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Stefan Bradl lacht über Aleix Espargaros Wutausbruch

Am Nachmittag läuft Aleix Espargaro auf Stefan Bradl auf und ärgert sich nach dem Ende der Session - Der Grip bereitet Bradl in Aragon große Schwierigkeiten

(Motorsport-Total.com) - Der erste Trainingstag in Aragon begann für Stefan Bradl sehr gut. Im ersten Freien Training lag der Aprilia-Werkspilot auf Position zwölf und wollte sich am Nachmittag weiter steigern. Da Bradl im zweiten Training aber nur 0,180 Sekunden schneller fahren konnte, büßte er sieben Positionen ein und wurde bis auf Platz 19 durchgereicht. Nach dem Training betonte Bradl, dass es an Haftung mangelt. Beim Setup entschied sich die Crew des Deutschen für den falschen Weg.

Stefan Bradl

Stefan Bradl und seine Crew wählen beim Setup offensichtlich den falschen Weg Zoom

"Ich war auch am Vormittag unzufrieden, auch wenn die Platzierung gut war. Wir haben Probleme mit der Haftung", bestätigt Bradl im Gespräch mit 'Eurosport' und grübelt, wieso Yamaha-Werkspilot Jorge Lorenzo am Nachmittag so viel schneller fahren konnte: "Wenn ich mir die Rundenzeit von Lorenzo anschaue, dann kann die Haftung aber gar nicht so schlecht sein."

"Ich tue mich mit dem Hinterreifen extrem schwer. Ich habe am Kurveneingang, im Kurvenscheitel und am Kurvenausgang Probleme, weil ich keine Haftung habe. Wir haben ein paar Dinge probiert, dabei aber vermutlich in die falsche Richtung gearbeitet", erklärt der Aprilia-Pilot, der optimistisch ist, dass seine Crew am Samstag Lösungen findet.


Fotos: MotoGP in Aragon, Training


"Samstag möchten wir es besser machen und versuchen, genau in die andere Richtung zu arbeiten. Wir werden den Radstand der Maschine verlängern. Dadurch möchten wir höhere Kurvengeschwindigkeiten erreichen und die Fahrbarkeit der Maschine verbessern", schildert der ehemalige Moto2-Weltmeister, der in seinem finalen Stint eine Begegnung mit Suzuki-Werkspilot Aleix Espargaro hatte.

Stefan Bradl

Stefan Bradl konnte über Aleix Espargaros Wutausbruch nur lachen Zoom

"Ich bin aus der Box gefahren, hatte einen weichen Reifen aufziehen lassen und fuhr für mich allein. Er kam auf der Geraden nach dem Abwinken der Session vorbeigeschossen und hat wieder seinen komischen Moment gehabt, den er oft hat", berichtet Bradl, der gut beobachten konnte, wie sich Espargaro ärgerte. In der Tageswertung belegte der Spanier die siebte Position.

"Ich weiß nicht, was er hatte. Vielleicht war er nicht ganz zufrieden", rätselt Bradl. "Ich hatte mich extrem erschrocken, weil er rechts vorbeizog. Wir haben aber andere Probleme. Uns ist bewusst, dass wir schneller fahren können. Wir brauchen uns deshalb nicht um die anderen Fahrer kümmern. Ich konnte mich im Vergleich zum Vormittag nur um etwas mehr als eine Zehntelsekunde verbessern. Die anderen Fahrer konnten mindestens eine halbe oder eine ganze Sekunde gutmachen. Wir konnten unser Motorrad aber nicht verbessern."

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