ihr Glück in der Serie versucht haben, doch ein Rennen im südeuropäischen Land gab es bislang noch nicht. Rom stellt 2018 als siebter Saisonlauf den Auftakt in die Europa-Saison dar. Am 19. Mai kommt die Serie voraussichtlich nach Berlin.

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