WSBK Laguna Seca 2019: Rea holt die Pole-Position mit 0,009s

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WSBK Laguna Seca 2019: Rea holt die Pole-Position mit 0,009s

Beitrag von Redaktion » Sa Jul 13, 2019 8:44 pm

Chaz Davies verpasst die Pole-Position in Laguna Seca hauchdünn, setzt sich aber gegen Alvaro Bautista durch - Markus Reiterberger bester Deutscher

Kawasaki-Pilot Jonathan Rea sicherte sich in Laguna Seca hauchdünn die Pole-Position. Der Brite setzte sich knapp gegen Landsmann Chaz Davies (Ducati) durch, der nur 0,009 Sekunden langsamer war. Teamkollege Alvaro Bautista komplettiert die erste Startreihe. Markus Reiterberger beendete die Superpole mit 1,578 Sekunden Rückstand auf Position elf und war bester Deutscher.

Neben den 18 Stammpiloten tritt mit dem ehemaligen Red-Bull-Rookies-Cup-Sieger JD Beach in Laguna Seca ein Wildcard-Starter an. Bei Sonnenschein nahmen die 19 Starter pünktlich um 11:00 Uhr Ortszeit die 25-minütige Superpole-Session in Angriff.

Alvaro Bautista fuhr mit einem speziellen US-Helmdesign auf die Strecke. Die angekündigte Ducati-Sonderlackierung anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der 916 kam noch nicht zum Einsatz. Die Lederkombis der Ducati-Werkspiloten gaben aber schon einen Vorgeschmack auf das angekündigte Design.



Für Ten-Kate-Pilot Loris Baz begann die Superpole-Session mit einer Schrecksekunde, denn bereits in der ersten gezeiteten Runde stürzte der Franzose am Ausgang der Corkscrew. Die Yamaha R1 wurde beim Sturz schwer beschädigt. Nach fünf Minuten wurde die Superpole abgebrochen, um die Airfences zu reparieren.

Michael van der Mark war das nächste Sturzopfer der Superpole. Der Yamaha-Pilot stürzte in Kurve 4. Die Werks-R1 des Holländers überschlug sich mehrfach im Kiesbett. Van der Mark ging geschwächt ins Wochenende. Nach wie vor ist die Handverletzung des Misano-Highsiders nicht komplett verheilt.

Jonathan Rea fuhr mit Rennreifen die erste 1:22er-Zeit des Wochenendes. Der Weltmeister umrundete den Kurs in 1:22.964 Minuten. Weniger als eine Zehntelsekunde hinter Rea folgte Alvaro Bautista. Toprak Razgatlioglu war mit 0,115 Sekunden Rückstand Dritter. Chaz Davies folgte auf Position vier. Die Top 4 lagen innerhalb von weniger als zwei Zehntelsekunden.



Sieben Minuten vor dem Ende der Superpole fuhren die beiden Kawasaki-Werkspiloten wieder hintereinander auf die Strecke. Rea zog Leon Haslam hinter sich. Mit dem extraweichen Qualifying-Reifen fuhr Rea deutlich schneller als mit Rennreifen und setzte in 1:21.876 Minuten eine neue Bestzeit. Haslam fuhr 0,573 Sekunden langsamer als sein Teamkollege.

Alvaro Bautista schob sich mit 0,172 Sekunden Rückstand auf die zweite Position, wurde aber wenig später von Teamkollege Chaz Davies verdrängt, der nur 0,009 Sekunden langsamer fuhr als Rea. BMW-Pilot Tom Sykes fuhr beim zweiten Versuch mit dem Qualifying-Reifen auf die vierte Position. Der Brite teilt sich die zweite Startreihe mit den Kawasaki-Piloten Leon Haslam und Jordi Torres.

Toprak Razgatlioglu führt die dritte Reihe an und geht von Startplatz sieben in Lauf eins. Alex Lowes beendete die Superpole auf Position acht. Loris Baz fuhr mit der reparierten Yamaha noch zu Startplatz neun.

Markus Reiterberger beendete die Superpole als bester Deutscher auf Position elf. Er teilt sich die vierte Reihe mit Eugene Laverty und Leandro Mercado. Sandro Cortese sicherte sich den 13. Startplatz für Lauf eins. Teamkollege Marco Melandri fuhr eine enttäuschende Superpole und landete auf Position 17.

Lauf eins wird um 23:00 Uhr (MESZ) gestartet.

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