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Bradl-Nachfolger Aleix Espargaro will mit Aprilia aufs Podium

Nach einer durchwachsenen Saison ist Aleix Espargaro bereit für ein neues Abenteuer: Die Fortschritte bei Aprilia stimmen Stefan Bradls Nachfolger optimistisch

(Motorsport-Total.com) - Die Saison 2016 verlief aus Sicht von Suzuki-Pilot Aleix Espargaro nicht nach Plan. Im teaminternen Duell zog der Routinier regelmäßig den Kürzeren. Zudem haderte Espargaro mit den Michelin-Reifen und landete im Kies, wenn er das Limit suchte. Vor dem Saisonfinale in Valencia liegt der ehemalige CRT- und Open-Champion nur auf Position elf der Fahrerwertung und hat weniger als die Hälfte der Punkte von Teamkollege Maverick Vinales auf seinem Konto.

Aleix Espargaro

Aleix Espargaro traut sich und Aprilia in der neuen MotoGP-Saison einiges zu Zoom

"Es war eine schwierige Saison. Besonders im ersten Teil der Saison hatte ich Probleme mit dem Gefühl für das Motorrad", berichtet Espargaro, der zusehen musste, wie Teamkollege Vinales das erste Podium und den ersten Sieg mit der Suzuki GSX-RR einfuhr. Espargaro schaffte bisher kein Top-3-Ergebnis mit Suzuki, war in Japan aber nah dran.

Im Vergleich zum Saisonauftakt läuft es mittlerweile besser. Bei den ersten Rennen war sich Espargaro unsicher, ob er das neue Chassis oder das alte Chassis fahren soll. "Besonders die Front der Maschine vermittelte mir kein Gefühl. Ich konnte nicht wie gewohnt pushen. Es war schwierig, die richtige Balance und ein gutes Setup zu finden. Ich tat mich mit den Michelin-Vorderreifen schwer", erinnert sich der Spanier.

Aleix Espargaro

In der laufenden Saison stürzte Aleix Espargaro oft übers Vorderrad Zoom

"Man stürzt und stürzt. Ich war nie schnell genug. Wenn ich ans Limit ging, stürzte ich", blickt der Suzuki-Pilot zurück. "Das Motorrad war nie so gut wie jetzt. Vor allem beim Motor konnten wir uns in dieser Saison steigern. Suzuki ist nun sehr nah dran an Honda und Yamaha. Es ist ein sehr starkes Motorrad. Es dürfte die beste Viertakt-Suzuki der MotoGP-Geschichte sein."

Nach dem Saisonfinale in Valencia endet Espargaros Zeit bei Suzuki. Dann wechselt der 27-Jährige zu Aprilia und nimmt den Platz von Stefan Bradl ein. Zuletzt gelangen Aprilia bei der Entwicklung der RS-GP einige Fortschritte. Platz der Knoten in der kommenden Saison, wenn Espargaro das Ruder übernimmt?

"Aprilia macht Fortschritte. Das Motorrad wird von Wochenende zu Wochenende besser. Alvaro zeigt, dass das Motorrad nah dran ist an den Top 6", lobt Espargaro. "Ich freue mich, Aprilia bei der Entwicklung zu unterstützen. Ich hoffe, dass ich Aprilia genau so gut helfen kann wie Suzuki, um an die Spitze zu gelangen. Ich werde erneut Werksfahrer sein. Das Ziel ist es also, aufs Podium zu kommen. Ich werde sehr hart arbeiten. Es stört mich nicht, wenn das Motorrad zu Beginn nicht stark ist. Das Ziel muss es sein, ums Podium zu kämpfen."

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