Ricciardo auf der Nordschleife: "Ich bin gefahren wie ein Opa"

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Redaktion
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Ricciardo auf der Nordschleife: "Ich bin gefahren wie ein Opa"

Beitrag von Redaktion » So Okt 18, 2020 5:56 pm

Die Renault-Piloten Daniel Ricciardo und Esteban Ocon sind am Rande des Eifel-Grand-Prix auf der Nordschleife gefahren - Der Australier "hatte Angst"

Seit 1976 wird die Nürburgring-Nordschleife von der Formel 1 nicht mehr befahren, dennoch haben einige Piloten am Rande des Eifel-Wochenendes ein paar Runden auf der gefürchteten Strecke gedreht. Daniel Ricciardo hatte dermaßen Angst, dass er froh war, als seine Runde zu Ende ging.

"Ich hatte wirklich Angst", gesteht der Australier nach seiner Ausfahrt in einem Renault Megane RS. Am Donnerstagabend nach den Medienterminen hat er gemeinsam mit Teamkollegen Esteban Ocon die Chance erhalten, die Nordschleife zu erkunden.

Schon einmal zuvor war Ricciardo in der "Grünen Hölle" unterwegs. Er hat daran allerdings keine guten Erinnerungen, weil er in einem Fiat Punto fast verunfallt wäre. Diesmal erschwerten die Bedingungen die Ausfahrt. "Es war ziemlich rutschig", schildert Ricciardo.

Dazu war die Fahrbahn nass. Bei kalten Temperaturen versuchte er sein Glück erneut. "Ich spiele die Strecke nicht in irgendwelchen Games, daher kenne ich sie auch nicht auswendig. Aber ich hatte auf den ersten 500 Metern wirklich Angst." Das habe sich dann auch auf die restlichen Kilometer ausgewirkt.

"Ich war eingeschüchtert, sagen wir so. Aber es ist wunderschön, und macht Spaß, aber würde ich hier ein 24-Stunden-Rennen mit 180 anderen Autos fahren wollen? Danke, aber nein. Vielleicht werde ich alt, aber ich bin ganz zufrieden damit, wo ich bin", schmunzelt er.

Im Video zur Probefahrt resümiert Ricciardo: "Ich bin in meinem ganzen Leben noch nie so langsam gefahren. Es gibt einfach keinen Platz für Fehler. Ich bin gefahren wie ein Opa. Ich hatte noch nie so Angst, während ich so langsam gefahren bin."

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posaunix
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Re: Ricciardo auf der Nordschleife: "Ich bin gefahren wie ein Opa"

Beitrag von posaunix » So Okt 18, 2020 9:20 pm

Lustig, wie sie Nordschleif sagen. Ist scheinbar ebenso üblich, wie bei Porsche einfach nur Porsch zu sagen.
Ich frage mich immer, woher solche Varianten kommen, wenn es doch aussprachemäßig überhaupt nicht naheliegt. Anders bei Bach, Krach, Pfeiler, Küche....

Sonic84
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Re: Ricciardo auf der Nordschleife: "Ich bin gefahren wie ein Opa"

Beitrag von Sonic84 » Mo Okt 19, 2020 2:14 am

Nike.

Marcha
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Re: Ricciardo auf der Nordschleife: "Ich bin gefahren wie ein Opa"

Beitrag von Marcha » Mo Okt 19, 2020 9:11 am

immerhin schätzt DanRic seinen Status richtig ein , allerdings,finde ich nicht dass er gefahten ist wie Oma ,sondern wie einer der zum ersten mal auf “Terroristenfahrt “auf der Nordschleife unterwegs ist ohne jegliche vernünftige Vorbereitung .
Die Nordschleife ist zu lang und,hat zu viele “blinde“ Stellen , als dass man auf der ersten Runde auf Sicht ohne Streckenkenntnid schnell fahren könnte ...das ist ,wie man sieht auch für einen Spitzen Formel1Fahrer schlicht unmöglich , außer mitdem Mofa , vielleicht.
Und das ,obwohl es auf der gesamten Strecke nur ganz ganz wenige richtig langsame Passagen gibt , die blind mit hoher Geschwindigkeit angefahren werden
Hier ist natürlich die Anfahrt Adenauer Forst zu erwähnen, die DANIboy ja auch schon Nerven gekostet hat .
Vorher hat man ja bereits eonige Gelegenheiten die Kiste unnötig wegzuwerfen, wenn man die Linie nicht kennt , ist mit nem schnellen Auto bereits vor Hocheichen oder,spätedtens am Schwedenkreuz Feuer unterm Dach ,wenn man respektlos losgebrettert ist....

zum Vergleich sollte man auch mal Kimi und Giovinazzi im Alfa anschauen ...entweder Kimi ist ein geheimer Nordschleifengänget oder der Kerl ist sowas
von begnadet dass einem ein Schauer über den Rücken läuft ...der Macht dem armen Antonio Angst ohne Ende , veräppelt ihn während er das Auto in der Gegend rumwirft und weiß nach eoner Runde wo man Gas geben kann ....beeindruckend.

Nutcase
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Re: Ricciardo auf der Nordschleife: "Ich bin gefahren wie ein Opa"

Beitrag von Nutcase » Mo Okt 19, 2020 12:53 pm

Marcha hat geschrieben:
Mo Okt 19, 2020 9:11 am
zum Vergleich sollte man auch mal Kimi und Giovinazzi im Alfa anschauen ...entweder Kimi ist ein geheimer Nordschleifengänget oder der Kerl ist sowas
von begnadet dass einem ein Schauer über den Rücken läuft ...der Macht dem armen Antonio Angst ohne Ende , veräppelt ihn während er das Auto in der Gegend rumwirft und weiß nach eoner Runde wo man Gas geben kann ....beeindruckend.
Das ist "ziemlich normal" für Kimi. Er mag zwar nicht der größte Rennfahrer aller Zeiten sein, aber er kann auf Anhieb verdammt schnell fahren, ganz egal was für ein Auto oder was für eine Strecke man ihm gibt.

Schau dir nur mal seinen Karriereverlauf an. Der Kerl ist sein Leben lang nur Kart gefahren. Irgendwann hat er dann mal kurz in den Formelsport geschnuppert, hat dort auf Anhieb zwei Titel in einem Jahr geholt (Wintermeisterschaft und dann die normale Meisterschaft) und ist dann direkt in die Formel 1 gekommen. Während andere Fahrer den normalen Weg über diverse Nachwuchsklassen gehen, sah das bei Kimi so aus: eine gefühlte Ewigkeit Kart in Finnland -> 1 Jahr Formelsport -> Formel 1. In die Fomel 3 oder 2 (oder eben GP2) hat er nie einen Fuß gesetzt. Nicht normal und verstanden hat das bis heute niemand. Er setzte sich ins Auto und war nach ein paar Runden schnell, als hätte er nie was anderes gemacht :betrunken:

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