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FIA-GT-Weltcup Macau 2025: Zwei Ferrari besetzen erste Startreihe
Antonio Fuoco holt die Pole beim FIA-GT-Weltcup in Macau, Lokalmatador Yifei Ye rundet das perfekte Ferrari-Ergebnis ab - Porsche fällt nach starkem Auftakt zurück
(Motorsport-Total.com) - Ferrari dominiert den Qualifying-Tag beim FIA-GT-Weltcup in Macau (hier im Livestream!): Antonio Fuoco (AF-Corse-Ferrari; 1.) und Yifei Ye (Harmony-Ferrari; 2.) besetzen die erste Startreihe beim Weltfinale für GT3-Boliden. Da Überholen auf dem Guia Circuit traditionell schwierig ist, ist Ferrari nun in einer perfekten Position, seinen ersten GT3-Sieg in Macau zu holen. (Ergebnisse Macau GP 2025)
© Macau Grand Prix Organizing Committee
Antonio Fuoco holte die Pole für das Qualirennen im Ferrari 296 GT3 Zoom
Für den Weltcup gelten in diesem Jahr ganz neue Spielregeln, denn erstmals kommen Drehmomentsensoren zum Einsatz. Das erfordert teils einen anderen Fahrstil, vor allem auf Bodenwellen.
Auch das Prozedere war diesmal ein anderes, denn es gab eine Superpole-Session. Jedem Fahrer, der sich für das Shootout qualifiziert hatte, blieben zwei Runden im Einzelzeitfahren, um die bestmögliche Zeit zu erzielen. In der Regel war die zweite Runde schneller als die erste.
Das alles sorgte aber auch für eine lange Pause zwischen Qualifying und Superpole, da mehrere Fahrzeuge für das Abrufen von zu viel Leistung unter Beobachtung standen. Die Superpole führte daher in die Abenddämmerung.
Fuoco ging als Vorletzter auf die Strecke, nachdem er im Qualifying den zweiten Platz erreicht hatte. In 2:15.535 Minuten fuhr er mit einem recht deutlichen Vorsprung von 0,274 Sekunden auf die Poleposition. Die beiden Ferrari schoben Edoardo Mortara (Absolute-Corse-Lamborghini; 3.) in die zweite Reihe zurück, der zuvor lange die Bestzeit in 2:15.924 Minuten gehalten hatte.
Update 14:30 Uhr: Edoardo Mortara wurde seine schnellste Superpole-Runde aberkannt, weil die maximale Leistung überschritten wurde. Er fällt dadurch auf den zehnten Platz zurück. Alle Fahrer rücken im Folgenden also noch eine Position auf.
Mit Alessio Picariello (Absolute-Porsche) folgt der beste Porsche auf Platz vier. Das Porsche-Lager dürfte sich mehr als P4 durch den Belgier, P7 durch Ayhancan Güven (Schumacher-CLRT-Porsche) und P8 durch Laurin Heinrich (Schumacher-CLRT-Porsche) erhofft haben, nachdem die Neunelfer in beiden Freien Trainings am Donnerstag die Nase vorn hatten und mannschaftlich stark auftraten.
Die dritte Reihe bilden Joel Eriksson (Phantom-Global-Audi; 5.), der im Qualifying mit der Bestzeit eine Riesenüberraschung setzte, an diese Zeit in der Superpole aber nicht herankam, und Raffaele Marciello (Rowe-BMW; 6.), der als zweimaliger Sieger des Rennens nicht zufrieden sein dürfte.
Ebenfalls den Einzug in die Superpole schafften Luca Engstler (Absolute-Corse-Lamborghini; 9.) und Christopher Haase (Phantom-Global-Audi; 10.). Mercedes-AMG ist bei der diesjährigen Ausgabe nicht am Start.
Qualifying: Vanthoor raus, van der Linde crasht
Im regulären Qualifying kämpften die 16 Teilnehmer um den Einzug in die Superpole, für die es nur zehn Plätze gab. Entsprechend mussten sechs Fahrzeuge ausscheiden. Es war erwartet eng, die Positionen wechselten während der 30-minütigen Session ständig.
Diese musste aber früh unterbrochen werden, weil Sheldon van der Linde (WRT-BMW; 16.) am Moorish Hill in den Reifenstapel untersteuerte. Der Einschlag war sanft und eigentlich erwarteten alle, dass er den BMW M4 GT3 Evo an die Box bringen würde. Doch er konnte sich nicht befreien und musste aussteigen. Das bedeutete den letzten Startplatz, nachdem er in den Freien Trainings an Markenkollege Marciello dran war.
Somit mussten nur noch fünf Fahrer ausscheiden, was aber nichts daran änderte, dass es hoch herging. Letzten Endes wanderte der Cut-Off-Punkt sogar in den 2:16er-Bereich. Dorian Boccolacci (Phantom-Global-Porsche; 14.) rutschte in 2:16.739 Minuten gerade noch rein, bekam die Runde aber wieder aberkannt. So erbte Engstler den letzten Slot in der Superpole.
Als Elfter schied Laurens Vanthoor (Absolute-Porsche) aus. Das wäre im Vorfeld des Wochenendes wohl die Sensation überhaupt gewesen. Angesichts eines heftigen Unfalls im ersten Freien Training am Donnerstag überrascht es dann aber doch nicht mehr ganz so sehr. Vanthoor drehte sich in der Mandarin-Kurve ein und zerlegte den Porsche 911 GT3 R auf allen Seiten.
Mit dem reparierten Fahrzeug konnte er nicht mehr an seine Leistung vor dem Unfall anknüpfen, denn trotz des Crashs war er in jenem Training Schnellster. Vom elften Startplatz sind die Chancen gering, etwas nach vorne ausrichten zu können.
Ebenfalls nicht in die Superpole kamen: Benjamin Goethe (Optimum-McLaren; 12.), Adderly Fong (Uno-Audi; 13.), Boccolacci und Yi Deng (Winhere-Ferrari; 15.).
Am Samstag steht das Qualifikationsrennen auf dem Programm. Es ist für 7:35 MEZ angesetzt, bekanntermaßen kommt es aber in Macau immer wieder zu Verzögerungen.

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