WSBK Argentinien 2019: Fahrer reagieren verärgert über den Z

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WSBK Argentinien 2019: Fahrer reagieren verärgert über den Z

Beitrag von Redaktion » Fr Okt 11, 2019 11:51 pm

Staubiger Asphalt und keine Haftung: Beim Trainingsauftakt in San Juan liegen die Rundenzeiten deutlich über denen im Vorjahr - Die WSBK-Piloten reden Klartext

Keine guten Bedingungen in Argentinien: Etwa vier Sekunden lagen zwischen der Freitags-Bestzeit (zum FT2-Bericht) und der schnellsten Rennrunde aus dem Vorjahr. Somit war klar, dass sich der 2018 eröffnete Kurs in San Juan beim Trainingsauftakt in keinem guten Zustand befand.

"Es ist schwierig, etwas Positives zum Zustand der Strecke zu sagen", hält WSBK-Routinier Ryuichi Kiyonari fest. Der Honda-Pilot wundert sich über die schlechten Bedingungen: "Der Asphalt ist staubig, schmutzig und rutschig. Der Grip wurde im Laufe des Tages nicht besser."

Teamkollege Leon Camier teilt die Meinung des Japaners: "Die Bedingungen erschwerten mir das Fahren. Der Kurs ist sehr schmutzig. Es ist diesbezüglich eine der schlimmsten Strecken, die ich jemals sah. In einigen Kurven kam ich nicht einmal mit dem Knie auf den Asphalt."

Ducati-Pilot Alvaro Bautista war am Freitag der Schnellste. Da der Kurs für den Spanier Neuland war, nutzte er die Trainingszeit intensiv, auch wenn die Bedingungen kaum Rückschlüsse zuließen. "Ich fuhr am Vormittag viele Runden. Ich absolvierte nur zwei Stints, drehte aber viele Runden. Auch am Nachmittag zählte ich zu den Fahrern, die viele Runden absolvierten", berichtet Bautista.

"Bei diesen Bedingungen kann man nicht bis ans Limit gehen. Und das führt dazu, dass man nicht richtig mit dem Motorrad arbeiten kann", bedauert Bautista. "Es ist schwierig, aus dem Ergebnis Schlüsse zu ziehen", kommentiert Teamkollege Chaz Davies.

"Ich rechnete damit, dass die Zeiten am Nachmittag ein bisschen schneller sind, weil mehr Gummi auf der Strecke liegt. Es schenkt mir für Samstag nicht allzu viel Hoffnung", scherzt Davies, der den Tag auf Position vier beendete.

Weltmeister Jonathan Rea war am Freitag nur eine Zehntelsekunde langsamer als Bautista. "Drei Ducatis in den Top 4. Scheinbar liegt ihnen der Kurs. Wenn der Kurs nicht mehr so schmutzig ist, werden die Spitzenfahrer enger beisammen liegen", prophezeit der Brite. "Vielleicht haben wir wieder so ein Rennen wie in Magny-Cours im ersten Lauf", bemerkt Rea.

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