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Bestätigt: SMP ist 2019/20 in der WEC dabei

SMP wird auch in der WEC-Saison 2019/20 an den Start gehen - Das Team pocht jedoch auf eine Einbremsung von Toyota

(Motorsport-Total.com) - Das russische Team SMP wird auch in der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) 2019/20 in der LMP1-Kategorie starten. Jedoch will der Rennstall in der Topkategorie mehr Chancengleichheit sehen. Die Hybrid-Boliden von Toyota sollen weiter eingebremst oder die Privatteams von der Leine gelassen werden werden, damit die Privatiers eine Chance haben, um den WEC-Sieg zu kämpfen.

Stoffel Vandoorne

SMP bleibt der LMP1-Kategorie der WEC treu Zoom

"Der Vertrag für die kommende Saison ist unterschrieben", sagt SMP-Geschäftsführer Dimitri Samorukow. "Jedoch gefallen uns nicht alle Passagen der LMP1-Regeln. Das Potenzial unserer Autos ist viel größer, als wir es heute sehen." Jedoch seien die BR1-Boliden des Rennstalls nicht gut genug, um mit den Werkshybrid-Fahrzeugen von Toyota mitzuhalten.

"Für uns ist es sehr hart, zu sehen, was heute passiert", fügt er hinzu. "Wir könnten schneller als unsere Rivalen sein, jedoch wird momentan viel Politik betrieben." Laut Samorukow verhindern die Regeln, dass SMP auf Platz eins fahren kann. Eine Konsequenz davon sei der Abschied von Jenson Button, der sich auf sein Super-GT-Engagement konzentrieren will.


WEC Spa 2019: 6 Stunden in 52 Minuten

Die 52-Minuten-Zusammenfassung der 6 Stunden von Spa, dem siebten Lauf zur "Supersaison" 2018/19 der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC)

"Das ist für uns natürlich sehr frustrierend", erklärt der SMP-Boss. "Wir wollen mehr aus den BR1-Autos herausholen. Wenn sich die Regeln in der kommenden Saison nicht ändern, werden wir unser Engagement überdenken", so die klare Ansage von Samorukow. Die Übermacht von Toyota in der LMP1-Kategorie beweisen die Statistiken: Kein Privat-LMP1 hat in der Supersaison bisher ein einziges Rennen in der gleichen Runde wie die Hybrid-Prototypen beendet.

"Sie können uns mehr Benzin freigeben, aber das ändert nichts an der Leistung der Motoren", erklärt der SMP-Geschäftsführer. "Das macht unsere Autos nicht viel schneller." Er pocht darauf, die Rundenzeiten anzugleichen, damit ein echter Wettbewerb auf der Strecke entsteht. Alle anderen regulatorischen Versuche seien vergebene Mühen. Mit der LMP1-Trophäe für Privatteams sei SMP glücklich, aber dennoch wolle das Team um den Sieg kämpfen können.

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