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Vettel: "Es wird kein Zuckerschlecken"

Sebastian Vettel will auch heute beim Race of Champions den Sieg, war in der ersten Runde aber langsamer als sein Kumpel Michael Schumacher

(Motorsport-Total.com) - Nach dem sechsten Sieg in Folge beim Nationencup möchte sich Sebastien Vettel 24 Stunden später beim Race of Champions auch zum Einzelsieger krönen. Dafür ist aber auch bei der "Spaß-Veranstaltung" in der thailändischen Hauptstadt Bangkok voller Einsatz notwendig. "Ich glaube wir wussten, dass es kein Zuckerschlecken wird", sagt Vettel im Interview mit 'Sat.1'. Wichtig sei vor allem, gut in die Veranstaltung zu starten.

Sebastian Vettel

Sebastian Vettel hat beim Race of Champions den Sieg im Visier Zoom

"Es ist wichtig, auf dem richtigen Fuß zu starten oder mit dem richtigen Fuß aufzustehen. Der Rest wird sich zeigen", so der 25-Jährige. Beim ersten Run hatte Vettel noch leichte Anlaufschwierigkeiten: "Ich habe mich mit dem Buggy etwas schwer getan. Heute Morgen im Warmup war ich doch ein bisschen schneller. Anscheinend sind neue Reifen drauf, und es dauert ein bisschen, bis die wirklich kommen."

"Ich will jetzt hier keine Ausreden finden", stellte der dreimalige Formel-1-Weltmeister jedoch klar. "Damit hat jeder ein bisschen zu kämpfen. Ich muss schauen, dass ich schneller bin als die anderen." Dies gelang ihm im Quervergleich mit Kumpel Michael Schumacher zunächst nicht. Mit dem KTM X-BOW war Vettel in der Vorrunde acht Zehntelsekunden langsamer als Schumacher. "Auf der kurzen Strecke ist das schon was und mehr, als mir lieb ist. Ich wäre lieber acht Zehntel schneller", so Vettel.


Fotos: Race of Champions in Bangkok, Sonntag


Zu Psychotricks will er im Kampf gegen seinen Landsmann aber nicht greifen. "Nein, überhaupt nicht. Gestern sind wir zusammen gefahren. Da tauscht man sich aus, wenn es irgendwo einen Trick gibt, auf den man vielleicht achten sollte. Das ist fair, aber natürlich versucht man den anderen auf der Strecke zu schlagen."

Das ist Vettels erklärtes Ziel, vor dem jedoch noch ein langer Weg liegt: "Es ist ein langer Abend, aber die Entscheidungen sind dann ganz schnell getroffen. Vor allem, wenn man weiterkommt. In der K.o.-Runde geht es dann Ruck-Zuck", erklärt der Red-Bull-Pilot.

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