Mercedes S-Klasse (2021): Die Highlights der neuen Generation

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Mercedes S-Klasse (2021): Die Highlights der neuen Generation

Beitrag von Redaktion » So Sep 06, 2020 4:04 pm

Mercedes stellt die neue S-Klasse vor - Hier präsentieren wir Ihnen die zehn wichtigsten Highlights der neuen Oberklasselimousine

Nach diversen Erlkönig-Bildern und einem Teaser-Häppchen zum Interieur stellt Mercedes nun die neue S-Klasse im Ganzen vor.

Im Herbst 1972, also vor fast 50 Jahren, erschien mit der Baureihe 116 das erste Modell, das von Mercedes als S-Klasse bezeichnet wurde. Die aktuelle Baureihe 222 ist die sechste Generation; sie ist seit 2013 auf dem Markt. Nun folgt die siebte Generation.

LängeAlte S-Klasse 5.125 mmNeue S-Klasse 5.179 mm

BreiteAlte S-Klasse 1.899 mmNeue S-Klasse 1.954 mm

HöheAlte S-Klasse 1.493 mmNeue S-Klasse 1.503 mm

RadstandAlte S-Klasse 3.035 mmNeue S-Klasse 3.106 mm

Mit einer Länge von 5,13 Metern in der Normalversion ist die neue S-Klasse fünf Zentimeter länger als die alte. Die Variante mit langem Radstand misst nun 5,29 Meter. Die Optik bleibt in den Grundzügen unverändert. Viel getan hat sich jedoch bei der Technik. So gibt es eine aktive Federung, die das Fahrwerk automatisch an die Fahrbahn anpasst. Optional gibt es erstmals eine Allradlenkung, die das Auto agiler macht.

Innen bekommt die S-Klasse eine neue Display-Landschaft mit bis zu fünf Bildschirmen. Die Klimaanlage mit zwei oder vier Zonen ist über Sprachbefehle regelbar und passt sich automatisch an eine geänderte Außentemperatur an. Die neue S-Klasse kann zudem ferngesteuert per Smartphone ein- und ausgeparkt werden.

Was die Motoren angeht, so halten sich die Neuheiten in engen Grenzen. Zum Start gibt es zwei Sechszylinder-Benziner und zwei Sechszylinder-Diesel. Der S 400 d 4Matic hat nun 330 statt 340 PS, also zehn PS weniger. Wie gehabt, besitzen die Benziner ein EQ-Boost-Mildhybridsystem (mit 16 kW/22 PS Zusatzleistung und 250 Nm Zusatz-Drehmoment), die Diesel aber nicht. Als Getriebe wird wie bisher stets die 9G-Tronic eingesetzt.

S 450 4MaticMotor 3,0-Liter-R6 (Benziner)Leistung / Drehmoment 367 + 22 PS / 500 + 250 Nm0-100 km/h / Vmax 5,1 Sek. / 250 km/h

S 500 4MaticMotor 3,0-Liter-R6 (Benziner)Leistung / Drehmoment 435 + 22 PS / 520 + 250 Nm0-100 km/h / Vmax 4,9 Sek. / 250 km/h

S 350 dMotor 3,0-Liter-R6 (Diesel)Leistung / Drehmoment 286 PS / 600 Nm0-100 km/h / Vmax 6,4 Sek. /250 km/h

S 350 d 4MaticMotor 3,0-Liter-R6 (Diesel)Leistung / Drehmoment 286 PS / 600 Nm0-100 km/h / Vmax 6,2 Sek. / 250 km/h

S 400 d 4MaticMotor 3,0-Liter-R6 (Diesel)Leistung / Drehmoment 330 PS / 700 Nm0-100 km/h / Vmax 5,4 Sek. / 250 km/h

Im Jahr 2021 folgen ein V8-Benziner mit Mildhybridsystem (der S 560 mit 469 PS oder dessen Nachfolger) und ein Plug-in-Hybrid mit einer elektrischen Reichweite von 100 Kilometern. Letzterer ersetzt den aktuellen S 560 e mit 367 PS Systemleistung und rund 50 Kilometer Reichweite. Von einem V12-Modell (als Nachfolger des aktuellen S 600 mit 530 PS) ist nicht die Rede, zumindest bisher nicht. Auch zum AMG S 63 äußert sich Mercedes noch nicht.



Mercedes S-Klasse (2021): Neue Bilder und Infos zum Luxus-Interieur

Mercedes S-Klasse (2021) bekommt Hinterachslenkung, Fondairbag und mehr

Im Folgenden haben wir die zehn wichtigsten Highlights für Sie zusammengestellt.

Zu den Highlights gehört die zweite MBUX-Generation (Mercedes-Benz User Experience) mit bis zu fünf Displays, darunter ein neues senkrechter Touchscreen in der Cockpitmitte im Tesla-Stil. Teilweise arbeiten die Displays mit OLED-Technologie. Außerdem gibt es ein neues dreidimensionales Fahrerdisplay und ein Head-up-Display mit Augmented-Reality-Funktion. So werden zum Beispiel beim Navigieren animierte Abbiegepfeile auf die Fahrbahn projiziert.

Mit Hilfe von Kameras am Dach und Künstlicher Intelligenz soll der MBUX-Innenraumassistent die Wünsche und Absichten der Insassen erkennen. Dazu registriert er Blickrichtung und Gesten des Fahrers und reagiert mit entsprechenden Fahrzeugfunktionen. Schaut man beispielsweise über die Schulter nach hinten, öffnet der Assistent automatisch die Sonnenblende am betreffenden Fenster im Fond.

Die aktive Ambientebeleuchtung mit rund 250 LEDs kann nun auch Lauflichter anzeigen. Zudem ist sie mit den Assistenzsystemen vernetzt und kann deren Warnungen optisch verstärken. Darüber hinaus ist eine Rückmeldung möglich, etwa bei der Bedienung der Klimaanlage oder des Sprachassistenten "Hey Mercedes".

Die neueste Generation des Fahrassistenzpakets umfasst neue und verbesserte Funktionen wie die vorausschauende Einhaltung von Tempolimits.

Bei schweren Frontalkollisionen kann der Fond-Airbag (Sonderausstattung für die S-Klasse mit langem Radstand) die Belastungen der Insassen auf den äußeren Rücksitzen deutlich reduzieren. Der Frontal-Airbag für die Rücksitze entfaltet sich dank seiner Gitterstruktur besonders sanft.

Dank der optionalen Hinterachslenkung soll die S-Klasse so wendig wie ein Kompaktwagen sein. Der Lenkeinschlag an der Hinterachse beträgt bis zu zehn Grad. Selbst bei der S-Klasse mit langem Radstand und Allradantrieb verringert sich der Wendekreis um 1,9 Meter auf weniger als 10,9 Meter.

Die Software der S-Klasse kann künftig per Over-the-Air-Update aktualisiert werden. Das betrifft das gesamte MBUX-Infotainmentsystem, das Fahrerdisplay, die Fahrassistenzsysteme sowie die Scheinwerfer.

Wenn ein Seitenaufprall eines anderen Fahrzeugs droht, kann die Fahrzeugkarosserie durch das optionale System E-Active Body Control innerhalb weniger Zehntelsekunden angehoben werden. Diese neue Funktion von Pre-Safe Impulse Side soll die auf die Insassen wirkenden Belastungen reduzieren, weil sie die Aufprallkräfte auf besonders widerstandsfähige Strukturen im unteren Fahrzeugbereich lenkt.

Voraussichtlich ab der zweiten Hälfte des Jahres 2021 wird der neuen Drive Pilot (Sonderausstattung) bestellbar sein. Auf geeigneten Autobahnabschnitten in Deutschland fährt die S-Klasse damit bei hoher Verkehrsdichte oder im Stau teilautonom. Der Fahrer kann derweil im Internet surfen oder E-Mails bearbeiten.

Das neue Digital Light ermöglicht neue Lichtfunktionen wie die Projektion von Markierungen oder Warnsymbolen auf die Fahrbahn. Dazu gibt es in jedem Scheinwerfer ein Lichtmodul mit drei besonders leistungsstarken LEDs, deren Licht von 1,3 Millionen Mikrospiegeln gebrochen und gelenkt wird.

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