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Schneider und Bleekemolen jubeln über Sieg

Erster Sieg für Jeroen Bleekemolen bei der VLN und auch für Bernd Schneider war es erst der zweite - Meisterschaft bleibt weiter offen

(Motorsport-Total.com) - Großer Jubel bei Black Falcon: Zusammen mit Jeroen Bleekemolen und Bernd Schneider sicherte sich das Team mit dem Mercedes SLS GT3 den Sieg beim vorletzten Lauf der VLN. Für Bleekemolen ist es der erste Gesamtsieg für Bleekemolen und der zweite für Bernd Schneider nach 1990! "Es ist immer schön auf der Nordschleife zu gewinnen", freut sich Schneider. "Doch ich bin hier zu wenig gefahren, um mich wirklich als Experte zu bezeichnen. Da gibt es andere, die sich hier wohler fühlen."

Jeroen Bleekemolen

Jeroen Bleekemolen holt sich endlich einen Sieg bei der VLN. Zoom

Zweite wurden Jochen Krumbach, Romain Dumas und Timo Bernhard im Manthey-Porsche 911 GT3 R. Der letzte Platz auf dem Treppchen ging an Marko Hartung, Mark Bullitt und Nico Bastian im ROWE Mercedes SLS GT3. Eigentlich war Phoenix Racing mit Luca Ludwig und Christer Jöns im Audi R8 LMS auf Rang drei über die Ziellinie gefahren. Doch ihnen wurde aufgrund Missachtung eines Flaggensignals eine Runde gestrichen und sie belegten schlussendlich Platz zehn.

Kurz nach dem Start hatten die Porsche zunächst die Nase vorn. Bastian im ROWE Mercedes SLS GT3 konnten die Pole nicht in die Führung umsetzen. Im Bereich der ersten Kurve zog zuerst der Timbuli-Porsche mit Norbert Siedler, Marco Seefried und Marc Hennerici vorbei und dann der Frikadelli-Porsche mit Klaus Abbelen, Sabine Schmitz, Christopher Brück und Patrick Huisman.

Allerdings blieb der Mercedes dran und konnte in der dritten auch den zweiten Rang übernehmen. "Zum ersten Mal von der Pole zu starten war schon cool", grinst Bastian. "Mein Ziel war es, als Erster auf die Nordschleife einzubiegen. Das hat leider nicht geklappt. Wir bekommen die Reifen in der Einführungsrunde nicht so auf Temperatur wie die Porsche." Doch den Dreien an der Spitze sollte im Laufe des Rennens das Glück nicht holt sein.

Auf den folgenden Plätzen lauerten Schneider und Bleekemolen auf Rang vier vor Krumbach, Dumas und Bernhard. Roland Rehfeld, Jan Seyffarth und Maro Engel hatten im ROWE-Mercedes SLS GT3 den sechsten Platz inne.


Fotos: VLN: Rowe 250-Meilen-Rennen


Den Timbuli-Porsche erwischte nach etwas mehr als einer Rennstunde ein Reifenschaden vorne links, der sie außerplanmäßig an die Box zwang. Das gleiche Schicksal ereilte wenige Minuten später auch Hartung, Bullitt, Bastian im ROWE-Mercedes SLS GT3. Allerdings hatte bei ihnen der Reifen vorne rechts seinen Dienst quittiert. Kurz vor Schluss die nächste schlechte Nachricht für den Timbuli-Porsche: das Team bekam eine Runde abgezogen, da sie Flaggensignale missachtet hatte.

Großes Pech hatte auch der Frikadelli-Porsche: Sabine Schmitz war im Schwalbenschwanz rückwärts eingeschlagen. Das Fahrzeug kam zwei Mal kurz hintereinander an die Box und blieb dort nach rund eineinhalb Stunden endgültig stehen. Auch Rehfeld, Seffyarth und Engel beendeten das Rennen nicht. Sie hatten durch die Probleme der anderen kurz in Führung gelegen, mussten dann aber nach zwei Stunden mit einem Heckschaden die Box ansteuern.

Zwischenzeitlich hatte auch der Phoenix-Audi R8 LMS mit Frank Biela und Christopher Haase die Führung inne. Sie lagen nach der ersten Runde auf Rang sieben und steckten damit voll im Verkehr. Das Team holte sie deswegen schon in der vierten Runde aus der Box. Die Rechnung ging zunächst auch auf, doch sie mussten ein Mal zu viel die Box ansteuern und fielen zurück. Das Duo musste sich deshalb im Ziel mit Platz 13 zufrieden geben.

In der Schlussphase kam es zum großen Showdown zwischen Schneider an der Spitze und Bernhard als Verfolger. Der Porsche-Pilot versuchte alles, um auf den Mercedes an der Spitze aufzuschließen. "Ich bin absolut am Limit gefahren", so Bernhard. "Ich habe volles Rohr gepusht und bin auch etwas rangekommen, aber Bernd war sehr stark." So gewann der Mercedes mit über 47 Sekunden auf den Manthey-Porsche.

Die Fans der VLN dürfen sich freuen. Die Meisterschaft wird erst beim letzten Saisonlauf entschieden. Die besten Aussichten auf den frühzeitigen Titelgewinn hatten Jannik Olivo und Elmar Jurek im Renault Clio und Christian Krognes, Dominik Brinkmann und Ullrich Andree im Volkswagen Scirocco GT24 von LMS Engineering. Der Clio schied aus, während der Scirocco einen Klassensieg einfahren konnte. Das reichte aber noch nicht für eine Entscheidung. Die fällt erst am 27. Oktober beim letzten Lauf der VLN.

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25.01. 21:15

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