W-Series Hockenheim: Jamie Chadwick holt überlegen erste Pol

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W-Series Hockenheim: Jamie Chadwick holt überlegen erste Pol

Beitrag von Redaktion » Sa Mai 04, 2019 12:41 pm

Die britische Pilotin Jamie Chadwick sichert sich im nassen Qualifying in Hockenheim überlegen die Pole-Position für das allererste Rennen der W-Series

Die erste Polesetterin der neuen Frauenrennseire W-Series heißt Jamie Chadwick. Die Britin fuhr am Samstagmittag im Qualifying auf dem Hockenheimring bei nassen Bedingungen überlegen zur Bestzeit. Chadwick, die am Freitag bereits in den beiden Freien Trainings die Bestzeit gefahren war, setzte sich früh in der 25-minütigen Session an die Spitze der Zeitenliste und fuhr in einer eigenen Liga.

Mit einer Zeit von 1:58.894 Minuten blieb sie als einzige der 18 Fahrerinnen unter der Marke von zwei Minuten und hatte am Ende mehr als 1,7 Sekunden Vorsprung auf die Liechtensteinerin Fabienne Wohlwend, die auf Rang zwei fuhr.

"Die Bedingungen waren mit gestern nicht vergleichbar", sagt Chadwick. "Als die Strecke besser wurde, konnte ich pushen und mich steigern." Im ersten Rennen der W-Series (Samstag, 16:10 Uhr) hofft die Britin nun, ihre Pole-Position nutzen zu können: "Bei nassen Bedingungen ist es ein großer Vorteil, auf der Pole zu stehen, denn dann fährt man nicht in der Gischt."

Rang drei ging an die Britin Sarah Moore vor der Finnin Emma Kimilainen. Die dritte Startreihe teilen sich Marta Garcia und Alice Powell, die mit einem Ausrutscher ins Kiesbett der Sachs-Kurve drei Minuten vor Ende des Qualifyings für eine rote Flagge und das vorzeitige Ende der Session sorgte.

Unglücklich verlief das Qualifying für die BMW-Juniorin Beitske Visser. Nachdem sie zu Beginn der Session unter den schnellsten war, trat dann ein technisches Problem am Alfa-Romeo-Motor ihres Tatuus-Formel-3-Autos auf. "Ich habe keine Leistung, mein Turbo funktioniert nicht", funkte die Niederländerin an die Box. Mehr als Platz acht war so nicht drin. Naomi Schiff, die einzige deutsche Fahrerin im Feld der W-Series, fuhr auf Platz 15.

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