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Rebellion: R-One-Einsatz in Silverstone nicht ausgeschlossen

Rebellion hat sich noch nicht endgültig entscheiden, welches Auto sie beim WEC-Saisonauftakt einsetzten - Chance für Debüt des R-One aber sehr gering

(Motorsport-Total.com) - Rebellion hält sich die Entscheidung, mit welchem Auto sie beim Saisonauftakt der Langstrecken-Weltmeisterschaft 2014 am 20. April in Silverstone antreten, weiterhin offen. Gemeldet wurden für den Saisonstart zwar die Lola-Toyota aus dem Vorjahr, jedoch ist auch ein Einsatz des neuen R-One noch nicht völlig ausgeschlossen - allerdings relativ unwahrscheinlich. "Die endgültige Entscheidung wurde noch nicht getroffen, aber ich würde nicht darauf wetten, dass wir den R-One nach Silverstone bringen", wird Team-Manager Bart Hayden von 'Autosport' zitiert.

Andrea Belicchi, Mathias Beche, Nicolas Prost

In Silverstone wird Rebellion wahrscheinlich noch einmal mit den Lola-Toyota fahren Zoom

Die Fertigstellung des neuen Autos, welches von Rebellion in Zusammenarbeit mit Oreca entwickelt wurde, hatte sich mehrfach verzögert. Zuletzt musste das Schweizer Team den für diese Woche in Le Castellet geplanten Shakedown auf die nächste Woche verschieben. "Selbst wenn der Test perfekt verlaufen würde, wäre es wahrscheinlich etwas zu viel verlangt, das Auto dort einzusetzen", meint Hayden mit Blick auf das Rennen in England.

Somit kommen in Silverstone wohl noch einmal die Jahreswagen zum Einsatz. Diese dürften dort mit einer Sondergenehmigung des Automobil-Weltverbandes FIA an den Start gehen, da die Lola-Toyota nicht mehr dem in der Saison 2014 gültigen Reglement entsprechen. Die Fahrzeuge dürften dort mit einem größeren Luftmengenbegrenzer fahren, zudem wird das Mindestgewicht von 900 auf 890 Kilogramm gesenkt und der Tankinhalt auf 83 Liter vergrößert.

Beim zweiten Saisonrennen der WEC am 3. Mai in Spa-Francorchamps soll dann spätestens das neue Auto debütieren. "Wir haben bereits am 24. und 25. April, in der Woche zwischen Silverstone und Spa, zwei Tage in Paul Riccard eingeplant. Das ist mehr als genug, um die Autos zu überprüfen. Hoffentlich läuft alles glatt, damit wir die Autos nach Spa bringen können", so Hayden.

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