Max Verstappen: Neben 24h Nürburgring auch Bathurst 1000?

Max Verstappen saß im Januar erstmals am Steuer eines Supercars und liebäugelt mit Bathurst-Start - Bisher konnte nur ein einziger F1-Pilot das Rennen gewinnen

(Motorsport-Total.com) - Supercars-Legende und Triple-Eight-Chef Jamie Whincup setzt alles daran, Formel-1-Star Max Verstappen für einen Gastauftritt beim Bathurst 1000 in einem seiner Supercars zu gewinnen.

Titel-Bild zur News: Max Verstappen beim Supercars-Test: Er hat Lust bekommen

Max Verstappen beim Supercars-Test: Er hat Lust bekommen Zoom

Der Niederländer hatte erst vor wenigen Wochen die Gerüchteküche angeheizt, als er im Rahmen eines Ford-Events in den USA zum ersten Mal einen Ford Mustang aus der australischen Tourenwagenserie pilotierte. Bei dem Event war unter anderem auch sein ehemaliger Formel-1-Teamkollege Daniel Ricciardo dabei.

Der viermalige Formel-1-Weltmeister macht kein Geheimnis aus seinem Interesse an einem Start bei Australiens größtem Rennen. In einem Red-Bull-Video auf Instagram lehnt er den Start in mehreren Serien, unter anderem NASCAR und IndyCar, ab. Auf die Supercars angesprochen, sagt er: "Die bin ich vergangene Woche gefahren. Es hat viel Spaß gemacht... ich musste einfach nur lächeln. Vielleicht Bathurst."

Whincup hofft auf 2026 oder 2027

Für Jamie Whincup, der selbst viermal am Mount Panorama triumphierte, ist die Sache klar. "Er hält die Augen offen, was gut ist", sagt Whincup gegenüber 7News Queensland. "Er schaut sich andere Serien an. Wenn nicht dieses Jahr, dann sehen wir ihn hoffentlich nächstes Jahr hinter dem Steuer."

Ein Start noch in der aktuellen Saison 2026 gilt jedoch als unwahrscheinlich, da das Rennen im Oktober mit dem Formel-1-Wochenende in Singapur kollidiert. Realistischer wäre ein Auftritt im Jahr 2027, sofern die Kalender beider Serien harmonieren.

Obwohl ein Supercar technisch weit von einem F1-Boliden entfernt ist, traut sich Verstappen die Umstellung problemlos zu. Bereits 2022 betonte er, dass ein Fahrer vor allem die Fähigkeit besitzen müsse, sich an neue Situationen anzupassen:

"Nach ein paar Trainingssitzungen ist das okay. Man braucht nur ein paar Tage Fahrzeit. Es ist komplett anders für mich, aber ich fahre zu Hause auch GT3-Autos. Als Fahrer ist deine wichtigste Fähigkeit die Anpassung - egal ob F1 oder V8."

Historische Hürden

Die Geschichte zeigt, wie schwierig der Sieg am Mount Panorama für fachfremde Piloten ist. Zwar steuerten bereits Größen wie Jack Brabham, Stirling Moss oder Alan Jones die australischen Tourenwagen beim Bathurst 1000, doch nur Jacky Ickx konnte 1977 an der Seite von Allan Moffat den Gesamtsieg einfahren.

Verstappen selbst blickt derweil auch abseits der Supercars über den Tellerrand. Mit seinem Team Verstappen.com Racing wechselt er für die Saison 2026 auf Mercedes-AMG GT3 und feierte im vergangenen September bereits einen Sieg auf der Nürburgring-Nordschleife auf einem Ferrari 296 GT3.

Die Supercars-Saison 2026 startet bereits in Kürze mit dem Sydney 500 im Sydney Motorsports Park (vormals Eastern Creek). Ob wir Verstappen dort in Zukunft als Gegner von Größen Down Under wie Chaz Mostert oder Broc Feeney sehen werden, wird die Zeit zeigen.

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