powered by Motorsport.com

Promoter: FIA arbeitet an Interimslösung

Der Automobilweltverband FIA hat noch keinen neuen Promoter gefunden, arbeitet aber an einer Interimslösung für die restliche Saison 2012

(Motorsport-Total.com) - Wie berichtet hat der Automobilweltverband FIA ein Abkommen mit der Europäischen Rundfunkunion (EBU) getroffen, die sich um die Produktion und Distribution von TV-Bildern für die Rallye Mexiko kümmert. Dabei handelt es sich aber nur um Mexiko. Die weiteren Rallyes sind noch offen. Am Freitag tagte der FIA-Weltrat in Mailand und gab in einer Aussendung bekannt, dass man man an einer Finalisierung einer Interimslösung für die Saison 2012 arbeitet. Für 2013 und darüber hinaus hat die FIA Anfragen von Interessenten erhalten.

Titel-Bild zur News: FIA Logo

Die FIA arbeitet weiterhin an der Zukunft der Rallye-Weltmeisterschaft

Gemeinsam mit den Interessensgruppen der WRC - in erster Linie den Werksteams - möchte man eine starke Promotionplattform bilden, damit die Meisterschaft in Zukunft wachsen kann. Ein neuer Promoter wurde demnach also noch nicht gefunden. Jarmo Mahonen, der Präsident der WRC-Kommission, hat sich Mitte Februar über die schwierigen Verhandlungen geäußert. "Wir wollen uns ansehen, welche Möglichkeiten es gibt. Gibt es etwas oder jemanden, den wir nicht kennen? Wie würde das Modell aussehen?"

"Diese Seite überlassen wir den Leuten, die an den Rechten interessiert sind", so Mahonen gegenüber 'Autosport'. "Dann starten wir die Gespräche mit den Personen, die ein interessantes Business-Modell haben. Wenn man ein Angebot macht, dann würde jeder nur die Boxen abhaken. Mit unserem Weg versuchen wir, dass die Leute nachdenken und sehen, was sie tun können. Das Zeitfenster ist sehr eng, aber ich bin sicher, dass ernsthafte Interessenten das in diesem Zeitfenster bewältigen können."

"Wir werden einen Promoter haben, aber der Businessplan liegt bei ihm. Sollte man keinen zufriedenstellenden Partner finden, könnten wir es auch selbst machen. Die FIA hat die Infrastruktur dafür, aber wir lassen uns alle Optionen offen und werden die Situation bis 2013 klären. Ich bin zuversichtlich, dass wir es schaffen", so Mahonen. "Wir werden aber nichts überstürzen. Wenn wir das tun, werden wir vor der gleichen Situation stehen wie vor zwei Jahren."