CUPRA SimRacing Series 2020 Hockenheim: Nagy holt Titel

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CUPRA SimRacing Series 2020 Hockenheim: Nagy holt Titel

Beitrag von Redaktion » Sa Okt 10, 2020 9:46 pm

David Nagy und Florian Hasse haben den drittletzten Lauf der CUPRA SimRacing Series 2020 auf dem virtuellen Hockenheimring gewonnen - Nagy holt den Titel

Beim elften Lauf der CUPRA SimRacing Series 2020 auf dem virtuellen Hockenheimring in Deutschland gingen David Nagy und Florian Hasse als Sieger der beiden 25-minütigen Sprintrennen hervor. Da nur noch zwei Rennveranstaltungen auf dem Plan stehen, rückt die Titelentscheidung immer näher. Der Gesamtführende Nagy sicherte sich trotz eines schwierigen zweiten Rennens vorzeitig den Titel.

Die erste Pole-Position des Abends ging an Tabellenführer David Nagy aus Ungarn. Sein engster Verfolger Moritz Löhner aus Deutschland wurde Achter. Jack Keithley wurde vor Hasse, Kirill Antonov und Gianmarco Fiduci Zweiter. Nagy erwischte einen guten Start und münzte seine Pole-Position in eine Führung um. Dahinter entbrannte ein heißer Kampf um den zweiten Platz.

In der Haarnadelkurve rutschte Hasse von Platz zwei auf Position vier zurück. Keithley festigte hinter Nagy seinen zweiten Platz, Antonov setzte sich auf Platz drei. Löhner machte in der ersten Runde zwei Positionen gut und fuhr auf Platz sechs vor. Keithley kam in der ersten Kurve der zweiten Runde zu weit raus und musste Antonov und Hasse durchschlüpfen lassen.

In Runde zwei ging es für Löhner weiter nach vorne. Der Deutsche ging an Zoltan Csuti aus Ungarn vorbei. In Runde drei könnte es eine Vorentscheidung in der Meisterschaft gegeben haben: Löhner missachtete die Track-Limits und musste vom Gas gehen, weshalb er bis auf Platz 15 zurückfiel. Hasse setzte an der Spitze ein Ausrufezeichen und überholte Antonov.



Die Freude hielt nicht lange, da Hasse in der Anbremszone der Haarnadelkurve von Keithley abgeräumt wurde, was beide ans Ende der Top 10 zurückwarf. Fiduci erbte vor Antonov, Csuti und Gergo Baldi den zweiten Platz hinter Nagy, der komfortabel in Führung lag. Für Keithley ging es nach einem Kontakt mit Adam Pinczes weiter nach hinten. Nach dem Zwischenfall lag er hinter Hasse auf Platz zwölf.

Löhne schaffte es nach seinem frühen Fehler nicht, sich aus dem Mittelfeld zu befreien. Der Topverfolger von Nagy steckte zur Rennhalbzeit auf Platz 13 fest. Rund elf Minuten vor dem Schluss übernahm Csuti mit einem starken Manöver gegen Antonov den dritten Platz hinter Fiduci und Nagy, die sich an der Spitze absetzten.

Nach zwei aufregenden, nervenaufreibenden Dritteln, folgte ein eher ereignisarmes letztes Renndrittel am Hockenheimring. Nagy fuhr auf Platz eins ins Ziel und baute so seine Gesamtführung aus. Fiduci wurde vor Antonov Zweiter. Der Russe setzte sich im Dreikampf gegen Csuti und Juan Manuel Gomez durch.

Baldi wurde vor Martin Barna, Hasse, Pinczes und Löhner Sechster, während Keithley bis auf Platz 13 zurückfiel. Nagy sammelte 120 Punkte aus dem ersten Qualifying und Rennen. Die Rechnung: Wenn Nagy am Hockenheimring 206 Punkte und 40 Zähler mehr als Löhner holt, wäre er vorzeitig Meister.



Baldi sicherte sich für das zweite Rennen die Pole-Position, während Hasse sich den zweiten Platz in der ersten Startreihe sicherte. Nagy wurde Dritter und startete damit aus aussichtsreicher Position in den zweiten Lauf. Löhner wurde nur Siebter und hatte wieder viel Arbeit vor sich, um dem Ungar die vorzeitige Meisterfeier zu vereiteln. Baldi übernahm nach dem Start die Führung, während sich Hasse gegen Nagy in Kurve 1 durchsetzte.

Als noch 20 Minuten auf der Uhr waren, musste Nagy seinen dritten Platz an Gomez abgeben. Der Argentinier setzte sich mit einem starken Manöver gegen den M1RA-Piloten durch. In der Haarnadelkurve konterte Nagy, während Tim Jarschel in einen Unfall verwickelt und auf Platz 15 zurückgeworfen wurde.

Zu diesem Zeitpunkte reichte der dritte Platz für Nagy, um die Meisterschaft vorzeitig für sich zu entscheiden. Löhner versuchte alles, um unter die 40-Punkte-Grenze zu kommen und schubste sich in wenigen Kurven vor Nagy und Gomez auf Platz drei. In der folgenden Runde machte Nagy einen elementaren Fehler: Er versuchte in der Haarnadelkurve ein riskantes Manöver und wurde auf Platz sieben zurückgeworfen. Damit war die Entscheidung in dieser Phase vertagt.

Elf Minuten vor dem Ende gab es einen erneuten Crash in der Haarnadelkurve, dem auch Nagy zum Opfer fiel. Der Titelaspirant fiel bis auf Platz elf zurück sah damit seine Chancen auf den vorzeitigen Meisterschaftssieg schwinden. An der Spitze setzte sich Hasse in der Schlussphase gegen Baldi durch und sicherte sich den Sieg. Löhner wurde Dritter.

Nagy kämpfte sich in einer irren Schlussphase auf Platz acht zurück und sicherte sich damit vorzeitig den Meisterschaftssieg, sollten die Rennkommissare keine nachträglichen Strafen mehr aussprechen. Der Ungar kam hinter Gomez, Barna, Antonov und Keithley ins Ziel. Der nächste Lauf findet am 17. Oktober im virtuellen Spa in Belgien statt.

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