F1-Nachrichten und Senf 2015

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donington93
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Beitrag von donington93 » Fr Mai 15, 2015 4:22 pm

</font><blockquote><font size="1" face="Arial,sans-seriv">Zitat:</font><hr /><font size="2" face="Arial,sans-seriv">Original erstellt von ImFasterThanTheStig:
<strong> Oh nein, dann gibt's Positionswechsel wieder nur an den Boxen. Laaaaangweilig. Bild Bild </strong></font><hr /></blockquote><font size="2" face="Arial,sans-seriv">Eben. Genau deshalb wurde das auch abgeschafft. Die Leute wollten keine Boxenstopp-Überholmanöver mehr...

Das mit der freien Reifenwahl geht ja irgendwie noch, aber Tankstopps?

donington93

PS: hoffentlich ist es dann wenigstens so, dass jeder normal mit leeren Tanks fährt in Q3 und erst am Renntag entscheidet, mit wie viel Tankinhalt er startet und nicht schon am Qualifyingtag mit dem Tankinhalt in Q3 unterwegs ist, mit dem er auch am Sonntag startet. Trotzdem wäre es ohne Tankstopps besser.

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TifosiF40
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Beitrag von TifosiF40 » Fr Mai 15, 2015 4:26 pm

Gemeckert wird immer - auch wenn das Nachtanken wieder eingeführt würde.

Schade, daß das Hybridgeschisse bleibt. Ich wäre für eine völlige Freigabe des Motorenkonzepts - aber mit Kostendeckelung.

Dissident
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Beitrag von Dissident » Fr Mai 15, 2015 4:28 pm

Das Problem waren nicht die Tankstopps, sondern wie schwierig es war zu überholen, heutzutage fährt man früher an die box um statt weniger zu tanken frischere Reifen abzuholen - solange die Autos aerodynamisch nicht zu komplex werden sodass man halbwegs hinterherfahren kann und die DRS Zonen optimal abgestimmt werden sehe ich nur Vorteile für die Tankstopps - wenn man weiß wie lange der Tankrüssel dran war dann weiß man auch wann das Auto ungefähr an die Box muss, wenn man den Tankinhalt am Start selbst aussuchen kann und nicht auf die Runde in Q3 basiert dann ist der erste Stint im Rennen doch eine tolle Überraschung. Bild

die Performance der Reifen geben ja die strategischen Möglichkeiten vor, macht ja keinen Sinn viel zu tanken wenn es die Reifen nicht zulassen bzw. umgekehrt man tankt zu wenig und die reifen lassen einen längeren Stint zu. Bild

Legolas
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Beitrag von Legolas » Fr Mai 15, 2015 7:05 pm

</font><blockquote><font size="1" face="Arial,sans-seriv">Zitat:</font><hr /><font size="2" face="Arial,sans-seriv">Original erstellt von Dissident:
<strong> Das Problem waren nicht die Tankstopps, sondern wie schwierig es war zu überholen, heutzutage fährt man früher an die box um statt weniger zu tanken frischere Reifen abzuholen - solange die Autos aerodynamisch nicht zu komplex werden sodass man halbwegs hinterherfahren kann und die DRS Zonen optimal abgestimmt werden sehe ich nur Vorteile für die Tankstopps - wenn man weiß wie lange der Tankrüssel dran war dann weiß man auch wann das Auto ungefähr an die Box muss, wenn man den Tankinhalt am Start selbst aussuchen kann und nicht auf die Runde in Q3 basiert dann ist der erste Stint im Rennen doch eine tolle Überraschung. Bild

die Performance der Reifen geben ja die strategischen Möglichkeiten vor, macht ja keinen Sinn viel zu tanken wenn es die Reifen nicht zulassen bzw. umgekehrt man tankt zu wenig und die reifen lassen einen längeren Stint zu. Bild </strong></font><hr /></blockquote><font size="2" face="Arial,sans-seriv">So sehe ich das auch. Gibt es wieder Tankstopps, erhöht das denke ich die Möglichkeit, dass man wieder härtere Reifen einführt, die man nicht wie ein rohes Ei auf einem Teelöffel behandeln muss. Dann ist wenigstens wieder mehr Racing angesagt und weniger übervorsichtiges Taktieren. Die Taktikrolle fiele dann wieder der Spritmenge zu.

Nachdem man die Tankstopps abgeschafft und DRS eingeführt hat, um künstlich für Überholmanöver auf der Strecke zu sorgen, ist man von einem Extrem ins andere Gefallen. DRS macht überholen nicht möglich, es macht Verteidigen nahezu unmöglich. In Zweikämpfen liegt so kaum mehr ein Reiz, was der Attraktivität der F1 alles in allem mehr schadet als es im letzten Jahrzehnt mit den Tankstops der Fall war. Wirklich schlimm wurde das eigentlich auch erst in der Zeit von 2004 bis 2008, als die Autos durch die etlichen Zusatzflügel aerodynamisch einfach zu aufgemotzt waren und es so nur schwer möglich war, in Kurven an jemandem dranzubleiben um ein Überholmanöver vorzubreiten. Dem hat man aber richtigerweise Einhalt geboten, im gleichen Atemzug aber Tankstops gestrichen und die weichen Reifen eingeführt, die wiederum harte Zweikämpfe erschweren.

Daher bin ich für folgendes Vorgehen:
-Tankstops wieder einführen für taktische Möglichkeiten
-Pirelli härtere Reifen produzieren lassen, die Zweikämpfe ermöglichen, ohne dass man seine Gummis ruiniert
-weg mit der aktuellen DRS-Regelung, die Verteidigen auf den meisten Strecken unmöglich macht

Unterm Strich würden Überholmanöver wieder deutlich an Bedeutung gewinnen und die Fahrer wieder zu einem mutigerem Vorgehen eingeladen werden. Gewinner wären der Sport und wir Fans.

1502
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Beitrag von 1502 » Fr Mai 15, 2015 8:04 pm

Nicht härtere Reifen brauchen wir. Haltbarere Reifen. Zu hart sind sie seit letztem Jahr schon. Wenn Pirelli das nicht gebacken bekommt, dass sie ordentlichen Grip bieten und durchhalten, dann soll es halt Michelin richten.

Freie Reifenwahl ist gut! Ich würde gerne Rennen ohne Nachtanken mit völlig freier Reifenwahl sehen, ohne den Prime/Option-Pflichtboxenstopp. Dann wären auch mit belastbaren Reifen unterschiedliche Strategien möglich, z.B. mit Prime komplett ohne Stopp durchfahren vs. Einstoppstrategie mit zweimal Option.

Nachtanken, ich weiß nicht. Die Reifenscheiße lässt sich damit elegant lösen, Rennen können wieder mit höherem fahrerischen Einsatz gefahren werden. Aber spannendere Rennen erwarte ich deswegen nicht.

Im Gegenteil. Die 16 Jahre mit durchschnittlich weniger als 20 Überholmanövern pro GP korrelieren zu 100% mit den 16 Jahren mit Tankstopps. Bereits 2010, noch ohne DRS und Schrottreifen, ging die Zahl signifikant nach oben. Zufall? Oh nein!

Und da wir momentan auf einem Niveau, das so hoch ist wie in keinem Jahr zwischen 1985 und 2010, derart klagen, möchte ich nicht wissen, wie die Live-, Tops&Flops- und vor allem Kern-des-Problems-Threads 2017 aussehen... Bild

GoaSunrise
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Beitrag von GoaSunrise » Fr Mai 15, 2015 8:46 pm

Wenn man sich so die letzten Beiträge anschaut fällt auf, dass man sich seitens der Fans überhaupt nicht einig ist, welche der inflationär eingeführten Gimmicks nun gut und welche schlecht sind.

Früher "verlangte" man einfach nach Krach und Racing.

Durch die tausend Möglichkeiten an fuckery entsteht auch für die Entscheider kein klares Bild mehr, was "der Fan" überhaupt will. Ich denke mal, dass dieses klare Bild auch nie wieder entstehen wird.

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Beitrag von Dissident » Fr Mai 15, 2015 9:09 pm

Tanken ist absolut in Ordnung - wer will schon anfang des rennens Tanklaster sehen? An die Box fahren obwohl man keinen tropfen Sprit tankt? Nein danke!

Zu DRS: die grundsätzliche Frage lautet ja um wieivel jmd. Schneller sein muss um überholen zu können. Das beisst sich nunmal auch mit der Aerodynamik und der Freiheit bei der Entwicklung - da ist das bei den Motoren einfacher-nämlich hauptsächlich eine Kostenfrage.

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TifosiF40
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Beitrag von TifosiF40 » Fr Mai 15, 2015 9:30 pm

Die F1 könnte sich mal etwas von der Indycar abschauen.

- Einfache Aerodynamik
- Als Öko-Feigenblatt den Treibstoff Bio-Ethanol
- Push to pass statt DRS
- Kaum Zuschauer


Bild OK den letzten Punkt streichen wir

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Feldo
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Beitrag von Feldo » Fr Mai 15, 2015 9:48 pm

</font><blockquote><font size="1" face="Arial,sans-seriv">Zitat:</font><hr /><font size="2" face="Arial,sans-seriv">Original erstellt von TifosiF40:
<strong>


Bild OK den letzten Punkt streichen wir </strong></font><hr /></blockquote><font size="2" face="Arial,sans-seriv">Der ist ja bereits erreicht...

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Beitrag von F 312-T2 » Sa Mai 16, 2015 1:31 am

Ja hat denn keiner die MSa diese Woche gelesen?
Am 14. Mai soll über die F1-Zukunft entschieden werden. Da ist wirklich zu lesen, dass selbst Niki Lauda für einen Neuanfang in der F1 plädiert. Ich zitiere: "Die Autos müssen schneller werden. Mein Vorschlag: Runter mit dem Mindestgewicht. Lasst das Spritlimit, vergesst die Durchflussmenge, bleibt beim V6-Turbo. Sonst ist alles frei. Jeder kann entscheiden, ob er Hybrid will oder nicht". Zitat Ende.

Von dieser für mich interessanten Aussage kann sich ja jeder seine Meinung bilden. Meine ist:
> Mercedes hat einen derart großen Vorteil beim derzeitigen Verbrennungsmotor, dass ihnen die Kraftstoffbegrenzung egal ist.
> Mercedes hat keinen Vorteil beim derzeitigen Hybridsystem, da sind sie scheinbar auf gleicher Höhe mit der Konkurrenz.
> Mercedes hat noch Gewichtspotenzial und ist auch in der Lage, die Reifen immer im Griff zu haben.

Na gut, vieles ist damit noch nicht gesagt, aber es bietet Ansätze zur Diskussion. Zumindest würde es die F1 teurer machen, was wieder ein Pluspunkt für Mercedes wäre.

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Beitrag von Dissident » Sa Mai 16, 2015 1:38 am

Lauda ist das größte Fähnchen im Wind, von ihm gab es auch schon folgendes zu hören/lesen:

-kritik am sound ist bescheuert
-wir brauchen keine 1000 ps, v6 turbos sind super so wie sie sind
-f1 muss und sollte nicht schneller werden, brauchen wir auch nicht
-allgemein dass doch als recht supi dupi ist.

Lauda kannste da nicht heranziehen.

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Beitrag von F 312-T2 » Sa Mai 16, 2015 1:42 am

Sagen wir so, Lauda kann man evtl. nicht direkt heranziehen, aber er vertritt immerhin Mercedes. Ich will damit ja nur die Hoffnung stärken, es könnte sich etwas tun. Wahrscheinlich wird Ferrari als nächstes irgendeine Sperrklausel finden.

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Beitrag von Dissident » Sa Mai 16, 2015 1:49 am

Meine bescheidenen Wünsche:
-370+km/h erreichen
-ca. 4 sekunden schneller auf die Runde
-tanken erlaubt
-drs zonen weiter optimieren da teilweise immernoch zu leicht überholt wird
-v6 turbos mit dem sound aus der turboära damals, vertretbar auch wenn ich mir insgeheim V12 mit 16000 bis 18000 rpm wünsche - V10 who?

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Beitrag von F 312-T2 » Sa Mai 16, 2015 1:56 am

Absolut d'accord, bis auf die DRS-Regelung. DRS ist künstlich und sollte entweder deutlich überdacht, oder verboten werden. Es gibt aber auch noch weitere Dinge, die angegangen werden müssten, führt aber jetzt evtl. zu weit.

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Beitrag von Dissident » Sa Mai 16, 2015 2:13 am

DRS ist ansichtssache, wie erwähnt stellt sich die frage nach dem nötigen kompromiss zwischen aerodynamischer komplexität und den überholmöglichkeiten, DRS schliesst diese lücke und ist ansich eine konsequente weiterentwicklung, beim geradeausfahren sollte der flügel offen sein, ist doch clever Bild

Der ferrari v12 damals konnte/durfte nur maximal ca. 14500 drehen, bei 18000 umdrehungen müsste er so richtig geil schreien und da das klangspektrum größer ist als beim V10 wäre es der ULTIMATIVE F1 Sound! Bild

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Beitrag von F 312-T2 » Sa Mai 16, 2015 2:39 am

Was willst Du mir über DRS jetzt sagen? Wenn man es zu jeder Zeit einsetzen könnte, dann ist es keine Überholhilfe mehr, sondern wieder nur Taktik und wird genutzt zur Rundenzeitsteigerung und Speederhöhung für jeden Fahrer. Wenn es als Überholhilfe funktionieren soll wie bisher, dann funktioniert das in meinen Augen nur, wenn jede Rennstrecke genau zwei DRS-Zonen hat, damit man contern kann. Alles andere ist unfair. Und dabei sollte man noch genau überlegen, ob der 1 Sek.-Abstand fair ist.

Egal, für mich ist es künstlich, aber wenn man es durchdenkt, dann kann nur jemand überholen, wenn man wirklich dran ist. Der hat dann zumindest die Möglichkeit. Ich finde das künstlich...

<small>[ 16.05.2015, 02:44: Beitrag editiert von: F 312-T2 ]</small>

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Beitrag von Dissident » Sa Mai 16, 2015 2:59 am

Habe gar nicht nach always-on verlangt, aber die Vergangenheit hat lange genug gezeigt dass wenn man dem vordermann vor allem in schnellen Kurven aufgrund des Abtriebsverlustes nicht folgen kann es auch keine Überholvorgänge gibt es sei denn der Hintermann ist ca. 2,5 sekunden pro Runde schneller. Die F1 war da einfach zu extrem, der hinterherfahrende wurde zu sehr geschwächt, das war so nicht erwünscht aber so sind die physikalischen Gesetze : man kann nicht alles haben und Aerodynamisch raffinierte, sauschnelle Autos und dabei viele Überholvorgänge sind ein Widerspruch. In einer perfekten Welt könnte der Hintermann bei jedem Abstand genauso hinterherfahren als hätte er niemanden vor sich - wieso also das DRS nicht als eine art ausgleichende Gerechtigkeit sehen? Die Zeit die man hinter dem unverschämt viel Luft verdrängenden Vordermann verliert holt man sich auf der Geraden zurück, mit Fingerspitzengefühl könnte man das DRS richtig gut und fair einsetzen und dabei höher entwickelte Aerokonzepte ermöglichen, statt resignierend nach einfachen Aerodynamik-Lösungen zu schreien.

<small>[ 16.05.2015, 03:09: Beitrag editiert von: Dissident ]</small>

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Beitrag von Formulahistory » Sa Mai 16, 2015 10:45 am

Es gibt durchaus Konzepte, die würden das Überholen erleichtern. Einen hat Gordon Murray mal aufgestellt vor nicht allzu langer Zeit.

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Beitrag von 1502 » Sa Mai 16, 2015 10:55 am

</font><blockquote><font size="1" face="Arial,sans-seriv">Zitat:</font><hr /><font size="2" face="Arial,sans-seriv">Original erstellt von Dissident:
<strong>In einer perfekten Welt könnte der Hintermann bei jedem Abstand genauso hinterherfahren als hätte er niemanden vor sich - wieso also das DRS nicht als eine art ausgleichende Gerechtigkeit sehen? </strong></font><hr /></blockquote><font size="2" face="Arial,sans-seriv">Das war der Grundgedanke dabei. Und ich stimme zu, so gesehen hat es seine Berechtigung, wenn es vernünftig ausgelegt wird. Vor allem, wenn die Zeit des Reifensparens vorbei ist. Dann sollte man von jemandem, der schneller ist als der Vordermann, verlangen können, dass er auf knapp unter eine Sekunde ranfährt. Für den Rest braucht er Hilfe aufgrund der Aerodynamik. Und die wollen wir ja auch. Wir wollen Autos mit viel Abtrieb, die aber auch überholen können. Am besten sollte DRS eher zum aufschließen und dranbleiben, als zum eigentlichen Überholen dienen. Vielleicht sollte die beste Überholmöglichkeit der Strecke die erste Gerade nach einer DRS-Zone sein.

Bahrain ist das Musterbeispiel dafür, wie es sein sollte. Eine DRS-Zone auf der Hauptgeraden, eine auf der Gegengeraden am anderen Ende der Strecke. So hat man immer die Möglichkeit, am Vordermann dranzubleiben. Wer überholt wurde, muss nur eine halbe Runde auf unter eine Sekunde dranbleiben, um selbst in den Genuss von DRS zu kommen und kontern zu können. Und: Die zweite DRS-Zone dient vor allem zum dranbleiben, damit man im kurvigen Infield nicht den Anschluss verliert. Auf der ersten kann man zwar gut überholen, unmittelbar darauf folgt aber ein weiterer guter Überholpunkt in Kurve 4, der sich ideal zum Kontern eignet. Egal wie man zu DRS steht, man muss zugeben, dass sich die Qualität der Rennen auf der ehemaligen Langweilerstrecke Bahrain durch die Einführung der zwei DRS-Zonen massiv verbessert hat.

Kompletter Blödsinn ist dagegen ein Messpunkt für zwei aufeinanderfolgende DRS-Zonen, wie in Melbourne oder Montreal. Wer da am ohnehin schon besten Überholpunkt der Strecke mit DRS am Gegner vorbeifliegt, darf anschließend auf der nächsten Geraden auch noch mit offenem Flügel davonziehen. So macht es keinen Spaß.

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Beitrag von Dissident » Sa Mai 16, 2015 2:09 pm

Ja, doppelt und darauffolgend ist echt unnötig und ein zu großer vorteil-hängt halt von der strecke und der kurve vor der zone ab- in montreal sollte es gar keine DRS zone nach der Haarnadel geben, davor reicht völlig aus, denn an der haarnadel kann man nahe genug heran und die gerade ist lang genug. Die DRS Zone ist da nur für höhere Topspeeds da.

In Barcelona wars zwischen Hamilton und Vettel recht optimal aber dennoch sah das bei anderen zweikämpfen zu einfach aus, ging ja bis knapp 0,9 sekunden rückstand die am ende der geraden noch gereicht haben, ich stelle mir aber maximal 0,7 vor die man dran sein muss - ist halt schwierig da einige Faktoren reinspielen bspw. Die katastrophale Topspeed der McLaren.

Fazit: DRS gehört zur modernen F1 dazu jur wenn schon DRS dann bitte auch eine höherentwickelte Aero schliesslich ist die Aerodynamik die Königsdisziplin in der F1, Chefaerodynamiker sind teilweise so bekannt wie die Fahrer - wie aktuell James Allison.

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Beitrag von MattMurdog » So Mai 17, 2015 12:24 am

</font><blockquote><font size="1" face="Arial,sans-seriv">Zitat:</font><hr /><font size="2" face="Arial,sans-seriv">Original erstellt von Dissident:
<strong>auch wenn ich mir insgeheim V12 mit 16000 bis 18000 rpm wünsche - V10 who? </strong></font><hr /></blockquote><font size="2" face="Arial,sans-seriv">Es gab einen einzigen Ferrari F1 V12, der so hoch drehte:
</font><blockquote><font size="1" face="Arial,sans-seriv">Zitat:</font><hr /><font size="2" face="Arial,sans-seriv">Type: Tipo 044/1
Year: 1995
Number of cylinders: 12
Configuration: 75° vee
Capacity: 2997
RPM: 17000
Power: 700 bhp</font><hr /></blockquote><font size="2" face="Arial,sans-seriv">web page
davor reichten bei drei Motoren 15.000 rpm um 700-720 Pferdchen zum laufen zu bringen.
1991/92 sogar nur 13.800 RPM für 690 bhp...

Ah ich sehe das weißt du auch. Aber dann warst du ja nie zufrieden mit dem Sound.
</font><blockquote><font size="1" face="Arial,sans-seriv">Zitat:</font><hr /><font size="2" face="Arial,sans-seriv">Original erstellt von Dissident:
<strong> Der ferrari v12 damals konnte/durfte nur maximal ca. 14500 drehen, bei 18000 umdrehungen müsste er so richtig geil schreien und da das klangspektrum größer ist als beim V10 wäre es der ULTIMATIVE F1 Sound! Bild </strong></font><hr /></blockquote><font size="2" face="Arial,sans-seriv">

<small>[ 16.05.2015, 12:33: Beitrag editiert von: MattMurdog ]</small>

GoaSunrise
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Beitrag von GoaSunrise » Di Mai 26, 2015 8:29 pm

Ich habe kürzlich gelesen, dass das "Am-Ende-des-Tages"-Schnitzel vor ein paar Tagen wohl seine AMG-F1-Anteile an Aufrecht verkauft haben soll.

Bin mal gespannt, ob das stimmt und ob es ein Stühlerücken gibt. Bild

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Beitrag von TifosiF40 » Di Mai 26, 2015 9:34 pm

Der Belastungstest für Frontflügel wird verschärft:

</font><blockquote><font size="1" face="Arial,sans-seriv">Zitat:</font><hr /><font size="2" face="Arial,sans-seriv"> Ob die FIA mit der Verschärfung der Tests ein bestimmtes Team im Visier hat, ist nicht bekannt. </font><hr /></blockquote><font size="2" face="Arial,sans-seriv">Ich habe einen Verdacht: Diesmal zielt es auf Ferrari.

chief500
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Beitrag von chief500 » Di Mai 26, 2015 10:12 pm

</font><blockquote><font size="1" face="Arial,sans-seriv">Zitat:</font><hr /><font size="2" face="Arial,sans-seriv">Original erstellt von GoaSunrise:
<strong> Ich habe kürzlich gelesen, dass das "Am-Ende-des-Tages"-Schnitzel vor ein paar Tagen wohl seine AMG-F1-Anteile an Aufrecht verkauft haben soll.

Bin mal gespannt, ob das stimmt und ob es ein Stühlerücken gibt. Bild </strong></font><hr /></blockquote><font size="2" face="Arial,sans-seriv">Er hat die AMG-Aktien verkauft. Da war nix von F1 die Rede.

Kimis Mama
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Beitrag von Kimis Mama » Di Mai 26, 2015 10:45 pm

auf der DTM Seite vom Hausherrn steht die HWA Anteile.Hätte ja gerne die links dort gelesen,aber immer beim anklicken geht die Werbung an,also nix mit lesen lieber Hausherr.

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