Hyundai Vision T: SUV-Studie mit Plug-in-Hybrid-Antrieb

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Hyundai Vision T: SUV-Studie mit Plug-in-Hybrid-Antrieb

Beitrag von Redaktion » Sa Nov 23, 2019 6:32 pm

Hyundai stellt auf der Los Angeles Auto Show die Studie Vision T vor: Das futuristische, kantige SUV liegt von der Länge her zwischen Tucson und Santa Fe

Hyundai stellt auf der Los Angeles Auto Show den Vision T vor, eine SUV-Studie mit Plug-in-Hybrid-Antrieb. Der Vision T ist bereits die siebte Studie, die Hyundais neue Designsprache "Sensuous Sportiness" ausdrücken soll. Das dürfte der Grund für die Bezeichnung "HDC-7" sein, die auf unseren Bildern auftaucht.

Die Namensgebung mit dem T verweist auf den Tucson, der im Jahr 2020 in einer neuen Version starten soll. Doch sind die Maße der Studie deutlich üppiger als bei Hyundais Kompakt-SUV. Mit 4,61 Meter Länge liegt der Vision T etwa zwischen Tucson (4,48 Meter) und Santa Fe (4,77 Meter). Der Radstand (2,80 Meter) und die Höhe (1,70 Meter) entsprechen ziemlich genau den Werten des Santa Fe.

Die Optik ist recht futuristisch. Die kantige Karosserie kontrastiert mit der rundlichen Form der coupéhaften (oberen) Fensterlinie. Die Fensterfläche ist relativ klein, was den coupéhaften Eindruck verstärkt. Besonders markant ist der Knick in der Tornadolinie, also der Linie unter den Fenstern, etwa auf der Höhe der (hier nicht vorhandenen) Türgriffe. Muskulöse Radhäuser und kurze Überhänge gehören zu den weiteren Kennzeichen.

Den Grill bezeichnen die Hyundai-Designer als Parametric Air Shutter Grille, also ein Grill mit parametergesteuertem Lufteinlass. Er soll sich bei höherem Tempo öffnen, ist also nicht nur ein reines Design-Feature, sondern hat auch eine aerodynamische sowie kühlungstechnische Funktion.

Bildergalerie Hyundai Vision T Concept mit 98 Fotos bei Motor1.com Deutschland.

Optisch erinnert der Grill an die Coupéstudie "Le Fil Rouge". Das Rautenmuster mit konkaven und konvexen Strukturen findet sich bei den Rückleuchten und an der hintersten Dachsäule wieder.

Auch die Scheinwerfer sind "dynamisch": Hyundai spricht von hidden signature headlamps, also so etwas wie Scheinwerfer mit versteckter Lichtsignatur. Ihr Leuchtmuster wird offenbar erst offenbar, wenn man das Auto startet. Möglich macht das ein Spiegelsystem, aber die Pressemitteilung ist hier eher verwirrend als erleuchtend. 

Ähnlich wie vorne die Lichter beim Einschalten der Zündung erst langsam angehen, folgen auch die Rückleuchten beim Abschalten des Antriebs einer festen Sequenz, wobei das Hyundai-Logo zuletzt verlischt. Die Heckleuchten sind über eine dünne Lichtleiste miteinander verbunden.



Hyundai-Coupéstudie "Le Fil Rouge"Hyundai Tucson (2020): Rendering nach neuesten Erlkönigbildern

In den Radausschnitten, die so eckig sind wie bei den Offroadern von Jeep, werden große Räder mit je fünf pfeilartigen Speichen sichtbar und dahinter orangefarbene Bremssättel. Im Dach gibt es offenbar eine große Glasfläche mit eingeprägtem Hyundai-Logo, das möglicherweise auch zweifarbig beleuchtet wird - auch hier ist die Pressemitteilung nicht sehr erhellend und die Bilder zeigen nichts davon. 

Der Ladeport auf der Beifahrerseite ist mit einer Schiebedeckel ausgestattet. Während des Ladevorgangs leuchtet ein "Blue Drive"-Schriftzug auf. Der Ladezustand der Batterie wird auch extern über Lichtelemente angezeigt; bei voller Ladung ist ein kompletter Kreis zu sehen. Zum Plug-in-Hybrid-Antriebs sagt Hyundai sonst nichts - der Wagen ist eine Designstudie, keine Technikstudie.

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