IndyCar Pocono: Startcrash, Abbruch, erster Power-Sieg 2019

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Redaktion
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IndyCar Pocono: Startcrash, Abbruch, erster Power-Sieg 2019

Beitrag von Redaktion » Mo Aug 19, 2019 12:01 am

Ein Jahr nach Robert Wickens' Horrorunfall: Crash mit fünf Autos an gleicher Stelle - Felix Rosenqvist im Krankenhaus - Will Power mit erstem Saisonsieg bei Abbruch

Auf dem gefürchteten Pocono Raceway in Long Pond im US-Bundesstaat Pennsylvania ist am Sonntag das zweite 500-Meilen-Rennen und das vorletzte Ovalrennen der IndyCar-Saison 2019 mit einmal mehr reichlich Schrott über die Bühne gegangen. Exakt ein Jahr nach dem Horrorcrash von Robert Wickens in Turn 2 des Tri-Ovals stand das diesjährige ABC Supply 500 im Zeichen eines heftigen Crashs mit fünf Autos in genau derselben Kurve (Fotos: ABC Supply 500 auf dem Pocono Raceway).

Über die volle Distanz von 200 Runden ging das Rennen letzten Endes nicht. Es wurde nach 128 Runden vorzeitig abgebrochen und für beendet erklärt. Grund für den Abbruch war aber kein Crash, sondern ein Gewitter. Gewonnen wurde das Rennen schließlich von Will Power, der mit seinem Penske-Chevrolet zum Zeitpunkt des Abbruchs auf P1 lag. Für den Australier ist es der erste Sieg in der laufenden IndyCar-Saison 2019.

Mit seinem längst überfälligen ersten Saisonsieg hat Power nun in 13 Jahren hintereinander mindestens ein IndyCar-Rennen gewonnen. Konkurrent Scott Dixon, der in dieser Saison schon zweimal triumphiert hat, hält sogar eine stolze Serie von 15 aufeinanderfolgenden Jahren mit mindestens einem Sieg.



Aufgrund von Regenfällen musste das für Samstag geplante Qualifying abgesagt werden. Auch eines von zwei geplanten Freien Trainings fiel dem Wetter zum Opfer. So gingen die 22 IndyCar-Piloten mit den Erfahrungswerten aus nur einer zweistündigen Trainingsession in das auf 200 Runden angesetzte Rennen.

Die Startaufstellung wurde anhand der Owner-Wertung vorgenommen, weshalb Tabellenführer Josef Newgarden (Penske-Chevrolet) kampflos den besten Startplatz erbte. Einen Bonuspunkt für die Gesamtwertung gab es aufgrund der Absage des Qualifyings aber nicht. So ging Newgarden mit unverändert 16 Punkten Vorsprung auf seinen Nachbar in der ersten Startreihe - Alexander Rossi (Andretti-Honda) - ins Rennen.

Den besten Start erwischte der von P3 losgefahrene Indy-500-Sieger Simon Pagenaud. Mit seinem gelben Penske-Chevrolet übernahm er direkt in Turn 1 die Führung. Hingegen kam Rossi aus der ersten Reihe schlecht weg und fiel sofort zurück. Noch im Verlauf der ersten Runde aber krachte es heftig.



Ryan Hunter-Reay (Andretti-Honda), dessen Teamkollege Alexander Rossi sowie Takuma Sato (Rahal-Honda) fuhren im Kampf um P5 zu dritt nebeneinander auf den gefürchteten "Tunnel Turn" zu - jene zweite Kurve des Tri-Ovals, in der Robert Wickens vor genau einem Jahr in der ersten Rennrunde so schwer gecrasht war.

Das Three-Wide-Manöver ging nicht gut. Sato und Hunter-Reay krachten zunächst innen und dann außen in die Streckenbegrenzung. Titelkandidat Rossi konnte nicht ausweichen. Die wildesten Crashs aber legten Sato und Felix Rosenqvist (Ganassi-Honda) hin.

Satos Bolide legte nach Einschlag in die Außenmauer einen halben Überschlag hin und blieb auf dem Überrollbügel liegen. Rosenqvists Bolide setzte nach Berührung mit jenem von Sato zu einem Flug in den Fangzaun an, der augenscheinlich aber glimpflicher ausging als jener von Wickens vor einem Jahr an exakt der gleichen Stelle. Der Kanadier hatte sich damals bei seinem Crash mit Hunter-Reay schwere Rückenverletzungen zugezogen, an denen er nach wie vor laboriert.



Ein Jahr später wurde neben Hunter-Reay, Rossi, Sato und Rosenqvist auch James Hinchcliffe (Schmidt-Honda) in den frühen Crash in Turn 2 verwickelt. Das Wichtigste aber: Alle Beteiligten konnte sich aus ihren zerstörten IndyCars befreien. Einzig Rosenqvist wurde nach der Erstuntersuchung im streckeneigenen Medical-Center noch zur genaueren Untersuchung in ein nahegelegenes Krankenhaus gefahren.

Vom Medical-Center der Strecke gab es bezüglich Rosenqvist schon nach der Erstuntersuchung Entwarnung: "Felix hat keine lebensbedrohlichen Verletzungen erlitten und ist selbständig zum Krankenwagen gelaufen. Ich denke, er sollte okay sein, aber wir untersuchen ihn vorsichtshalber noch genauer", so ein Mitarbeiter des Medical-Centers in der Live-Übertragung auf 'NBCSN'. Und noch vor Rennende vermeldete IndyCar via Twitter, dass der Schwede auch aus dem nahegelegenen Krankenhaus "in Kürze entlassen wird".



Auslöser für frühen den Crash mit fünf Autos war, dass Sato von der Außenbahn nach innen zog, als er Rossi und Hunter-Reay neben sich hatte. Der Japaner wollte neben Scott Dixon (Ganassi-Honda) ziehen, aber so weit kam er nicht. "Es tut mir leid für diese Jungs [Rossi und Hunter-Reay]. Ich dachte, ich hätte vor ihnen gelegen, aber leider haben wir uns berührt."

Rossi übt derweil heftige Kritik an Satos Manöver. "Nach dem, was voriges Jahr passiert ist, kann ich es einfach nicht glauben, dass eine solche Fahrweise akzeptiert wird. In einem 500-Meilen-Rennen auf diese Weise zwei Autos zu schneiden, ist einfach nur schlimm", so der Andretti-Pilot und weiter: "Das könnte mich den Titel kosten."

Hinchcliffe, der vom zehnten Startplatz kam und in die Unfallstelle hineinrauschte, meint: "Ich konnte eigentlich noch ganz gut verzögern, hatte aber trotzdem keine Chance." Und mit Blick auf das generell häufig unfallträchtige IndyCar-Racing auf dem Pocono Raceway gibt er zu bedenken: "Einfach verrückt und einfach nur Verschwendung von Zeit und Geld und Kraft." Immerhin: Für die IndyCar-Saison 2020 taucht das Tri-Oval im vorläufigen Rennkalender bislang nicht auf.



Nach einer knapp einstündigen Rotphase, um das Trümmerfeld in Turn 2 aufzuräumen und einmal mehr den dortigen Fangzaun zu reparieren, ging es für die 17 am Crash unbeteiligten Piloten weiter. Zahlreiche Runden später waren aber tatsächlich auch Rossi, Hunter-Reay und Hinchcliffe wieder im Rennen.

Weil sie dafür auf kurzfristig zusammengebaute Kombinationen aus Einsatzauto mit Teilen vom Ersatzauto zurückgreifen mussten, gab es für Rossi, Hunter-Reay und Hinchcliffe jeweils eine Rückstufung um zehn(!) Runden. Warum man trotzdem wieder ins Geschehen eingriff? Insbesondere für Rossi zählt im Titelkampf jeder Punkt.

Ganz vorn lagen für den Neustart des Rennens nach der einstündigen Unterbrechung die drei Penske-Piloten: Simon Pagenaud, Josef Newgarden und Will Power. Dahinter reihten sich Scott Dixon und Santino Ferrucci (Coyne-Honda) ein. Power aber musste noch vor dem Grünen Flagge für den Restart die Box aufsuchen, weil es ein technisches Problem gab.



Somit führte Pagenaud das Feld vor Newgarden, Dixon, Ferrucci und Graham Rahal (Rahal-Honda) zum zweiten Versuch, die erste komplette Runde mit Renntempo zu absolvieren. Während Pagenaud und Dixon das Tempo in der Anfangsphase diktierten, musste Newgarden früh abreißen lassen. Der Tabellenführer konnte das hohe Tempo der beiden Spitzenpiloten im Rennen nicht halten.

Beim ersten Boxenstopp, der um die 40. Runde herum unter Grün eingelegt wurde, behielt Pagenaud die Führung. Dahinter aber kam Ferrucci dank eines frühen Stopps auf die zweite Position nach vorn. Nach einer Gelbphase für einen harmlosen Crash von Spencer Pigot (Carpenter-Chevrolet) nahm Power mit einem aggressiven Manöver auf der Außenbahn Pagenaud die Führung ab. Der Franzose holte sich diese aber kurz darauf vom Australier wieder zurück.

Bei der Überrundung des ohnehin schon mehr als 20 Runden zurückliegenden James Hinchcliffe holte sich wiederum Power die Spitzenposition von Pagenaud zurück. Wenig später aber wurde der Australier von einer Gelbphase für einen glimpflichen Crash von Colton Herta (Harding-Honda) auf dem falschen Fuß erwischt. Der lachende Dritte war Scott Dixon: Er wurde als Spitzenreiter notiert, weil Power unter Gelb tankte und Pagenaud nach seinem Green-Flag-Stop noch hinter Ferrucci an dritter Stelle lag.



Nach 100 Runden und somit bei Halbzeit der geplanten Renndistanz führte Dixon weiter vor Ferrucci und Pagenaud. Dahinter lagen Power und Ed Carpenter (Carpenter-Chevrolet). Das größte Kopfzerbrechen galt zu diesem Zeitpunkt dem Wetter. Denn über dem 2,5 Meilen langen Tri-Oval brauten sich dunkle Gewitterwolken zusammen.

Beim nächsten Durchgang Green-Flag-Stops kam Ferrucci zuerst. Spitzenreiter Dixon blieb eine Runde länger auf der Bahn, Pagenaud sogar noch länger. Dadurch kam der Franzose an Ferrucci vorbei, musste sich aber trotzdem hinter Dixon einreihen.

Noch länger als Pagenaud zögerte indes Power seinen Stopp hinaus, weil er den vorherigen als zeitlich Letzter unter Gelb eingelegt hatte. Aber auch er kam an Dixon nicht vorbei. Die neue Reihenfolge zu Beginn der zweiten Rennhälfte lautete daher: Dixon, Power, Pagenaud, Ferrucci und Josef Newgarden.

Dann aber machte Power ernst. Mit frischen Reifen zog er auf der Außenbahn an Dixon vorbei und holte sich damit seine Führung zurück. Und als es nach 128 Runden die zweite Rotphase gab - diesmal aufgrund des aufgezogenen Gewitters - hielt der Australier die Trümpfe in der Hand.

Nach einigen Minuten des Wartens wurde die Entscheidung getroffen, das Rennen nicht noch einmal neu zu starten. Will Power hatte damit seinen ersten Saisonsieg 2019 in der Tasche. Scott Dixon hat mit P2 wieder einige Punkte auf Tabellenführer Josef Newgarden aufgeholt, der mit P5 aber auch nicht unzufrieden ist. Simon Pagenaud machte als Dritter hinter Power und Dixon das Podium komplett. Santino Ferrucci war als Vierter bester Rookie.



Alexander Rossi brachte seine Kombination aus Einsatz- und Ersatzauto trotz seiner Zehn-Runden-Strafe noch auf P18 in Wertung. Damit lag er am Ende vor Ryan Hunter-Reay und James Hinchcliffe, die ihre jeweilige Einsatz-/Ersatzauto-Kombination nach wenigen Runden wieder abgestellt hatten. An den einzeln gecrashten Spencer Pigot und Colton Herta kam Rossi aufgrund des vorzeitigen Abbruchs aber nicht mehr vorbei. Auf Pigot fehlte ihm eine einzige Runde.

Bei noch drei ausstehenden Rennen, für die es viermal Punkte gibt, stellt sich das Bild in der aktuellen IndyCar-Gesamtwertung wie folgt dar: Josef Newgarden liegt 35 Punkte vor Alexander Rossi, der damit trotz seiner Rückkehr ins Rennen 29 Punkte eingebüßt hat. Auf den Tabellendritten Simon Pagenaud hat Newgarden aktuell 40 Punkte Vorsprung, auf den Tabellenvierten Scott Dixon deren 52.

Viermal Punkte für drei noch ausstehende Rennen gibt es deshalb, weil beim Saisonfinale (Laguna Seca am 22. September) doppelte Punkte vergeben werden. Weiter geht es bereits in sechs Tagen mit dem letzten Ovalrennen der Saison. Im Gateway Motorsports Park in St. Louis wird Samstagnacht unter Flutlicht auf dem dortigen kurzen Oval gefahren.

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WotW
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Re: IndyCar Pocono: Startcrash, Abbruch, erster Power-Sieg 2019

Beitrag von WotW » Mo Aug 19, 2019 12:50 am

Was ich nicht so ganz verstehe, ist, was der Pocono Raceway für die absolut hirnlose Aktion von Sato kann. Auf jeder anderen Strecke hätte die Aktion genauso ins Verderben geführt. Jetzt bashen alle auf die Strecke. Dann dürfte man in Indy auch nicht fahren. Bei Wickens verstehe ich das freilich, aber das Gemecker von Hinchcliffe ist unsachlich.

Man sollte eher mal darüber nachdenken, ob Sato seine Lizenz behalten darf. Er ist schon zu oft mit solchen Aktionen aufgefallen. Nicht nur auf Ovalen (man denke, an das von ihm herbeigeführte Karriereende von Franchitti in Houston).

Smokey
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Re: IndyCar Pocono: Startcrash, Abbruch, erster Power-Sieg 2019

Beitrag von Smokey » Mo Aug 19, 2019 1:19 am

WotW hat geschrieben:
Mo Aug 19, 2019 12:50 am
Was ich nicht so ganz verstehe, ist, was der Pocono Raceway für die absolut hirnlose Aktion von Sato kann. Auf jeder anderen Strecke hätte die Aktion genauso ins Verderben geführt. Jetzt bashen alle auf die Strecke. Dann dürfte man in Indy auch nicht fahren. Bei Wickens verstehe ich das freilich, aber das Gemecker von Hinchcliffe ist unsachlich.

Man sollte eher mal darüber nachdenken, ob Sato seine Lizenz behalten darf. Er ist schon zu oft mit solchen Aktionen aufgefallen. Nicht nur auf Ovalen (man denke, an das von ihm herbeigeführte Karriereende von Franchitti in Houston).
Justin Wilsons Unfall war damals auch in Pocono. Außerdem hat mich zumindest der Abflug von Rosenqvist stark an den Unfall letztes Jahr erinnert. Natürlich ist Oval-Racing generell riskanter, aber allgemein scheint Pocono doch herauszuragen.

Die Reaktion der Rennleitung war echt ein Witz... 10 Straf-Runden für alle vom Unfall betroffenen, deren Autos repariert werden mussten, obwohl sie für ihren Unfall nichts konnten. Für mich auf einem Level mit den fragwürdigsten Entscheidungen der F1-Stewards in diesem Jahr.

WotW
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Re: IndyCar Pocono: Startcrash, Abbruch, erster Power-Sieg 2019

Beitrag von WotW » Mo Aug 19, 2019 5:37 am

Aber gerade Justins Wilsons Unfall ist wieder ein Unfall, der gar nichts mit Pocono zu tun hatte. Nicht einmal mit dem Oval Racing, sondern einzig mit dem Fehlen eines Halos oder ähnlichem. Der Unfall hätte genauso auf einem Straßenkurs passieren können (siehe Henry Surtees).

Pocono ist meines Erachtens nicht sehr viel gefährlicher als Indy selbst. Irgendwie hat es nur Bad Charma.

Die 10 s Strafen sind völlig normal, da es verboten ist unter rot an den Fahrzeugen zu arbeiten. Jeder der Teams hat die Strafe bewusst einkalkuliert.

enrgy
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Re: IndyCar Pocono: Startcrash, Abbruch, erster Power-Sieg 2019

Beitrag von enrgy » Mo Aug 19, 2019 7:12 am

in pocono gibt es immer wieder schwere unfälle, weil die breite der strecke dazu verleitet, möglichst lange nebeneinander zu fahren um zu überholen. dazu kommt das hohe tempo. für uns zuschauer bietet das packendes racing, solange nix passiert. dann jedoch wird aus einem spektakulären crash schnell eine lebensbedrohende angelegenheit, weil die fahrzeuge aufgrund des hohen tempos in den zaun gehebelt werden können. rosenqvist hatte gestern im gegensatz zu wickens das glück, daß er schon etwas an geschwindigkeit verloren hatte, als er aufgegabelt wurde.

sato sollte man beim nächsten oval von hinten starten lassen und den rest der saison auf bewährung. mindestens. das war ein herber blackout, den er da geliefert hat. :shake:

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Feldo
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Re: IndyCar Pocono: Startcrash, Abbruch, erster Power-Sieg 2019

Beitrag von Feldo » Mo Aug 19, 2019 10:32 am

WotW hat geschrieben:
Mo Aug 19, 2019 12:50 am

Man sollte eher mal darüber nachdenken, ob Sato seine Lizenz behalten darf. Er ist schon zu oft mit solchen Aktionen aufgefallen. Nicht nur auf Ovalen (man denke, an das von ihm herbeigeführte Karriereende von Franchitti in Houston).
Dem kann ich nach der Kamikaze-Aktion gestern nur zustimmen. Nicht nur diese Saison ist Sato prädestiniert, Lücken zu sehen, wo keine sind und Schrott zu hinterlassen. :flop:
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WotW
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Re: IndyCar Pocono: Startcrash, Abbruch, erster Power-Sieg 2019

Beitrag von WotW » Mo Aug 19, 2019 11:55 am

enrgy hat geschrieben:
Mo Aug 19, 2019 7:12 am
in pocono gibt es immer wieder schwere unfälle, weil die breite der strecke dazu verleitet, möglichst lange nebeneinander zu fahren um zu überholen. dazu kommt das hohe tempo. für uns zuschauer bietet das packendes racing, solange nix passiert. dann jedoch wird aus einem spektakulären crash schnell eine lebensbedrohende angelegenheit, weil die fahrzeuge aufgrund des hohen tempos in den zaun gehebelt werden können. rosenqvist hatte gestern im gegensatz zu wickens das glück, daß er schon etwas an geschwindigkeit verloren hatte, als er aufgegabelt wurde.
Ja, das Tempo ist in Pocono hoch. Daher sind Unfälle gefährlich. Das ist auf Superspeedways immer so, auch in Indy. Deswegen die Superspeedways auszulassen ist doch kein Weg, sonst müsste man konsequenterweise auch nicht mehr in Indianapolis auf dem Oval fahren. :jupi:

Die Breite in Pocono verleitet sicher zu hirnlosen Aktionen. Auffällig ist aber, dass die meisten haarsträubenden Unfälle in Pocono immer in Turn 2 passieren, die eine Kopie von Turn 1 in Indianapolis ist. Wenn die Breite das Hauptproblem wäre, müsste es eher in Turn 1 knallen.

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