Dream Race ohne Jenson Button: Darum fehlt der Topstar in Fu

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Redaktion
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Dream Race ohne Jenson Button: Darum fehlt der Topstar in Fu

Beitrag von Redaktion » So Okt 06, 2019 7:00 pm

Warum Super-GT-Star Jenson Button beim gemeinsamen Rennen mit der DTM Ende November in Fuji nicht am Start sein wird und vor einer offenen Zukunft steht

Ex-Formel-1-Weltmeister Jenson Button wird beim Dream Race in Fuji, bei dem die DTM und die Super GT Ende November erstmals ein eigenes gemeinsames Rennen austragen, nicht am Start stehen. Das hat der Honda-Pilot beim Saisonfinale in Hockenheim klargestellt. Der Grund? "Ich wurde nicht darum gebeten", gibt der Super-GT-Champion des Vorjahres gegenüber 'Motorsport-Total.com' eine überraschende Antwort. "Das ist der Hintergrund."

Was er damit genau meint? "Ehrlich gesagt steht das nicht in meinem Vertrag, also möchte ich zuhause sein. Ich war dieses Jahr viel auf Reisen und bin zu oft nach Japan geflogen." Button, der inzwischen mit seiner Verlobten Brittny Ward in Los Angeles lebt, wurde vor rund zwei Monaten Vater.

Für die kommende Saison hat der 39-Jährige, der im Vorjahr mit Hondas Kunimitsu-Team im Debütjahr gemeinsam mit Naoki Yamamoto den Super-GT-Titel holte, noch keinen Vertrag. Und das Dream Race ist laut Informationen von 'Motorsport-Total.com' nicht Teil seines Vertrages mit der japanischen Mannschaft.



Daher ist geplant, dass Buttons Teampartner Yamamoto, der in Hockenheim gar nicht zum Einsatz kam, in Fuji das komplette Rennwochenende bestreiten wird. Dass eine der beiden Serien-Dachorganisationen GTA oder ITR eine Lösung für das Problem findet, gilt als unwahrscheinlich, da Button von 19. bis 24. November bereits verplant ist, während das Dream Race von 22. bis 24. November stattfindet.

Der Grund: Button möchte am legendären Rally-Raid-Rennen Baja 1000 in Kalifornien teilnehmen. "In ein paar Wochen werde ich in einem Offroad-Truck fahren - beim Baja 1000", bestätigt er. "Das sollte toll werden, denn dieses Rennen ist verrückt. Ich freue mich schon sehr und mache das mit ein paar Freunden", bestätigt Button.



Ob er damit in die Fußstapfen seines ehemaligen McLaren-Teamkollegen Fernando Alonso tritt, der mit Toyota bei der Rallye Dakar startet? "Er fährt Dakar, ich Baja", relativiert Button. "Das sind ganz unterschiedliche Autos. Bei ihm sind es schmale Reifen und Allradantrieb, bei mir riesige Reifen, eine riesige Aufhängung und ein Zweiradantrieb. Ich bevorzuge mein Gefährt. Bei ihm geht es mehr um die Navigation."

Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass Button keine weitere Saison in der Super-GT-Serie anhängt: "Ich möchte nächstes Jahr etwas anderes probieren. Ich war jetzt zwei Jahre lang in der Super-GT-Serie, und es war fantastisch. Was ich machen werde, weiß ich noch nicht."

Sein aktueller Antrieb? "Ich fahre nur noch, weil ich den Rennsport liebe", sagt Button. "Ich möchte unterschiedliche Dinge probieren und immer neue Erfahrungen machen."

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Cave
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Re: Dream Race ohne Jenson Button: Darum fehlt der Topstar in Fu

Beitrag von Cave » Mo Okt 07, 2019 7:25 am

Unter den aktuellen voraussetzungen würd ich auch nicht wenn ich nicht müsste. Ich befürchte es wird halt ein Debakel für die super Gt Profis. Button könnte halt mit seinem Gefühl für die Reifen zumindest am Samstag etwas retten. Wenn nicht noch ein Wunder geschieht verlieren sie wegen der Reifen auch auf heimischem Boden auf ganzer linie

JamesHunt
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Re: Dream Race ohne Jenson Button: Darum fehlt der Topstar in Fu

Beitrag von JamesHunt » Mi Okt 09, 2019 8:53 am

Das verstehe ich eh nicht?

Warum müssen dann alle auf die Hankook Reifen, wenn doch die GT Autos damit nicht klarkommen?

Ganz miese Planung Herr Berger!

Würde ich so ein Event planen, würde ich einem dritten Reifenhersteller (keiner, der die SuperGT oder DTM aktuell ausrüstet), zb. Michelin, den Auftrag geben, einen kompromissreifen, der sowohl der DTM als auch der SuperGT entgegenkommt, zu liefern.
So werden die Super GT Autos wohl herumrutschen und erst ab P8, hinter den DTM Autos, gelistet sein.

Man hätte Button und seinen 2 Mitstreitern in Hockenheim erlauben sollen, auf seinen gewohnten Reifen zu fahren- ich schätze mal, dann hätten die Sieger nicht Rast und Müller geheissen.... ;-)

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