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  • 12.03.2018 17:14

Rallye Mexiko: Hyundai verteidigt Spitze der Herstellerwertung

Mit einem starken Mannschaftsergebnis verteidigt Hyundai bei der Rallye Mexiko Rang eins in der Herstellerwertung der Rallye-Weltmeisterschaft

(Motorsport-Total.com) - Hyundai hat bei der Rallye Mexiko, dritter Lauf der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) 2018, so gut abgeschnitten wie noch nie. Dani Sordo und Beifahrer Carlos del Barrio erzielten drei Prüfungsbestzeiten und bejubelten mit Platz zwei ihren ersten Podiumserfolg in der noch jungen Saison.

Daniel Sordo

Dani Sordo zeigt bei der Rallye Mexiko eine starke Leistung Zoom

Sordo präsentierte sich beim dritten WM-Lauf des Jahres, der nach zwei Winter-Rallyes gleichzeitig auch der erste auf Schotter war, in starker Form. Bis zur 14. Prüfung kämpfte er am Steuer seines Hyundai i20 WRC an der Spitze um den Sieg, doch dann warf ihn ein Reifenschaden vom zweiten auf den dritten Platz zurück. Das Ziel am letzten Tag war es, den Podiumsplatz sicher ins Ziel zu bringen. Doch ein Rückschlag seines Vordermanns Kris Meeke (Citroen) auf der Eröffnungsprüfung der Abschlussetappe brachte Sordo wieder zurück auf den zweiten Platz.

"Nachdem wir in Mexiko bereits in den Vorjahren gute Ergebnisse erzielt hatten, war ich zuversichtlich, dass wir um einen Platz auf dem Podium mitkämpfen könnten", sagt Sordo. "Aber es war dennoch alles andere als ein Selbstläufer. Bis zum Schluss musste ich kämpfen und selbst auf der finalen Powerstage erlebte ich noch einen Schreckmoment, als der rechte Hinterreifen einen Plattfuß bekam. Letztlich haben wir den tückischen Schotterpisten aber Platz zwei und viele wichtige Punkte abgerungen, um die Führung in der Herstellerwertung auszubauen."

Thierry Neuville leidet unter der Startposition

Neben Sordo erzielten auch Thierry Neuville/Nicolas Gilsoul und Andreas Mikkelsen/Anders Jaeger Prüfungsbestzeiten. Der als WM-Spitzenreiter angereiste Neuville, 2014 und 2017 jeweils Dritter in Mexiko, musste allerdings an allen drei Tagen als erster Pilot auf die staubigen Strecken starten. Hinzu kamen Reifenschäden, kleinere technische Probleme und der ein oder andere Ausrutscher. Am Ende standen Platz sechs und drei wertvolle Zusatzzähler für den dritten Rang in der Powerstage zu Buche.

"Jeden Tag als Erster auf die Strecke zu müssen, ist hier alles andere als ideal, aber so sind nun einmal die Regeln", sagt Neuville. "Es war eine besondere Erfahrung für mich, mit diesen erschwerten Bedingungen klarzukommen. Aber die schlechte Startposition war ja nicht das Einzige, was uns eingebremst hat, von daher sind wir auch hinsichtlich des Titelkampfes froh, mit Platz sechs etwas Zählbares erreicht zu haben."

Mikkelsen verkürzte am Abschlusstag zwar zunächst den Rückstand auf den dritten Platz, musste Podiumsambitionen aber begraben, nachdem er auf der vorletzten Prüfung von der Strecke rutschte und kurz steckenblieb. Besser lief es für den Norweger auf der abschließenden Power Stage, bei der er als Vierter zwei Bonuspunkte einsammelte. Auch im Gesamtergebnis blieb Mikkelsen Vierter.

Mikkelsen: "Haben nicht das Optimum herausgeholt"

"Das war keine leichte Rallye für uns, und wir haben nicht das Optimum aus dem Auto herausholen können", gibt Mikkelsen zu. "Beim Service am Samstagabend haben wir noch an der Abstimmung gefeilt, dadurch hat sich das Auto am Sonntag besser angefühlt. Letztlich war der Abstand zum dritten Platz aber zu groß, daher verzichteten wir darauf, unnötige Risiken einzugehen, auch wenn es vielleicht doch die eine oder andere Chance zur Attacke gegeben hätte."

Durch die Erfolge von Sordo und Mikkelsen baute Hyundai seinen Vorsprung an der Spitze der Herstellerwertung nach drei Läufen auf zwölf Zähler aus - ein guter Start in die neue Saison.

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