Lin Jarvis: "Petronas hatte zunächst Bedenken bezüglich Valentino Rossi"

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Redaktion
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Lin Jarvis: "Petronas hatte zunächst Bedenken bezüglich Valentino Rossi"

Beitrag von Redaktion » Sa Okt 03, 2020 9:22 am

Lin Jarvis erklärt, warum Valentino Rossi nicht ins Konzept von Petronas passt, aber trotzdem richtig ist - Und wie eng die Kooperation mit dem Werksteam ist

Dem Yamaha-Satellitenteam Petronas-SRT ist etwas gelungen, was Tech 3 als Yamaha-Partner nie geschafft hat: MotoGP-Rennen zu gewinnen. Nach acht Rennen führt man mit Fabio Quartararo die Fahrer-WM, aber auch die Teamwertung an.

Da auch Franco Morbidelli ein Rennen gewonnen hat, ist es zum ersten Mal seit 2006 vorgekommen, dass ein Satellitenteam mit beiden Fahrern erfolgreich war. Damals war das Gresini-Honda mit Marco Melandri und Toni Elias.

"Die Ergebnisse haben uns alle überrascht. Davor kann man nur den Hut ziehen. Manchmal sind sie zu schnell", lacht Yamaha-Manager Lin Jarvis. "Deswegen wird Valentino die gleiche Performance zeigen - egal in welchem Team er ist."

"Ein Werksteam bezieht sich auf die Besitzverhältnisse. Deshalb würde ich Petronas als werksunterstütztes Team bezeichnen. Japanische Ingenieure arbeiten dort. Unser Michelin-Techniker ist für beide Teams zuständig."



2021 werden Morbidelli und Valentino Rossi für Petronas an den Start gehen. Da man auch in den Klassen Moto2 und Moto3 vertreten ist, hat man sich eigentlich der Förderung und des Aufbaus des Nachwuchses entschieden. Wie passt da Rossi dazu, der im Februar 42 Jahre alt wird?

"Es stimmt, dass es ihre Philosophie ist, Fahrer von der Moto3 über die Moto2 in die MotoGP zu bringen. Sie hoffen, dass sie das in Zukunft auch mit Fahrern aus Malaysia umsetzen können", sagt Jarvis. "Das ist ein Teil ihres Projektes."

Deshalb muss auch der Brite zugeben: "Aus dieser Sicht passt Valentino nicht in ihre Strategie. Aber Valentino Rossi ist Valentino Rossi. Er ist nicht irgendein Fahrer. Er kann dem Team viel mehr bringen. Das haben sie sofort realisiert."

"Sie hatten aber Bedenken, ob er konkurrenzfähig ist. Wir haben wegen Corona die Entscheidung schon vor den ersten Rennen getroffen. Im ersten Moment haben sie das Konzept verstanden, aber sie hatten vielleicht die gleichen Bedenken wie wir und Valentino."

Aber schon beim zweiten Rennen in Jerez stand Rossi als Dritter auf dem Podest. "Das hat bei Petronas alle Zweifel ausgeräumt." Seither hat man sich um die finalen Details und die rechtlichen Fragen im neuen Vertrag gekümmert.

"Wenn wir zu Saisonbeginn den ersten Grand Prix starten, wird Valentino das exakt gleiche Material wie das Werksteam erhalten. Im Laufe des Jahres ist es manchmal möglich, allen die gleichen Updates zu geben, manchmal aber nicht."

"Valentino war lange genug im Werksteam und weiß, dass wir zu einem bestimmten Zeitpunkt nur gewisse Dinge tun können. Wenn es limitierte Möglichkeiten gibt und wir uns weiterentwickeln müssen, dann wird eventuell das Werksteam priorisiert."

"Funktioniert alles gut, dann können wir auch Valentino ausrüsten", sagt Jarvis und nennt ein aktuelles Beispiel: "Die Basis für Valentino, Fabio und Maverick ist gleich. Beim Misano-Test hatten wir verschiedene neue Teile und jeder hat etwas anderes ausgewählt."

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karlchen1111
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Re: Lin Jarvis: "Petronas hatte zunächst Bedenken bezüglich Valentino Rossi"

Beitrag von karlchen1111 » Sa Okt 03, 2020 12:29 pm

Das Rossi sich das antut verstehe ich nicht.

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SpartaChris
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Re: Lin Jarvis: "Petronas hatte zunächst Bedenken bezüglich Valentino Rossi"

Beitrag von SpartaChris » Sa Okt 03, 2020 1:06 pm

karlchen1111 hat geschrieben:
Sa Okt 03, 2020 12:29 pm
Das Rossi sich das antut verstehe ich nicht.
Solange er noch die Leidenschaft für den Sport hat, verstehe ich ihn schon. Das Motorrad ist für Laufsiege gut genug, er selbst sollte damit auf jeden Fall immer mal wieder um Podestplätze kämpfen können.

Finde es eher aus Sicht des Teams nicht ideal. Sicher, Rossi hat Unmengen Erfahrung, von der man profitieren kann, aber die würde über Morbidelli bestimmt immer noch einfließen, wenn Rossi bei Yamaha als Botschafter oder so unter Vertrag stünde.
Und ob sich Rossi als Werbeträger für das Kundenteam lohnt, bezweifele ich. Das hilft vor allem dem Hersteller.

Vielleicht hat Petronas gerade keinen jungen Moto2 Fahrer auf der Liste, der sie zu 100 % überzeugt.
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tboneflo
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Re: Lin Jarvis: "Petronas hatte zunächst Bedenken bezüglich Valentino Rossi"

Beitrag von tboneflo » Sa Okt 03, 2020 6:02 pm

SpartaChris hat geschrieben:
Sa Okt 03, 2020 1:06 pm


Finde es eher aus Sicht des Teams nicht ideal. Sicher, Rossi hat Unmengen Erfahrung, von der man profitieren kann, aber die würde über Morbidelli bestimmt immer noch einfließen, wenn Rossi bei Yamaha als Botschafter oder so unter Vertrag stünde.
Und ob sich Rossi als Werbeträger für das Kundenteam lohnt, bezweifele ich. Das hilft vor allem dem Hersteller.
Sehe ich genau so

Pellegrino
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Re: Lin Jarvis: "Petronas hatte zunächst Bedenken bezüglich Valentino Rossi"

Beitrag von Pellegrino » Sa Okt 03, 2020 10:17 pm

karlchen1111 hat geschrieben:
Sa Okt 03, 2020 12:29 pm
Das Rossi sich das antut verstehe ich nicht.
Ich denke er hat einfach noch Spaß an dem was er tut. Er ist sicher über den Zenit, aber er ist immer noch gut für ein Podest oder wenn alles passt auch mal einen Sieg. Ich war nie ein Rossi-Fan, man muss aber einfach anerkennen was er im Motorradsport abgeliefert hat. Und wenn er weiterhin Spaß dabei hat, soll er doch fahren. Ein Nasenbohrer ist er ja noch lange nicht.

Nick Knatterton
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Re: Lin Jarvis: "Petronas hatte zunächst Bedenken bezüglich Valentino Rossi"

Beitrag von Nick Knatterton » So Okt 04, 2020 8:55 am

Am besten finde ich den Satz:
"Dem Yamaha-Satellitenteam Petronas-SRT ist etwas gelungen, was Tech 3 als Yamaha-Partner nie geschafft hat: Moto GP-Rennen zu gewinnen. "

Yamaha/Rossi hat ja bisher auch alle Register gezogen um dies zu verhindern.
Hätten Sie sie bereits mit Tech3 haben können aber damals wurde eher eine Blockade Strategie anstatt einer Werksunterstützung gefahren.
Das war letztendlich der Grund warum Poncheral, einer der hellsten Köpfe im ganzen Moto GP Zirkus mit Yamaha gebrochen hat, anstatt sich das noch eine Saison mit ansehen zu müssen.
Mit Zarco und Folger, beide in Topform hatte Yamaha bereits zwei spitzenmäßige Talente und Siegfahrer!
Waren aber beide keine Rossi Zöglinge sondern Rossi Konkurrenten, die das WERKSTEAM regelmäßig UNFÄHIG aussehen ließen.

Ob Petronas von der Rennmumie tatsächlich profitieren kann oder ob hier doch eher eine Saison gute Miene zum bösen Spiel gemacht wird, wird die nächste Saison zeigen.
Ebenso, ob Quartararo von dem ach so tollen Werksvertrag tatsächlich profitieren kann, wenn der Oberguru in blau permanent hinter einem steht und mal die und mal die Mechnaiker vor Ort sind. Schluß mit der Geborgenheit eines gut aufgestellten Privatteams mit Werksunterstützung.
Ein Werksteam hat eben nicht nur Vorteile sondern mindestens gleich viele Nachteile.

Wenn ich an das letzte Rennen denke und daran, wie Quartararo an Rossi auf der Bremse vorbei geflogen ist, war das jedenfalls keine Werbung für Werksteam und Werksfahrer. Die Miene von Lin Jarvis in dieser Situation hat da Bände gesprochen. Jeder konnte sehen: Rossi ist ziemlich weit weg von dem was möglich ist.

Jetzt wo die Rollen getauscht werden, ist dieses Überholmanöver für Yamaha wieder Werbung statt Deklassierung und stellt das gewollte Gefälle zwischen Werksteam und Kundenteam wieder her.
Vorausgesetzt der Frischling Q. bringt noch die gleiche Leistung und wird nicht im Werksteam zerrieben.

Rossi ist jetzt jedenfalls optimal plaziert um Morbidelli optimal zu pushen/hypen/unterstützen. Die Glucke ist brütbereit.

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Re: Lin Jarvis: "Petronas hatte zunächst Bedenken bezüglich Valentino Rossi"

Beitrag von 2CV » So Okt 04, 2020 10:20 am

Deinen Humor in allen Ehren, aber um hier in diesem Fall überhaupt "Glucke" zu werden, muß man erstmal ganz schön was geleistet haben.

Seine Rennfahrerschule ist halt Rossis Zukunftsplanung, wer will ihm die verwehren (und sie entstand aus der Erkenntnis heraus, daß in Italien, genauso wie in Deutschland, keine Nachwuchsförderung mehr da ist - heute hat Italien wieder eine -)? Genausowenig kann man ihm verwehren, weiterzufahren, wenn er a) Spaß dran hat und b) immer noch Podiumskandidat ist.

Da er zudem Publikumsmagnet ist, wird auch Espeleta Vieles dransetzen, ihn zu halten. Ich kann mir gut vorstellen, daß die Publikumszahlen um die Hälfte einbrechen, wenn er zurücktritt, denn da ist keiner, der sein Charisma hat und die Rolle übernehmen könnte (nur in Spanien, aber das ist ja nicht die Hauptzielgruppe der MotoGP).

Was Tech3 anbetrifft, teile ich deine Meinung allerdings: Da hat Rossi wohl auch Fäden gezogen, denn wenn Folger und Zarco ins Werksteam aufgestiegen wären, hätte das für zwei seiner Zöglinge die Situation viel schwieriger gemacht, Perspektiven weggenommen. Politik. Schade für Folger, schade für Zarco, und auch schade für Poncharal.
Zuletzt geändert von 2CV am So Okt 04, 2020 10:25 am, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Lin Jarvis: "Petronas hatte zunächst Bedenken bezüglich Valentino Rossi"

Beitrag von seahawk » So Okt 04, 2020 12:55 pm

Folger und Zarco haben ihren Teil beigetragen, dass sie nicht aufgestiegen sind. Folger aus gesundheitlichen Gründen und Zarco wohl aus charakterlichen. Und selbst als Rossi-Hater muss man die Farm einfach loben. Damit gibt er dem Sport viel zurück und gibt jungen italienischen Fahrern eine Chance Karriere zu machen.

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Re: Lin Jarvis: "Petronas hatte zunächst Bedenken bezüglich Valentino Rossi"

Beitrag von 2CV » So Okt 04, 2020 6:36 pm

seahawk hat geschrieben:
So Okt 04, 2020 12:55 pm
Folger und Zarco haben ihren Teil beigetragen, dass sie nicht aufgestiegen sind. Folger aus gesundheitlichen Gründen und Zarco wohl aus charakterlichen.
Naja, 'beigetragen' ist polemisierend, aber falsch. Folger konnte ja nichts für seine Krankheit. Und seine drei Abgänge wegen der nichtfunktionierenden Bremsen konnten Einen verdammt nachdenklich machen. Ich hab damals geschrieben, daß ich den betreffenden Mechaniker zumindest austauschen würde.

Zarco aus "charakterlichen Gründen", das ist KTM-Lesart und wer die Skandälchen um Beirer in Österreich kennt, der wird den Charakterfehler woanders verorten. Außerdem war das viel später. Als Yamaha die Möglichkeit hatte, haben sie ihn einfach nicht geholt und da vermute ich sehr wohl Rossi dahinter.

Zarco hat keine Lobby hinter sich, weder industrielle noch Vit.B-mäßige (wie Rossi).
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Re: Lin Jarvis: "Petronas hatte zunächst Bedenken bezüglich Valentino Rossi"

Beitrag von fourtysixxer » So Okt 04, 2020 7:58 pm

2CV hat geschrieben:
So Okt 04, 2020 6:36 pm
Zarco aus "charakterlichen Gründen", das ist KTM-Lesart und wer die Skandälchen um Beirer in Österreich kennt, der wird den Charakterfehler woanders verorten.
Das mit Beirer mag ja so sein.

Fakt ist aber auch, dass Zarco ja eigentlich gar nicht zu KTM wollte.
Den Vertrag hatte ja sein Manager eigenmächtig unterschrieben.

Aus diesem Grunde hatte Zarco für mich von Anfang an keine echte Motivation für KTM.
Was man sehr wohl als mangelnden Charakter auslegen kann, und ich bin mir ziemlich sicher, dass das auch etliche Team-Verantwortliche so sehen.
Wobei das für ihn damals natürlich unglücklich lief.

Und ob Rossi wirklich solch eine Macht hat, dass er ein Veto bei Fahrer-Neubesetzungen hat, bezweifle ich ehrlich gesagt.
Ein wenig Einfluss schon, aber imho nicht in dem Maße, wie hier immer unterstellt wird.
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Re: Lin Jarvis: "Petronas hatte zunächst Bedenken bezüglich Valentino Rossi"

Beitrag von 2CV » Mo Okt 05, 2020 2:36 am

Ja, Zarco wollte WM werden, also Yam, Honda oder Duc. Als dann sein Manager mit KTM ankam, hat er wohl erstmal an einen Scherz geglaubt. Aber wenn ich Teammanager wäre, könnte ich das auch als Charakterstärke sehen: Zarco verkauft sich nicht, auch für viel Geld nicht.
Und es haben eine Menge der aktuellen Fahrer einen nicht so guten Charakter, da seh ich Zarco bestimmt nicht als den mit dem schlechtesten. Wie dem auch sei, zu Yamaha ist er leider nie gekommen, 'leider' weil ich nehme an, er hätte sowohl Vin als auch Rossi mit links verzwiebelt.

Rossis Einfluß - ich denke schon, er könnte diese Macht gehabt haben und ich traue es ihm auch zu, aber das ist ein Bauchgefühl. Beweise habe ich keine, noch nicht mal handfeste Indizien, und klar, ich könnte auch falsch liegen mit meiner Vermutung. Die, die das aufklären können (Rossi und Jarvis), werden es nicht tun und so werden wir nie die Wahrheit erfahren.
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Re: Lin Jarvis: "Petronas hatte zunächst Bedenken bezüglich Valentino Rossi"

Beitrag von seahawk » Di Okt 06, 2020 12:59 pm

Was er so vor der Saison über sein jetziges Team sagte, war aber auch nicht hilfreich:

"I want a good team with a good bike, and for me Avintia is not a top team," Zarco said.

"It would be a mistake to go there, it would be better to go back to Moto2. If Marquez moves up, that means there is a spot with VDS.

"You need a balanced team that gives you the possibility to perform every weekend, and Avintia doesn't.

"I'm not criticising anyone, but I don't want to make the same mistake as when I signed with KTM."

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Re: Lin Jarvis: "Petronas hatte zunächst Bedenken bezüglich Valentino Rossi"

Beitrag von 2CV » Di Okt 06, 2020 1:53 pm

seahawk hat geschrieben:
Di Okt 06, 2020 12:59 pm
Was er so vor der Saison über sein jetziges Team sagte, war aber auch nicht hilfreich:

"I want a good team with a good bike, and for me Avintia is not a top team," Zarco said.

"It would be a mistake to go there, it would be better to go back to Moto2. If Marquez moves up, that means there is a spot with VDS.

"You need a balanced team that gives you the possibility to perform every weekend, and Avintia doesn't.

"I'm not criticising anyone, but I don't want to make the same mistake as when I signed with KTM."
Avintia war damals aber tatsächlich so ziemlich das schlechteste Team. Das hat sich erst mit Zarcos Ankunft geändert, weil Duc ihm - und damit Avintia - Unterstützung versprach, was sie auch gehalten haben. Vorher waren sie Kundenteam, jetzt sind sie Satelliteneam.
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Re: Lin Jarvis: "Petronas hatte zunächst Bedenken bezüglich Valentino Rossi"

Beitrag von fourtysixxer » Di Okt 06, 2020 6:37 pm

2CV hat geschrieben:
Mo Okt 05, 2020 2:36 am
Aber wenn ich Teammanager wäre, könnte ich das auch als Charakterstärke sehen: Zarco verkauft sich nicht, auch für viel Geld nicht.
Das halte ich jetzt aber für an den Haaren herbeigezogen.

Er hatte einen gültigen Vertrag bei KTM, den er gefälligst erfüllen hätte müssen.
Dass er das nachträglich nicht unterschrieben hätte, war nicht KTMs Schuld.

Und wenn das Angebot von Honda nicht kurz nach Unterschrift seines Managers erfolgt wäre, hätte er wahrscheinlich auch kein Problem damit gehabt.


Und wo wir gerade beim Thema KTM sind:

Ich lese hier jetzt seit Spielberg immer wieder unterschwellige Vorwürfe in Richtung KTM, die ich persönlich nicht nachvollziehen kann.
Was hat denn KTM z. B. in der Causa Zarco falsch gemacht?

Zarco hatte von Anfang an keinen Bock, nach der Honda-Offerte.
Irgendwann kam er dann heulend an, dass er weg möchte.
Und KTM hat ihn ohne große böse Worte ziehen lassen.

So what?

Mir kommt das bisher alles vor, als würden hier gewisse Leute aus rein subjektiver Antipathie gegen KTM an der Legende stricken, dass KTM böse wäre.
Nach dem Motto "Wenn man lange genug mit Dreck wirft, bleibt auch mal was hängen."

Vorwürfe mit Substanz gegen KTM, gab es bisher aber keine.
Oder habe ich da was verpasst?
Dann lasse ich mich gerne aufklären.
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Re: Lin Jarvis: "Petronas hatte zunächst Bedenken bezüglich Valentino Rossi"

Beitrag von fourtysixxer » Di Okt 06, 2020 7:20 pm

seahawk hat geschrieben:
Di Okt 06, 2020 12:59 pm
Was er so vor der Saison über sein jetziges Team sagte, war aber auch nicht hilfreich:

"I want a good team with a good bike, and for me Avintia is not a top team," Zarco said.

"It would be a mistake to go there, it would be better to go back to Moto2. If Marquez moves up, that means there is a spot with VDS.

"You need a balanced team that gives you the possibility to perform every weekend, and Avintia doesn't.

"I'm not criticising anyone, but I don't want to make the same mistake as when I signed with KTM."
Das passt genau in das Bild, dass ich mittlerweile von ihm habe.
In das Bild eines Narzissten, der sich selbst für mehr hält, als er eigentlich ist.

Wenn ihm doch nur endlich jemand das WM-Bike gäbe, dass er seiner eigenen Meinung nach verdient.
Dann würde er es vermeintlich allen zeigen, sogar MM.

Zwischen seinem Anspruch und der Wirklichkeit, liegen für mich da aber Welten.


Und diese Aussagen in Richtung Avintia, die er getätigt hatte, bevor er überhaupt jemals auf diesem Bike saß, sind für mich einfach nur Respektlos.

*Edit:*

Falls jemand unser allerseits geliebtes Uccili vermisst; ist gerade gesperrt. :green:
Wobei der Belustigungsfaktor damit ziemlich gesunken ist.
Hoffentlich darf er bald wieder seinen Bullshit verbreiten! :wink:
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Re: Lin Jarvis: "Petronas hatte zunächst Bedenken bezüglich Valentino Rossi"

Beitrag von Nick Knatterton » Di Okt 06, 2020 7:56 pm

Sorry aber Dir fehlt der Einblick und der Überblick.

KTM stand hoffnungslos an und wußte eigentlich nicht mehr vor und zurück.
Erst nachdem durch die Statements von Pedrosa die Eindrücke der anderen Fahrer bestätigt wurden und die Rahmengeometrie angefasst wurde ( was vorher per Befehl von oben aus Kostengründen ein no go war) gab es die Fortschritte.

Man darf also nicht alles vermengen und in den zeitlichen Fleischwolf werfen!

Zarco hat das Engagement beendet da er erkannt hat, wie KTM arbeitet und wie die Wahrscheinlichkeit aussieht das es Veränderungen in seine Richtung geben wird.

Erst nach dem Zarco Ausstieg hat KTM alles umgekrempelt.
Das KTM danach aus verletztem Stolz und Eitelkeit keine Gelegenheit ausgelassen hat Zarco eins auszuwischen konnte jeder der die Szene AUFMERKSAM beobachtet mit erleben.

Wird nur alles nichts nutzen. Zarco wird sich durchsetzen weil er viele Eigenschaften besitzt die anderen Fahrern abgehen.
Dauert vielleicht etwas länger aber er kommt aus eigener Kraft dorthin wohin er möchte !
Nebenbei bemerkt der einzige Doppelweltmeister in Folge in der Moto 2 !

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Re: Lin Jarvis: "Petronas hatte zunächst Bedenken bezüglich Valentino Rossi"

Beitrag von fourtysixxer » Di Okt 06, 2020 8:24 pm

Nick Knatterton hat geschrieben:
Di Okt 06, 2020 7:56 pm
Sorry aber Dir fehlt der Einblick und der Überblick.

KTM stand hoffnungslos an und wußte eigentlich nicht mehr vor und zurück.
Erst nachdem durch die Statements von Pedrosa die Eindrücke der anderen Fahrer bestätigt wurden und die Rahmengeometrie angefasst wurde ( was vorher per Befehl von oben aus Kostengründen ein no go war) gab es die Fortschritte.

Man darf also nicht alles vermengen und in den zeitlichen Fleischwolf werfen!

Zarco hat das Engagement beendet da er erkannt hat, wie KTM arbeitet und wie die Wahrscheinlichkeit aussieht das es Veränderungen in seine Richtung geben wird.

Erst nach dem Zarco Ausstieg hat KTM alles umgekrempelt.
Das KTM danach aus verletztem Stolz und Eitelkeit keine Gelegenheit ausgelassen hat Zarco eins auszuwischen konnte jeder der die Szene AUFMERKSAM beobachtet mit erleben.

Wird nur alles nichts nutzen. Zarco wird sich durchsetzen weil er viele Eigenschaften besitzt die anderen Fahrern abgehen.
Dauert vielleicht etwas länger aber er kommt aus eigener Kraft dorthin wohin er möchte !
Nebenbei bemerkt der einzige Doppelweltmeister in Folge in der Moto 2 !

Genau gegen Leute wie dich ging mein letzter Kommentar.

Und es kommt wiederum nur inhaltsloses Blablabla, rein subjektive Unterstellungen. :green:

Bring also endlich mal was mit "Fleisch" gegen KTM.
Oder halt einfach deine übergroße Klappe.
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Re: Lin Jarvis: "Petronas hatte zunächst Bedenken bezüglich Valentino Rossi"

Beitrag von 2CV » Mi Okt 07, 2020 3:58 am

:confused:

Fourtysixxer, so kenne ich dich gar nicht. Inhaltlich stimme ich hier in diesem Fall Knatterton zu. Wer die Zeit aufmerksam mitverfolgt hat, hat's mitgekriegt. Die entsprechenden Artikeln für dich zu ergooglen ist mir zuviel der Liebesmüh.
Halo ist nicht Sicherheits- od.Schönheits-,sondern Prinzipfrage: F1 sind offene Monoposti, der einzigartige Mix v.Mopped&Auto: Ungefährlicher als Mopped, gefährlicher als Auto; wem's zu gefährlich ist, ab zu Sport-&Tourenwagen. Nein zu Halo i.d.F1

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Re: Lin Jarvis: "Petronas hatte zunächst Bedenken bezüglich Valentino Rossi"

Beitrag von seahawk » Mi Okt 07, 2020 9:03 am

Wobei Zarco ja nicht nur bei KTM war und er nicht der einzige Pilot von KTM war. Er fiel ja schon auf als es darum ging welchen Stand der Yamaha Tech3 bekommen sollte und bei LCR sah er sich mit dem Werksbike auf Augenhöhe mit MM93.

Es gibt auch zur KTM Zeit andere Aussagen, die andeuten, dass Zarco als Testfahrer relativ nutzlos ist, weil er kaum brauchbares Feedback liefert. Wir wissen halt auch nicht ob Zarco, wie er sagt die gleichen Lösungen wie Pedrosa vorschlug, oder ob die Übereinstimmung darin bestand das Bike schlecht zu finden und Pedrosa die Entwicklung in die richtige Richtung lenkte. Das erzählen beide Seiten, logischerweise, unterschiedlich.
Und auch bei Ducatti meinte man vor der Saison, dass die 2019er ihm liegen sollte, da er dafür keine Entwicklungsarbeit mehr machen muss. Und jetzt ist er halt bei Pramac und nicht im Werksteam, so dass evtl. etwas an der Schwäche als Entwicklungsfahrer dran ist.

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Re: Lin Jarvis: "Petronas hatte zunächst Bedenken bezüglich Valentino Rossi"

Beitrag von fourtysixxer » Mi Okt 07, 2020 7:31 pm

2CV hat geschrieben:
Mi Okt 07, 2020 3:58 am
:confused:

Fourtysixxer, so kenne ich dich gar nicht. Inhaltlich stimme ich hier in diesem Fall Knatterton zu. Wer die Zeit aufmerksam mitverfolgt hat, hat's mitgekriegt. Die entsprechenden Artikeln für dich zu ergooglen ist mir zuviel der Liebesmüh.
Ich kenne dich so auch nicht.
Deine Obsession bezgl. Zarco kann man nun aber schon länger beobachten.

KTM soll der dunkle Lord sein, der im Hintergrund die Fäden zieht, und Zarco nicht entgegen kam, so dass der die Notbremse zog?

Vergiss es, das Märchen glaube ich im Leben nicht.

Zarco war in Sachen KTM schon demotiviert, bevor er überhaupt auf dem Bike saß.
Weswegen die Ehe KTM/Zarco an ihm gescheitert ist.


Und dass KTM ihm seitdem permanent eins auswischt, könnt ihr auch vergessen.
Dafür sind die viel zu unbedeutend.

KTM ist Schuld an Zarcos Strafe mit Espargaro?
KTM ist Schuld an Zarcos Strafe mit Morbidelli?

Sorry, aber das ist für mich Bullshit, bis zum Beweis des Gegenteils.


Und dass es dir zu mühselig ist, substanzielle Belege zu bringen, glaube ich gern.
Dürfte ziemlich schwierig sein.
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Re: Lin Jarvis: "Petronas hatte zunächst Bedenken bezüglich Valentino Rossi"

Beitrag von 2CV » Do Okt 08, 2020 6:28 am

fourtysixxer hat geschrieben:
Mi Okt 07, 2020 7:31 pm
Ich kenne dich so auch nicht.
Deine Obsession bezgl. Zarco kann man nun aber schon länger beobachten.
KTM soll der dunkle Lord sein, der im Hintergrund die Fäden zieht, und Zarco nicht entgegen kam, so dass der die Notbremse zog? Vergiss es, das Märchen glaube ich im Leben nicht. Zarco war in Sachen KTM schon demotiviert, bevor er überhaupt auf dem Bike saß. Weswegen die Ehe KTM/Zarco an ihm gescheitert ist.
- Stimmt, ich bin ein bißchen Zarcofan.

- Daß Zarco "in Sachen KTM schon demotiviert [war], bevor er überhaupt auf dem Bike saß", stimmt IMHO auch. KTM war damals noch derart schlecht, daß wohl Jeder mit WM-Ambitionen dankend abgelehnt hätte. Und bei Zarco muß man da berücksichtigen, daß ihm sein Alter nicht erlaubt, erst ein paar Jahre Aufbauarbeit zu machen (es kann ja keiner damit rechnen, wie Rossi 40 und älter zu werden und immer noch vorn mitzugeigen), von denen man auch nie weiß, ob sie jemals zum Erfolg führen werden und bei KTMs damaliger Sturheit, was die Bauart ihres Bikes anbetrifft, war das sogar eher unwahrscheinlich. Vielleicht hat genau der Abgang Zarcos bei KTM den Prozess in Gang gesetzt, ihre dogmatische Haltung zu ändern (und deswegen holten sie dann Pedrosa als Entwicklungsfahrer).

- "KTM der dunkle Lord, der Zarco nicht entgegenkam, so daß der die Notbremse zog" -- so hätte ich das nie gesagt. Es stimmt schon, daß KTM erst nach Zarcos Abgang anfing, die eigene Haltung zur Bauart des Bikes zu überdenken und zu ändern, doch irgendwann ist halt immer dieser Punkt, an dem man sich ändert und daß der nun hier nach Zarco war, war keine Absicht von KTM.

Üble Nachrede gab es schon von der Seite KTMs, aber das hat sich mittlerweile gelegt. Ob sie ihm damit "Eins auswischen konnten", naja, der Paddock kann die Dinge schon selbst einordnen und wie man an Duc sieht, hat es, sofern es das Ziel war, ja auch nicht geklappt.

Daß Zarco nicht zum Werksteam von Yamaha kam, rechne ich wenn überhaupt, dann Rossis Einfluß zu; über die Möglichkeit haben wir ja schon geredet, es ist eine reine Vermutung von mir ohne jegl. Beweise. Es könnte also auch andere Gründe gehabt haben, die sich mir nicht erschließen, aber jedenfalls hatten sie mit KTM nichts zu tun (schon rein chronologisch nicht).

- Die Unfälle mit Esp und Mor: Oh jee, das ist nochmal ein ganz anderes Thema und die beiden Unfälle lassen sich nicht in einem Aufwasch abhandeln, sondern müssen getrennt betrachtet werden (im zweiten war KTM ja noch nichtmal als Unfallbeteiligter involviert). Das werde ich aber jetzt nicht beginnen, denn darüber wurde im Forum schon lang und breit diskutiert und auch ich habe mich dort geäußert. Bitte im Bedarfsfall dort nachschauen.

Allerdings zu behaupten, daß KTM schuld sei an beiden Strafen, ist völliger Unsinn, schlicht weil es nicht die Teams sind, die bestrafen -- wenn da falsch bestraft wurde, sind das die Rennkommissare schuld und die stehen erstmal unter der Fuchtel der FIM und der Dorna.

--

Gehe ich recht in der Annahme, daß du KTM-Fan und von daher wahrscheinlich Österreicher bist?
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fourtysixxer
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Re: Lin Jarvis: "Petronas hatte zunächst Bedenken bezüglich Valentino Rossi"

Beitrag von fourtysixxer » Do Okt 08, 2020 6:01 pm

2CV hat geschrieben:
Do Okt 08, 2020 6:28 am
Gehe ich recht in der Annahme, daß du KTM-Fan und von daher wahrscheinlich Österreicher bist?
Nein, da liegst du vollkommen falsch.
Komme aus dem Raum Augsburg, und bin auch da geboren.
Österreichische Wurzeln gibt's auch nicht.

Und ich bin Yamaha-Fan.
Dazu wurde ich schon früh geprägt.

Mein Vater fuhr damals SR500 und RD250.
Da durfte ich schon mit 5 1/2 mitfahren, vor meinem Vater sitzend.


KTM gegenüber bin ich vollkommen emotionslos, eher sogar abgeneigt.

Privat fahre ich eine Yamaha FZS1000S Fazer, und die Probefahrt letztes Jahr mit einer Superduke 1290, fand ich nicht so prickelnd.
Wer einen japanischen Reihenvierzylinder gewohnt ist, bekommt da einen Kulturschock.

Wobei ich den V4 einer Aprillia Tuono schon cool finde.
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Re: Lin Jarvis: "Petronas hatte zunächst Bedenken bezüglich Valentino Rossi"

Beitrag von seahawk » Do Okt 08, 2020 6:39 pm

Also Zarco bei KTM unterschrieb war doch alles okay. Es war nur nicht mehr okay als Pedrose aufhörta und Lorenzo zu Honda ging, während Zarco das Gefühl hatte den Platz auf der Werkshonda wegen seinem KTM Vertrag verpasst zu haben.

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fourtysixxer
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Re: Lin Jarvis: "Petronas hatte zunächst Bedenken bezüglich Valentino Rossi"

Beitrag von fourtysixxer » Do Okt 08, 2020 7:05 pm

seahawk hat geschrieben:
Do Okt 08, 2020 6:39 pm
Also Zarco bei KTM unterschrieb war doch alles okay. Es war nur nicht mehr okay als Pedrose aufhörta und Lorenzo zu Honda ging, während Zarco das Gefühl hatte den Platz auf der Werkshonda wegen seinem KTM Vertrag verpasst zu haben.
Das ist genau der Punkt! :schumi:
Er hatte zwar nicht selbst unterschrieben, wäre damit aber zufrieden gewesen.
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seahawk
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Re: Lin Jarvis: "Petronas hatte zunächst Bedenken bezüglich Valentino Rossi"

Beitrag von seahawk » Fr Okt 09, 2020 9:29 am

Wer unterschreibt ist doch völlig egal, für die Teams ist das Verhältnis zu seinem Manager nicht deren Problem.

Und am Ende hat er ja auch selber unterschrieben: https://www.speedweek.com/motogp/news/1 ... t-KTM.html

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