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Klappt es endlich mit dem Lamborghini-Sieg bei den 24h Spa?

FFF Racing gehört das dritte Jahr in Folge zu den absoluten Topfavoriten auf den Gesamtsieg in Spa - Wird die Vormacht der deutschen Hersteller 2021 gebrochen?

(Motorsport-Total.com) - Wer bricht die Macht der deutschen Hersteller bei den 24 Stunden von Spa? In der Favoritenposition stehen schon seit einigen Jahren die italienischen Hersteller und insbesondere Lamborghini. 2017, 2019 und 2020 führten Huracans das Rennen an, doch am Ende hat es nie gereicht. FFF Racing will die Sache dieses Jahr ändern und konservativer agieren. (24h Spa im Livestream!)

Andrea Caldarelli, Marco Mapelli, Mirko Bortolotti

Wie immer bei den Favoriten dabei: Der FFF-Lamborghini #63 Zoom

Denn bislang haben es die Lambo-Teams immer wieder selbst weggeworfen. In jenen drei Jahren war Lamborghini in einer Topposition auf den Gesamtsieg. 2017, damals noch von Grasser eingesetzt, schied der Huracan GT3 durch einen Unfall aus. 2019 und 2020 kam das heißeste Eisen von FFF Racing.

Im ersten Jahr gab es eine Reihe von Strafen gegen das Team aus Hongkong, das eine Zweigstelle in Düsseldorf hat. Drei Durchfahrtsstrafen warfen den Lamborghini zurück. Dennoch gewann FFF Racing später alle Titel in der damaligen Blancpain-GT-Serie. 2020 beendete ein Unfall von Dennis Lind in Eau Rouge/Raidillon die Hoffnungen auf den Sieg.


Fotos: 24h-Rennen Spa-Francorchamps 2021, Training & Qualifying


Teammitbesitzer und Fahrer Andrea Caldarelli glaubt, dass man gelernt hat. Dieses Jahr soll weniger Risiko eingegangen werden. "Vergangenes Jahr sind wir sehr schnell gewesen, wahrscheinlich das schnellste Auto im ganzen Feld", sagt er gegenüber 'Sportscar365'. "Wir sind stets 100 Prozent gefahren. Der Unfall hätte jedem von uns passieren können."

Dennoch ist Lind nicht mehr Teil des Line-ups. Er wurde in den ebenfalls werksunterstützten WRT-Audi #37 (Frijns/Lind/N. Müller) versetzt. Caldarelli fährt in diesem Jahr zusammen mit Marco Mapelli und Mirko Bortolotti auf dem Lamborghini Huracan GT3 Evo.

Auch aus 2019 habe man gelernt: "Wir haben uns mehrere Durchfahrtsstrafen eingefangen. Es war das erste Jahr für das gesamte Team, deshalb wussten wir noch nicht so wirklich, was hier abgeht. Jetzt haben wir zwei Jahre Erfahrung und werden es etwas konservativer angehen." Man wolle nun versuchen, einfach an der Spitze mitzuschwimmen, statt ganz vorne zu liegen.


Fotostrecke: 24h Spa: Die wichtigsten Regeln im Überblick

"Wir haben aus den vergangenen Jahren gelernt, dass wir konservativ agieren müssen", so der Italiener weiter. "Der Schlüssel ist, in der Führungsrunde zu bleiben. Man kann mit einem richtig eingelegten Boxenstopp viel mehr Zeit gutmachen, als wenn man 100 Prozent auf der Strecke gibt. Das eine kann einem zweieinhalb Minuten bringen, das andere 20 Sekunden."

Es geht auch um wichtige GTWC-Punkte: FFF Racing kam beim Saisonauftakt in Monza durch ein technisches Problem beim Boxenstopp unter die Räder, holte aber mit einem dritten Platz in Le Castellet wieder auf. In beiden Rennen ging der Lambo von der Poleposition aus ins Rennen. Bortolotti/Mapelli/Caldarelli liegen aktuell auf Gesamtrang sieben in der Meisterschaft, zwölf Punkte hinter den Tabellenführern von GPX Racing.

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