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Doppelerfolg für den neuen Audi R8 beim zweiten VLN-Lauf

Erster Sieg für den neuen Audi R8 LMS: Bei wechselhaften Bedingungen gewinnen Mies/Müller das 40. DMV 4-Stunden-Rennen vor ihren Teamkollegen Kaffer/Vanthoor

(Motorsport-Total.com) - Mit einem Doppelerfolg für das belgische Audi-Team WRT und die neue Version des Audi R8 LMS endete das 40. DMV Vier-Stunden-Rennen, der zweite Saisonlauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring 2015. Bei wechselhaften Wetterbedingungen mit trockenen und nassen Phasen setzten sich Christopher Mies und DTM-Pilot Nico Müller nach einer Renndistanz von vier Stunden gegen ihre Teamkollegen Pierre Kaffer und Laurens Vanthoor durch.

Christopher Mies, Nico Müller

Christopher Mies/Nico Müller siegten mit dem neuen Audi R8 LMS Zoom

Damit feierte die neu entwickelte Version des Audi R8 LMS bei ihrem ersten Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife gleich einen überzeugenden Triumph. Zugleich war der Doppelerfolg eine gelungene Generalprobe für das 24-Stunden-Rennen (16.+17. Mai). Hinter den beiden WRT-Audi fuhren Klaus Graf/Christian Hohenadel/Nico Bastian/Thomas Jäger im Mercedes-Benz SLS AMG GT3 des Rowe-Teams auf Rang drei.

Die beiden Audi-Mannschaften hatten sich in der zweiten Hälfe des 4-Stunden-Rennens an die Spitze gefahren, als Regen auf der Nordschleife für schwierige Bedingungen sorgte. In der vorherigen trockenen Phase hatte die Führung mehrfach hin und her gewechselt, nachdem viele Spitzenteams nach einem frühen Wechsel von Regenreifen auf Slicks einen unterschiedlichen Boxenstopp-Rhythmus hatten.


Fotos: VLN: 40. DMV 4-Stunden-Rennen


Stark in Szene setzten Lance David Arnold/Christian Menzel/Guy Smith im Bentley Continental GT3. Die Bestzeit im Training unterstrich einmal mehr, dass der wuchtige GT3-Renner aus England derzeit zu den schnellsten Autos auf der Nordschleife zählt. Im Rennen kämpfte das Trio lange um das Podium, musste sich aber letztlich mit Rang vier zufrieden geben.

Einige Mitfavoriten hatten an diesem Samstag größere Probleme. So rollte der Frikadelli-Porsche nach einem Defekt der Antriebswelle auf der Nordschleife aus, auch die Haribo- und Falken-Mannschaften mussten ihre Autos vorzeitig abstellen. Der Aston Martin von Lamy/Mücke/Turner sah nach einem Unfall ebenfalls nicht die Zielflagge.

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