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Ausnahmefahrer: MotoGP-Weltmeister mit mehreren Herstellern
Nur sechs Fahrer in der Geschichte der Königsklasse haben geschafft, was Marc Marquez 2025 mit Ducati vollendete: Weltmeistertitel mit mehr als einem Hersteller
(Motorsport-Total.com) - Die MotoGP-Königsklasse ist reich an Legenden, doch nur eine exklusive Gruppe von Fahrern hat geschafft, was als eine der größten Herausforderungen des Motorsports gilt: den Weltmeistertitel mit mehr als einem Hersteller zu gewinnen.
© Bildmontage (Repsol, Ducati Corse, Gauloises Fortuna)
Marquez, Stoner und Rossi sind alle Weltmeister mit mehreren Herstellern Zoom
Mit Marc Marquez' historischem Triumph 2025 reiht sich der Spanier in eine illustre Liste ein, die nur wenige Namen umfasst: wahre Ikonen des Motorsports, die Maschinen unterschiedlicher Marken auf WM-Niveau zähmen konnten.
Marc Marquez: Honda & Ducati
Mit seinem Comeback-Titel 2025 auf Ducati schrieb Marc Marquez eines der größten Kapitel der Sportgeschichte. Nach vier Jahren voller Verletzungen, Operationen und Rückschläge startete der Spanier neu durch - zunächst mit einem emotionalen Sieg im Gresini-Team, dann mit einem dominanten Jahr im Ducati-Werksteam.
Nach sechs Titeln mit Honda (2013, 2014, 2016, 2017, 2018, 2019) wurde Marquez mit seinem Ducati-Triumph der jüngste Neuzugang im Club der Multi-Hersteller-Weltmeister.
WM-Titel:
Honda (6x: 2013/14, 2016-19)
Ducati (1x: 2025)
Casey Stoner: Ducati & Honda
Casey Stoner ist bis heute der Mann, der Ducati 2007 zum ersten MotoGP-Titel führte. Mit seinem kompromisslosen Fahrstil zähmte er die damals gefürchtete Desmosedici wie kein Zweiter. Nach dem Wechsel zu Honda folgte 2011 die nächste Meisterleistung.
Der Australier feierte Siege in 17 Rennen und den erneuten WM-Triumph, bevor er die MotoGP-Welt 2012 mit seiner frühen Rücktrittsankündigung schockte.
WM-Titel:
Ducati (1x: 2007)
Honda (1x: 2011)
Valentino Rossi: Honda & Yamaha
Die vielleicht berühmteste Geschichte der MotoGP: Valentino Rossi, "The Doctor", wurde zwischen 2001 und 2003 dreimal in Folge Weltmeister mit Honda.
Doch sein legendärster Schritt erfolgte 2004, als er spektakulär zu Yamaha wechselte und dort sofort Weltmeister wurde. 2004/05 und später 2008/09 führte Rossi die Marke zurück an die Spitze und schrieb das goldene Yamaha-Kapitel der 2000er-Jahre.
WM-Titel:
Honda (3x: 2001-03)
Yamaha (4x: 2004/05, 2008/09)
Eddie Lawson: Yamaha & Honda
Eddie Lawson war in den 1980er-Jahren das Maß der Dinge. Nach drei WM-Titeln mit Yamaha gelang ihm 1989 das Kunststück, direkt nach dem Teamwechsel auch mit Honda Weltmeister zu werden - eine Seltenheit, besonders zu dieser Zeit.
WM-Titel:
Yamaha (3x: 1984, 1986, 1988)
Honda (1x: 1989)
Giacomo Agostini: MV Agusta & Yamaha
Giacomo Agostini, bis heute einer der erfolgreichsten Motorradrennfahrer der Geschichte, dominierte die 1960er und frühen 1970er auf MV Agusta. 1975 bewies er seine Klasse ein weiteres Mal, als er auf Yamaha seinen ersten Zweitakt-WM-Titel holte und sich als Multitalent zwischen mehreren Motorradkonzepten profilierte.
WM-Titel:
MV Agusta (7x: 1966-72)
Yamaha (1x: 1975)
Geoff Duke: Norton & Gilera
Der erste Fahrer, der das Kunststück vollbrachte, mit mehreren Herstellern Weltmeister zu werden, war Geoff Duke. Der Brite gewann in den frühen 1950er-Jahren einen 500er-Titel auf Norton und drei weitere auf Gilera und legte damit den Grundstein für die besondere Historie der Mehrmarken-Weltmeister.
WM-Titel:
Norton (1x: 1951)
Gilera (3x: 1953-55)
Ein exklusiver Club von Weltmeistern
Mit seinem 2025er-Triumph auf Ducati reiht sich Marc Marquez also in eine der rarsten Listen der MotoGP ein. Nur sechs Fahrer in der gesamten Weltmeisterschaftshistorie haben den Titel mit mehr als einem Hersteller gewonnen. Ein Beweis für ihre fahrerische Größe und technische Anpassungsfähigkeit.

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