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  • 29.08.2015 17:18

Toyota hadert mit Tempo und "Ring-Verkehr"

Startreihe drei für Toyota beim ersten von zwei Heimspielen in der WEC-Saison 2015: Davidson/Buemi schneller als Wurz/Sarrazin

(Motorsport-Total.com) - Toyota wird für das 6-Stunden-Rennen am Nürburgring in der dritten Startreihe Aufstellung nehmen. Dies ergab das Qualifying zum vierten Lauf zur Langstrecken Weltmeisterschaft (WEC). Die Veranstaltung an diesem Wochenende ist, neben dem 6-Stunden-Rennen von Fuji im Oktober, eines von zwei Heimrennen der Titelverteidiger von Toyota. Schon allein deshalb bemühte sich das Team, das absolute Maximum aus den beiden TS040 Hybrid herauszuholen.

Anthony Davidson, Kazuki Nakajima, Sebastien Buemi

Die Weltmeister Davidson/Buemi waren am Samstag schnellste Toyota-Paarung Zoom

Anthony Davidson, Sebastien Buemi und Kazuki Nakajima im Toyota mit der Startnummer 1 werden das Rennen in der Eifel von Startplatz fünf in Angriff nehmen. Alexander Wurz, Stephane Sarrazin und Mike Conway werden im Schwesterauto mit der Startnummer 2 als Startreihennachbarn auf Platz sechs Aufstellung nehmen.

Das 20-minütige Qualifying, bei dem von jedem Auto zwei der drei Fahrer zum Einsatz kamen, fand bei 23 Grad Celsius Außentemperatur und trockenen Streckenbedingungen statt, nachdem das Training am Vortag noch bei nasskaltem Wetter begonnen hatte.


Fotos: WEC am Nürburgring, Samstag


Davidson und Buemi wurden als Fahrer der des TS040 mit der Startnummer 1 für das Qualifying bestimmt und absolvierten das Zeittraining auch problemlos vor einer erfreulichen Zuschauerkulisse, blieben jedoch 2,216 Sekunden hinter der Bestzeit des Polesetters zurück, dem Porsche mit der Startnummer 18.

Wurz und Sarrazin absolvierten das Qualifying im TS040 mit der Startnummer 2, sind beide Fahrer doch recht erfahren mit dem Nürburgring. Wurz hat in seiner Jugend sogar schon einmal unterhalb der Nürburg gewohnt und war hier mehrfach in der Formel 1 am Start, während Sarrazin auf dieser Strecke schon zwei Siege am Steuer eines Prototypen feiern konnte (2007 und 2008).

Für Wurz begann das Qualifying mit einem Ausritt in der letzten Schikane - und das bei seiner ersten fliegenden Runde. Doch er machte den Fehler mit zwei tadellosen weiteren Runden wett und übergab dann an Sarrazin, der in seiner ersten fliegenden Runde allerdings im Verkehr verlangsamen musste.
Das Team bereitet nun seine Strategie für das Rennen vor. Ziel ist es, einen Podestplatz herauszufahren.

Die Toyota-Stimmen nach dem Qualifying:

Anthony Davidson (Startnummer 1): "Wir haben alles versucht. Sebastien und mir gelangen vier sehr gute Runden und wir konnten das Maximum aus dem Auto herausholen. Auch die Mannschaft leistete gute Arbeit. Wir können mit unserer Leistung als Team zufrieden sein, aber dass wir Fünfte wurden, ist dennoch keine Überraschung. Mehr geht einfach nicht. Jetzt heißt es, im Rennen angreifen und schauen, was dabei herauskommt."

Sebastien Buemi (Startnummer 1): "Ich bin recht zufrieden mit dem, was wir im Qualifying erreicht haben und ich bin auch mit meinen eigenen Rundenzeiten zufrieden. Anthony und ich fuhren sehr ähnliche Zeiten, also glaube ich nicht, dass mit unserem Auto mehr möglich gewesen wäre. Letztendlich ist das der Stand der Dinge, also müssen wir dann im Rennen angreifen. Wichtig ist es, immer weiter zu kämpfen, auch wenn wir derzeit nicht eben in einer glücklichen Lage sind."


Alex Wurz über den Nürburgring

Der Toyota-Pilot kehrt an den Ort zurück, an dem sein Traum vom Motorsport begann

Alexander Wurz (Startnummer 2): "Ich leistete mir in der Schikane einen Fehler, was ziemlich unglücklich war. Ohne diesen Zwischenfall wäre mein Rundenschnitt besser ausgefallen. Ich konnte aber das Auto abfangen und ohne jegliche Beschädigungen weiterfahren, aber die Reifen waren für die zweite und dritte Runde so gut wie hinüber. Fünfte und Sechste, das ist leider da, wo wir derzeit über eine gezeitete Runde mit unseren Autos zu erwarten sind. Im Rennen werden wir aber ein weniger näher an der Spitze dran sein und wir werden versuchen, ein starkes Resultat zu herauszufahren."

Stephane Sarrazin (Startnummer 2): "Leider sind mir auf meiner ersten fliegenden Runden zwei Autos in die Quere gekommen. Das hat mich eine Menge Zeit gekostet. Danach stellte sich das Auto als schwer fahrbar heraus und mir wollte keine schnellere Runde gelingen. Verkehr ist auf einer so schmalen Piste immer ein Problem. Im Rennen werden wir sehen, was wir noch erreichen können, aber heute war nicht viel mehr möglich."

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