Von Auslauf bis Telemetrie: Was für Marko in der Formel 1 fa

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Redaktion
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Von Auslauf bis Telemetrie: Was für Marko in der Formel 1 fa

Beitrag von Redaktion » So Jul 21, 2019 10:03 am

Für Helmut Marko gibt es eine ganze Reihe an Dingen, die er in der Formel 1 ändern würde: Weniger Telemetrie, einfacheres Regelwerk, mehr Kiesbett

Wenn Red Bulls Motorsport-Konsulent Helmut Marko auf die Dinge schaut, die ihm an der aktuellen Formel 1 nicht gefallen, dann wird die Liste ziemlich lang. Von zu vielen Daten und übertriebenen Sicherheitsvorstellungen bis hin zu wenig herausfordernden Boliden ist alles dabei. Der Österreicher sieht eine Menge Problemzonen, die er jüngst bei einem Auftritt bei 'Servus TV' darlegte.

Da wäre zum einen die komplizierte Technologie. Marko weiß, dass der Durchschnittsfan etwa mit dem Begriff MGU-K nicht viel anfangen kann. "Und die Ingenieure und die meisten Journalisten genauso wenig", sagt er. Zwar sei die Technik faszinierend und der Verbrauch für die Leistung des Triebwerks gering, allerdings hält er sie für "nicht alltagstauglich".

"Dass wir zwei Energierückgewinnungssysteme haben, ist in der Praxis nicht umzusetzen, weil es viel zu aufwändig ist", sagt er und belegt es mit einem Beispiel: "Wir brauchen rund zehn Leute, um die Autos zu starten und die im Betrieb zu haben. Wenn wir die Telemetrie abschalten würden: Kein Auto würde fahren."

Zudem besitzen die Teams Unmengen an Daten, sodass die Formel 1 im Grunde von Berechnung lebt. Runden von der Konkurrenz könne man heute innerhalb von Minuten genau analysieren - innerhalb des Teams wissen die Ingenieure sogar nach Sekunden Bescheid. Das bedeutet, dass dem Fahrer sofort mitgeteilt werden kann, wie viel später der andere auf die Bremse tritt und wo er aufs Gas geht.



"So wird das ganze Fahrerfeld fast fahrschulmäßig herangezogen", ärgert sich Marko. "Wenn man sich früher in einer Kurve einen Vorteil erfahren hat, dann hat es mindestens ein Rennen gehalten, bis die anderen überrissen haben, dass diese Linie schneller ist." Heute kann man den Vorteil hingegen vergessen.

Und weil die Autos zudem auch körperlich nicht so anstrengend wie früher sind - findet zumindest Lewis Hamilton - scheint es für Neueinsteiger einfacher zu sein, ein Formel-1-Auto zu fahren. Bestes Beispiel ist für Marko Nikita Masepin: "Ein nicht erfolgreicher Formel-2-Fahrer hat in Barcelona einen Mercedes getestet, und er war auf zwei Zehntel an der Zeit von Bottas dran", sagt er.

Der Österreicher würde die Autos wieder schwieriger zu fahren machen, die Telemetrie einschränken und auch den Funk verbieten. "Dann hätten wir wesentlich mehr Ausfälle, und wir hätten auch wesentlich spannendere Rennen, und die fahrerische Nivellierung würde nicht so schnell herbeigeführt werden", ist er überzeugt.



Apropos Ausfälle: Auch das Thema steht bei Marko auf der Agenda. Asphaltierte Auslaufzonen sind für ihn ein rotes Tuch, weil Fahrer dadurch nicht mehr bestraft werden. "Früher bist du im Kiesbett gesteckt und das Rennen war vorbei. Die Unterscheidung zwischen sehr gutem, gutem oder mittlerem Fahrer wird alles nivelliert." Markos Meinung: "Das soll nicht sein!"

Für ihn muss der Fahrer wieder ein Held werden und zeigen, dass er etwas schafft, was sonst keiner schafft. Der Zuschauer müsse wieder in Faszination und Begeisterung versetzt werden. "Wir brauchen keine weiße Linien, wo stundenlang diskutiert wird, ob einer drüber war oder nicht", winkt er ab.

Überhaupt versteht er den Sinn hinter den immer größer werdenden Auslaufzonen nicht, die auch die Zuschauer immer weiter weg vom Geschehen bringen. "Das sind überzogene Sicherheitsvorstellungen", findet er. "Wir fahren Monte Carlo, wir fahren Singapur, wo du null Spielraum hast. Und da geht es auch!"



In der Sendung war auch Formel-1-Boss Chase Carey zu Gast, der sich die Meinung des Red-Bull-Konsulenten direkt anhören konnte. Versprechungen für die Zukunft wollte der Amerikaner im Hinblick auf das neue Reglement ab 2021 aber keine machen: "Wir haben eine Liste von Empfehlungen. Das sind von A bis Z mehrere Seiten. Das kann man natürlich nicht alles umsetzen", sagt er.

Zwar schätze er solche Anregungen, doch was am Ende umgesetzt werden kann, bleibt abzuwarten. "Wir müssen noch mehr Anregungen bekommen, als wir sie jetzt haben. Egal ob es um Strecken, das Reglement, den Boxenfunk oder was auch immer für Regeln es geht." Die Formel 1 erreiche viele Gedanken und man müsse dann entscheiden, was der richtige Weg ist.

Für Marko ist aber klar, was die Fans der Formel 1 wollen: "Die Leute wollen Action und den besten Fahrer auf dem besten Auto siegen sehen", sagt er. Dabei spiele es keine Rolle, ob es ein Ferrari oder Mercedes sei - solange Abwechslung gegeben sei. Und dafür würde er konsequent den Rotstift ansetzen: "Ohne so ein kompliziertes Triebsystem und Regelwerk gibt es wieder einen tollen Sport."

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gth12
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Re: Von Auslauf bis Telemetrie: Was für Marko in der Formel 1 fa

Beitrag von gth12 » So Jul 21, 2019 2:02 pm

Wie schnell sich "mittelmäßige Fahrer" und "gute Fahrer" nivellieren zeigt man ja bei Red Bull vorzüglich: Gasly ist quasi gleich auf mit Verstappen.
Dass ein Ingenieur eine MGU-K-Begrifflichkeit nicht kennen soll, wundert mich aber schon etwas ...

Mehr Kiesbetten gut für die Show? Also wenn ich überlegen muss ob ich es probiere und riskiere, im Kies zu stecken - oder ob ich es probieren kann, weil da Asphalt ist - logisch: Ich probiere es wenn ich weiß, ich bleibe nicht im Kies stecken. Also noch weniger Überholmanöver in der F1?

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TifosiF40
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Re: Von Auslauf bis Telemetrie: Was für Marko in der Formel 1 fa

Beitrag von TifosiF40 » So Jul 21, 2019 2:20 pm

Der Chef von zwei F1-Teams, wird wohl selbst etwas daran schuld sein, dass es so ist wie es ist :green:

Wenn RB an Mercedes' Stelle wäre, dann würde er die F1 in höchsten Tönen loben.
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meineinerseiner
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Re: Von Auslauf bis Telemetrie: Was für Marko in der Formel 1 fa

Beitrag von meineinerseiner » So Jul 21, 2019 2:45 pm

gth12 hat geschrieben:
So Jul 21, 2019 2:02 pm
Mehr Kiesbetten gut für die Show? Also wenn ich überlegen muss ob ich es probiere und riskiere, im Kies zu stecken - oder ob ich es probieren kann, weil da Asphalt ist - logisch: Ich probiere es wenn ich weiß, ich bleibe nicht im Kies stecken. Also noch weniger Überholmanöver in der F1?
Unsinn. Würde ja im Umkehrschluss bedeuten das es frühe keine Überholmanöver gab.

Jens1989
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Re: Von Auslauf bis Telemetrie: Was für Marko in der Formel 1 fa

Beitrag von Jens1989 » So Jul 21, 2019 5:46 pm

Und was Dr. Marko eigentlich sagen will die Formel 1 ist langweilig weil kein Red Bull vorne weg fährt. Und andere die Regelschlupflächer besser ausnutzen

gth12
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Re: Von Auslauf bis Telemetrie: Was für Marko in der Formel 1 fa

Beitrag von gth12 » So Jul 21, 2019 6:14 pm

meineinerseiner hat geschrieben:
So Jul 21, 2019 2:45 pm
Unsinn. Würde ja im Umkehrschluss bedeuten das es frühe keine Überholmanöver gab.
Würde es nicht - allein schon, weil die Fahrzeuge nicht vergleichbar sind.
Wenn du dir das Post-Race-Covery zum Rennen in Spielberg ansiehst wirst du aber sehen, dass einige Ex-Fahrer und Teammanager dahingehend meine These stützen.

Apex
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Re: Von Auslauf bis Telemetrie: Was für Marko in der Formel 1 fa

Beitrag von Apex » So Jul 21, 2019 7:07 pm

für helmut marko läuft alles falsch seitdem red bull nicht mehr sieg wie am fließband.
damals als die ganze f1 wm durch den angeblasenen diffusor bestimmt wurde und nichts anderes eine rolle
spielte, fand marko seltsamerweise alles super, obwohl es pure langeweile war red bull siegen zu sehen, weil
sie keinen richtigen zweikampf zuließen und zudem nur politik machten um ihre vorteile sogar noch auszubauen.
man erinnert sich nur zu gut an das gejammer des schwachen renault motors. kaum hatte die konkurrenz anpassungen
erlaubt war red bull enteilt.
helmut marko ist kein sportler, er hat weder sportsgeist noch fairness in sich. das einzige was ihn immer interessiert ist das red bull gewinnt egal wie. wenn ein gegner im zweikampf mit red bull nicht bestraft wird, meckerte marko über die regeln. wenn red bull bestraft wurde meckerte er über die regeln. marko ist seit vettels letztem wm titel in einer dauerperiode. ein opportunist der schlimmsten sorte ist dieser typ von daher interessiert es niemanden was für ihn schiefläuft, fair war er noch nie. silverstone hat richtig spaß gemacht und auch montreal und monaco. die f1 braucht kein red bull.

Chairos
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Re: Von Auslauf bis Telemetrie: Was für Marko in der Formel 1 fa

Beitrag von Chairos » So Jul 21, 2019 7:39 pm

Apex hat geschrieben:
So Jul 21, 2019 7:07 pm
für helmut marko läuft alles falsch seitdem red bull nicht mehr sieg wie am fließband.
damals als die ganze f1 wm durch den angeblasenen diffusor bestimmt wurde und nichts anderes eine rolle
spielte, fand marko seltsamerweise alles super, obwohl es pure langeweile war red bull siegen zu sehen, weil
sie keinen richtigen zweikampf zuließen und zudem nur politik machten um ihre vorteile sogar noch auszubauen.
man erinnert sich nur zu gut an das gejammer des schwachen renault motors. kaum hatte die konkurrenz anpassungen
erlaubt war red bull enteilt.
helmut marko ist kein sportler, er hat weder sportsgeist noch fairness in sich. das einzige was ihn immer interessiert ist das red bull gewinnt egal wie. wenn ein gegner im zweikampf mit red bull nicht bestraft wird, meckerte marko über die regeln. wenn red bull bestraft wurde meckerte er über die regeln. marko ist seit vettels letztem wm titel in einer dauerperiode. ein opportunist der schlimmsten sorte ist dieser typ von daher interessiert es niemanden was für ihn schiefläuft, fair war er noch nie. silverstone hat richtig spaß gemacht und auch montreal und monaco. die f1 braucht kein red bull.
Viel besser kann man es nicht zusammenfassen- Chapeau!

painkiller
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Re: Von Auslauf bis Telemetrie: Was für Marko in der Formel 1 fa

Beitrag von painkiller » So Jul 21, 2019 10:10 pm

Ich teile Dr. Markos Meinung nicht oft. Aber in diesem Fall hat er recht. Natürlich vertritt er die Interessen von Red Bull, das ist sein Job. Es ist aber Blödsinn zu behaupten er sei kein Sportsmann. Er ist immerhin in der F1 und F2 gegen Leute wie Niki Lauda gefahren und die 24h-LeMans hat er auch gewonnen zu einer Zeit als es noch Konkurrenzteams gab.

TH_
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Re: Von Auslauf bis Telemetrie: Was für Marko in der Formel 1 fa

Beitrag von TH_ » So Jul 21, 2019 10:44 pm

painkiller hat geschrieben:
So Jul 21, 2019 10:10 pm
Ich teile Dr. Markos Meinung nicht oft. Aber in diesem Fall hat er recht. Natürlich vertritt er die Interessen von Red Bull, das ist sein Job. Es ist aber Blödsinn zu behaupten er sei kein Sportsmann. Er ist immerhin in der F1 und F2 gegen Leute wie Niki Lauda gefahren und die 24h-LeMans hat er auch gewonnen zu einer Zeit als es noch Konkurrenzteams gab.
Die F1 ist aktuell Müll, wers leugnet hat irgendwo einen an der Klatsche. So einfach ist es. Und diese Spazierfahrrekorde schädigen die F1 für immer.

Tyrann
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Re: Von Auslauf bis Telemetrie: Was für Marko in der Formel 1 fa

Beitrag von Tyrann » Mo Jul 22, 2019 11:12 am

größtes Problem empfinde ich, dass die Autos viel zu schwer sind.
Auch bedingt dadurch, weil die Autos bis zum Rand voll getankt sind.
Natürlich sorgt das auch für sehr hohen Reifenabrieb, wo die Fahrer nicht am Limit pushen... und auf Benzin muss ja auch noch geachtet werden, da man ja nicht nachtanken darf.

Würde man das nachtanken wieder erlauben, könnte man aggressive Taktiken ausprobieren. Mit sehr wenig Tank und sehr weiche Reifen... Man kann dan hart puschen und man muss dann nicht auf die Reifen achten weil man eh zur BOX zum Nachtanken muss. Es gibts dann weniger Reifenabrieb, weil das Auto viel leichter wäre.. und und und...

Ich hoffe, das 2021 das nachtanken wieder erlaubt wird... etwas weniger Technik und abgehts..

apetor
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Re: Von Auslauf bis Telemetrie: Was für Marko in der Formel 1 fa

Beitrag von apetor » Mo Jul 22, 2019 1:44 pm

Tyrann hat geschrieben:
Mo Jul 22, 2019 11:12 am
größtes Problem empfinde ich, dass die Autos viel zu schwer sind.
Auch bedingt dadurch, weil die Autos bis zum Rand voll getankt sind.
Natürlich sorgt das auch für sehr hohen Reifenabrieb, wo die Fahrer nicht am Limit pushen... und auf Benzin muss ja auch noch geachtet werden, da man ja nicht nachtanken darf.

Würde man das nachtanken wieder erlauben, könnte man aggressive Taktiken ausprobieren. Mit sehr wenig Tank und sehr weiche Reifen... Man kann dan hart puschen und man muss dann nicht auf die Reifen achten weil man eh zur BOX zum Nachtanken muss. Es gibts dann weniger Reifenabrieb, weil das Auto viel leichter wäre.. und und und...

Ich hoffe, das 2021 das nachtanken wieder erlaubt wird... etwas weniger Technik und abgehts..
Schlussendlich gibt es dann aber auch nur wieder 1-2 mögliche Top-Stategien, welche allen Teams bekannt sein werden. Schneller werden langsamere Autos damit auch nicht. Die Überholvorgänge werden dann in die Boxengasse / Boxenstopps ausgelagert und der Zuschauer hat davon auch nichts gewonnen.

Solange die Gewinne unfair & ungleich über alle Teams verteilt werden,kein vernünftiges Kostendach kommt und (Top)Teams politisch so viel Einfluss auf das Reglement haben, wird sich leider nichts ändern.

Micha_r1
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Re: Von Auslauf bis Telemetrie: Was für Marko in der Formel 1 fa

Beitrag von Micha_r1 » Mo Jul 22, 2019 4:18 pm

Ich finde das er in manchen Dingen schon recht hat. DAs mit den asphaltierten Auslaufzonen empfinde ich schon lange als eine Entwicklung in die Falsch Richtung. Klar steht die Sicherheit an oberster Stelle aber dennoch erlauben Kiesbette deutlich weniger Fehler. Ansonsten finde ich sollte man Reifen bauen dich nicht so schnell in die Knie gehen bzw mit den man mehr ans Limit gehen kann, einbrechen sollen sie natürlich schon. Das Red Bull eine Dominanzphase hatte ja gut ist schon richtig aber es wurde auch da Versucht mit allen Mitteln diese zu stoppen. Das gleiche war es damals bei Mclaren bei Williams bei Fer. Und das jeder nicht erfreut ist wenn er nicht vorne ist sollte wohl auch so sein. Aber diese ganzen Regel mit Linie überfahren etc. ist einfach zuviel geworden und dann werden sie auch nicht gleichermaßen durchgesetzt. Man weiss ja mittlerweile manchmal schon gar nicht mehr warum der eine bestraft wird und der andere nicht. Und das Thema Politik möchte ich mal aussen vor lassen, denn ich glaube Merc ist hier weit vorne sogar noch vor Fer.. Funk sollte man abstellen die Fahrer selbst entscheiden lassen bzw diesen nur in Gefahrensituation frei geben oder nur diese auf eine bestimmte Anzahl pro Rennen begrenzen.

vandamm
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Re: Von Auslauf bis Telemetrie: Was für Marko in der Formel 1 fa

Beitrag von vandamm » Mo Jul 22, 2019 4:30 pm

BoP..........

Und wer nicht will soll raus...
Totto Wolf: "Ist Hamilton innen, diktiert er die Linie - Ist Hamilton außen, diktiert er die Linie..."

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flingomin
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Re: Von Auslauf bis Telemetrie: Was für Marko in der Formel 1 fa

Beitrag von flingomin » Di Jul 23, 2019 7:03 am

meineinerseiner hat geschrieben:
So Jul 21, 2019 2:45 pm
Unsinn. Würde ja im Umkehrschluss bedeuten das es frühe keine Überholmanöver gab.
War ja auch so.
Positionswechsel fanden ausschließlich an der Box statt.
Kein Fahrer ging freiwillig das Risiko eines Überholmanövers ein.
Genau DESWEGEN führte man das ganze Brimborium mit DRS und Asphaltzonen überhaupt ein.

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flingomin
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Re: Von Auslauf bis Telemetrie: Was für Marko in der Formel 1 fa

Beitrag von flingomin » Di Jul 23, 2019 7:07 am

TH_ hat geschrieben:
So Jul 21, 2019 10:44 pm
Die F1 ist aktuell Müll, wers leugnet hat irgendwo einen an der Klatsche. So einfach ist es. Und diese Spazierfahrrekorde schädigen die F1 für immer.
Die Formel 1 war vor 20, 30 Jahren auch Müll.
Es wurde nicht überholt, eine Saison kostete 500 Mio $ und jedes Jahr gab es ein Team das den Titel zu Beginn der Europasaison de facto in der Tasche hatte, oder es hatte auf den falschen Reifenhersteller gesetzt, dann gewann eben das Team dessen Reifen 1,5s schneller waren als die anderen.
Zweikämpfe gab es kaum und wer der Titelträger im dominanten Auto sein würde wurde vor der Saison vom Team ausgewählt.
Das Tagesgeschehen wurde durch die Politik bestimmt.
Es war nichts besser als heute, es war nur etwas lauter.

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Re: Von Auslauf bis Telemetrie: Was für Marko in der Formel 1 fa

Beitrag von Micha_r1 » Di Jul 23, 2019 8:25 am

flingomin hat geschrieben:
Di Jul 23, 2019 7:03 am
War ja auch so.
Positionswechsel fanden ausschließlich an der Box statt.
Kein Fahrer ging freiwillig das Risiko eines Überholmanövers ein.
Genau DESWEGEN führte man das ganze Brimborium mit DRS und Asphaltzonen überhaupt ein.
Ich glaube weniger das es mit den Kiesbetten zu tun hatte als viel mehr mit der Aero.
Kiesbette wurden nicht wegen des Überholens sondern wegen der Sicherheit verbannt.

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Re: Von Auslauf bis Telemetrie: Was für Marko in der Formel 1 fa

Beitrag von Micha_r1 » Di Jul 23, 2019 8:28 am

flingomin hat geschrieben:
Di Jul 23, 2019 7:07 am
Die Formel 1 war vor 20, 30 Jahren auch Müll.
Es wurde nicht überholt, eine Saison kostete 500 Mio $ und jedes Jahr gab es ein Team das den Titel zu Beginn der Europasaison de facto in der Tasche hatte, oder es hatte auf den falschen Reifenhersteller gesetzt, dann gewann eben das Team dessen Reifen 1,5s schneller waren als die anderen.
Zweikämpfe gab es kaum und wer der Titelträger im dominanten Auto sein würde wurde vor der Saison vom Team ausgewählt.
Das Tagesgeschehen wurde durch die Politik bestimmt.
Es war nichts besser als heute, es war nur etwas lauter.
Da hast du recht es gibt und gab schon immer ein zwei max drei Teams die um die Krone kämpften. Nur so Dominat wie Merc ist und das halt schon über diesen langen Zeitraum macht es nicht besser. Und ja lauter war es und das ist in meinen Augen immer noch der Sound den ich persönlich vermisse aber ansonsten muss ich dir zustimmen. Wird auch immer so bleiben die besten Fahrer wollen im besten Auto sitzen was ja auch was vollkommen normales ist.

vandamm
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Re: Von Auslauf bis Telemetrie: Was für Marko in der Formel 1 fa

Beitrag von vandamm » Di Jul 23, 2019 8:53 am

Flingo hätte vielleicht mal mehr F1 schauen sollen........

Wer diese nie dagewesene Dominanz von OMG leugnet ist für mir einfach ein Idiot. Das ist es was den Sport kaputt macht und dabei das Gelabber. Wenn die mal ansatzweise die Fahrer frei fahren lassen, dann passiert sowas wie in Silverstone. Wo die anderen näher rangekommen sind laut vielen Portalen. Was ein Witz. Da hat sich BOT und HAM richtig in der Schlussphase gegeben und was ist - wieder über 20 Sekunden und wenigen Runden.....

Ja träumt weiter....

Einfache Regeländerung für 2020 - die Karren einfach einen halben Meter kürzer machen und dann steppt der Bär......
Totto Wolf: "Ist Hamilton innen, diktiert er die Linie - Ist Hamilton außen, diktiert er die Linie..."

Snip
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Re: Von Auslauf bis Telemetrie: Was für Marko in der Formel 1 fa

Beitrag von Snip » Di Jul 23, 2019 8:57 am

Warum wurde nicht Anfang der 2000er von einer nie dagewesen Dominanz gesprochen?

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Re: Von Auslauf bis Telemetrie: Was für Marko in der Formel 1 fa

Beitrag von vandamm » Di Jul 23, 2019 9:10 am

Dann schau dir mal die Rennverläufe an und die Umstände.....

Selbst 2000 bis 2004 kann man kein Jahr mit 1989 vergleichen. Wobei Mercedes schon 3 mal ein vergleichbares Jahr hatte und ein perfektes Ergebnis selbst oder durch die Piloten verkackt hat.....
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Re: Von Auslauf bis Telemetrie: Was für Marko in der Formel 1 fa

Beitrag von vandamm » Di Jul 23, 2019 10:06 am

Ach ja und das Rumgeheule wegen den Kiesbetten......

Wo hat VER in England LEC so heldenhaft überholt???? Auf dem großen Parkplatz neben der Strecke. Wieder die alte Formel Lächerlich. Wäre da eine Mauer gestanden hätte man sich wieder über den Max totgelacht...
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Re: Von Auslauf bis Telemetrie: Was für Marko in der Formel 1 fa

Beitrag von flingomin » Mi Jul 24, 2019 8:09 am

vandamm hat geschrieben:
Di Jul 23, 2019 8:53 am
Flingo hätte vielleicht mal mehr F1 schauen sollen........

Wer diese nie dagewesene Dominanz von OMG leugnet ist für mir einfach ein Idiot. Das ist es was den Sport kaputt macht und dabei das Gelabber. Wenn die mal ansatzweise die Fahrer frei fahren lassen, dann passiert sowas wie in Silverstone. Wo die anderen näher rangekommen sind laut vielen Portalen. Was ein Witz. Da hat sich BOT und HAM richtig in der Schlussphase gegeben und was ist - wieder über 20 Sekunden und wenigen Runden.....

Ja träumt weiter....

Einfache Regeländerung für 2020 - die Karren einfach einen halben Meter kürzer machen und dann steppt der Bär......
Und Du hättest ab und zu anstatt vor dem Fernseher zu hocken auch mal ein Buch in die Hand nehmen sollen.
Aber das nur am Rande, kommt ja auch immer aufs Elternhaus an.

Es geht nicht ums leugnen. Wobei ich "nie dagewesen" durchaus in Frage stelle.
Es geht darum dass das früher auch nicht anders war.
Heute gewinnt immer der gleiche. Es ab immer Zeiten da gewann immer der gleiche aber je nach Fangruppe war das dann auch ganz OK so.
Müssen sich die Verfolger eben mehr anstrengen, so der damalige Konsens.
Heute gewinnt aus Sicht der verbitterten Altrotkappen immer der Falsche, es interessiert sie nicht mehr.
Folglich wird die Formel 1 tot geredet.

Aber so ticken manche Fans eben.
Schau dir den GP der Niederlande an:
Verstappen fährt vorne mit und schon gibt's 1.000.000 Ticketanfragen fürs dortige Rennen.
Ich denke nicht dass die die Formel 1 als totes Pferd bezeichnen würden.
Es sind eben wie die damaligen Rotkappen auch "nur" Erfolgsfans, die die Formel 1 solange toll finden, wie "ihr" Fahrer vorne ist.
Unterm Strich das gleiche wie bei Marko.
Alles bestens, außer RedBull gewinnt nicht.

Warum gabs denn 10 Jahre lang die "nie dagewesene" Schumania in Deutschland?
Hätte es die auch gegeben wenn ein Jahrzehnt lang nicht er und sein Auto, sondern von mir aus Villeneuve oder Hill oder Hakkinen oder Senna und deren Williams / McLaren / was auch immer dominiert hätten?
Hab da Zweifel.
Aber vielleicht bist Du zu jung um das nachvollziehen zu können.
Zuletzt geändert von flingomin am Mi Jul 24, 2019 8:24 am, insgesamt 3-mal geändert.

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Re: Von Auslauf bis Telemetrie: Was für Marko in der Formel 1 fa

Beitrag von flingomin » Mi Jul 24, 2019 8:19 am

Snip hat geschrieben:
Di Jul 23, 2019 8:57 am
Warum wurde nicht Anfang der 2000er von einer nie dagewesen Dominanz gesprochen?
Natürlich wurde damals davon gesprochen.
Aber man hats heute (wie so vieles) "vergessen".

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