Brad Binder macht bei KTM das, wozu Johann Zarco "nicht in der Lage war"

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Redaktion
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Brad Binder macht bei KTM das, wozu Johann Zarco "nicht in der Lage war"

Beitrag von Redaktion » Mi Aug 12, 2020 10:50 am

Ducati-Pilot Johann Zarco musste in Brünn erleben, wie sein ehemaliger Arbeitgeber triumphierte - Die Vertragsauflösung vor einem Jahr bereut er dennoch nicht

KTM konnte beim Grand Prix von Tschechien am vergangenen Wochenende den ersten Sieg in der MotoGP feiern. Brad Binder stand ganz oben, KTM-Vorgänger Johann Zarco schaffte es mit seiner Avintia-Ducati ebenfalls auf das Podium.

Noch vor einem Jahr dirigierte Zarco die Werks-RC16 um den Kurs. Dann trennten sich die Wege von KTM und Zarco. Bereuen tut er die Vertragsauflösung nicht, auch wenn KTM jetzt Siege feiern kann.

Brad Binder "leistet die Arbeit, zu der ich nicht in der Lage war", kommentiert Zarco. "Ich freue mich. Sie haben im Winter große Fortschritte beim Motorrad gemacht. Er kommt mit einem freien Kopf und das hilft dabei, auf der KTM die Arbeit zu erledigen. Das hat er bereits in seinem dritten Rennen bewiesen."



"Bereits in Jerez war er sehr stark. Die anderen Fahrer hatten Glück, dass er gestürzt ist. Sonst wäre er bereits in Jerez auf das Podium gefahren, denke ich", bemerkt Zarco. "Für KTM ist es perfekt, dass sie jetzt Brad haben. Er demonstrierte im vergangenen Jahr in der Moto2, dass er derjenige ist, der Probleme umfahren kann und Rennen gewinnt."

"Ich bereue es überhaupt nicht und denke auch nicht, dass ich hätte geduldiger sein sollen. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich im Vorjahr zu kämpfen. Ich musste selbst diesen Schritt machen und diese wichtige Entscheidung treffen, um wieder Freiheit zu finden und mit mir im Reinen zu sein. Ich hatte das Gefühl, Geld zu bekommen und nichts zu machen. Ich machte nur Mist", erinnert sich Zarco.

"Damit war ich nicht einverstanden. Ich musste mit KTM ehrlich sein und ihnen mitteilen, dass ich es nicht länger machen möchte. Ich wollte lieber aufhören, anstatt schlecht zu sein. Es war ein riesiger Schritt", ist Zarco überzeugt. "Als ich im Dezember zu Ducati kam, hatte ich ein anderes Gefühl. Das war ein bisschen wie das Gefühl, das ich in der Moto2 hatte."



Auf der Desmosedici fühlte sich Zarco deutlich wohler: "Das Motorrad vermittelte mit im Februar in Sepang und in Katar mehr Vertrauen. Ich konnte ab diesem Zeitpunkt intensiver an mir arbeiten."

Mit Platz drei im dritten Rennen demonstrierte Zarco, dass er mit der Ducati gut zurechtkommt. Komplett zufrieden ist er mit seiner Performance in Tschechien aber noch nicht: "Ich muss meine Starts verbessern. Das wäre für die kommenden Rennen eine große Hilfe."

"In einigen Runden fühlte ich mich am Kurveneingang sehr gut und machte auf die anderen Fahrer Zeit gut. Am Kurvenausgang fühlte ich mich sehr wohl. Doch dann machte ich ein paar Fehler", gesteht er. "Dieses Ergebnis kam zu einem guten Zeitpunkt. Es kam eher, als wir es erwarten konnten."

"Jetzt muss ich es in Spielberg bestätigen. Ich habe dort tatsächlich eine gute Chance, denn Österreich ist gut für die Ducati. Doch man sollte nicht erwarten, dass es leicht wird", warnt Zarco, der als WM-Sechster zum Heimrennen von Ex-Arbeitgeber KTM nach Österreich kommt.

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mamola
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Re: Brad Binder macht bei KTM das, wozu Johann Zarco "nicht in der Lage war"

Beitrag von mamola » Mi Aug 12, 2020 11:48 am

Brad Binder macht bei KTM das, wozu Johann Zarco "nicht in der Lage war"
Wieder das übliche BILD-Zeitungs Niveau! Auch ein Brad Binder hätte letzte Saison nicht mit KTM gewonnen.

Doitright
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Re: Brad Binder macht bei KTM das, wozu Johann Zarco "nicht in der Lage war"

Beitrag von Doitright » Mi Aug 12, 2020 12:35 pm

Hast du den Artikel auch gelesen oder nur wie ein Bild-Leser auf die Überschrift reagiert? Deine genannte Aussage stammt von JZ. Nicht von den Redakteuren.

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2CV
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Re: Brad Binder macht bei KTM das, wozu Johann Zarco "nicht in der Lage war"

Beitrag von 2CV » Mi Aug 12, 2020 2:22 pm

Jain. MST hat die Aussage in Richtung BLÖD-Schurkalismus verändert. MST - Fränzschky in diesem Fall - hätte auch die Originalworte Zarkos schreiben können; Bsp.: Zarco: "Brad macht bei KTM das, wozu ich nicht in der Lage war (weil die KTM damals noch nicht gut war und ich in meinem Alter nicht riskieren konnte, mehrere Jahre lang Projektentwickler zu spielen. Daß sie es jetzt auch dank Pedrosa so rasch geschafft haben, damit konnte man nicht rechnen. Glückwunsch").

Schon hätte der schon Titel weniger reißerisch und hetzerisch gewirkt und auch der Artikel wär besser geworden. Vermutlich ist Fränzschky Ösi und als solcher KTM-Fan und als solcher immer noch persönlich beleidigt weil Zarko kündigte :-P
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Doitright
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Re: Brad Binder macht bei KTM das, wozu Johann Zarco "nicht in der Lage war"

Beitrag von Doitright » Mi Aug 12, 2020 2:37 pm

Da geb ich dir recht, dass eine andere Schreibweise nicht ganz so "reiserisch" gewesen wäre. Aber beim lesen des Artikels wird klar, dass es sich um eine Aussage von Zarco handelt. Es wurde nichts dazugedichtet oder übertrieben, wie schon in manch anderen Fällen.

Maik Aefer
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Re: Brad Binder macht bei KTM das, wozu Johann Zarco "nicht in der Lage war"

Beitrag von Maik Aefer » Mi Aug 12, 2020 3:54 pm

Also ich hab hier echt schon Überschriften gelesen wo man das Fremdschämen bekam. In diesem Fall sehe ich aber ehrlich gesagt kein Problem.

Zitat Überschrift: "Brad Binder macht bei KTM das, wozu Johann Zarco "nicht in der Lage war""

Zitat Zarco: "Brad Binder "leistet die Arbeit, zu der ich nicht in der Lage war""

Für mich ist da nichts aus dem Zusammenhang gerissen und auch wurde nichts groß dazu gedichtet oder weggelassen. Warum die Schlagzeile jetzt extra reißerisch sein soll erschließt sich mir nicht. Wenn Zarco solche harten Worte wählt muss er damit rechnen das genau das auch als Aufhänger genutzt wird schließlich versuchen die Medien immer über gute Schlagzeilen Kunden zu erreichen.

@mamola
Deine Aussage über Binder ist doch auch auf Bild Zeitungs Niveau und beruht nur auf den Entwicklungen die man sehen konnte. Wenn aber ein engagierter Binder bei der Entwicklung der KTM erfolgreicher gewesen wäre als ein unmotivierter Zarco hätte es letztes Jahr vielleicht schon aufwärts gehen können. Klar ist das nicht so wahrscheinlich aber es hätte die Möglichkeit bestehen können. Außerdem zeigen Beispiele wie Stoner oder MM das es einzelne Fahrer geben kann die sehr viel besser mit einem Motorrad klar kommen auch wenn die Markenkollegen schlechter damit zurecht kommen. Ich will damit gar nicht behaupten das Binder das gleiche Kaliber wie besagte Fahrer ist aber man kann in der Theorie nichts ausschließen was nicht be- bzw wiederlegt werden kann.

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Re: Brad Binder macht bei KTM das, wozu Johann Zarco "nicht in der Lage war"

Beitrag von 2CV » Mi Aug 12, 2020 6:36 pm

@Maik Aefer: Vielleicht hast du damals nicht mitbekommen, wie KTM versucht hat, Zarco rufmäßig dann niederzumachen. MST war ein wenig weniger anfällig für das unkritisch unkommentierte Zitieren der einseitigen Schlammwerferei, schlimm war (und ist es immer noch) es bei speedweek.com, die außerdem auch ein RedBull-Blättle sind und RedBull sponsort ja auch KTM und alle drei sind Ösis.
Bei der 1. Titelversion könnte man beim Lesen den Eindruck bekommen, es handelt sich bei dem Artikel um eine Kritik durch einen der KTM-Chefs, was bei der zweiten Version völligst vermieden wird, da kommt klar raus, daß der ganze Artikel ein Interview mit Zarco ist (und nicht mit KTM). Was übrigens der einzige Grund war, warum ich den Artikel geklickt habe, weil ich war verblüfft, daß mst nun auf die speedweek-KTM-Haterhetzmasche umsteigt. Es war nur der Titel. Aber schlimm genug, denn klar wissen die mst-Leute, wie bei speedweek und den ösischen KTM-Fans der Hase läuft und da liegt "Kundenpotential". Schlechter Stil.
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Re: Brad Binder macht bei KTM das, wozu Johann Zarco "nicht in der Lage war"

Beitrag von Doitright » Mi Aug 12, 2020 7:47 pm

Ich frage mich, ob das jeweils wiedergegebene wirklich so gesagt wurde. Schließlich leben alle Blätter von den Klicks bzw. Werbeeinnahmen. Auch hat MST schon viel reiserische Titel gehabt. Bei denen hat man sich gefragt, was der Titel mit dem Inhalt zu tun hat. Pit Beirer hat JZ auch seinen dritten Platz gegönnt bzw. gesagt, dass er ihn verdient hat.

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Re: Brad Binder macht bei KTM das, wozu Johann Zarco "nicht in der Lage war"

Beitrag von 2CV » Mi Aug 12, 2020 9:30 pm

Das Ergebnis dieses Rennens auf den restlichen Saisonverlauf zu übertragen scheint mir gewagt. Es ist mir zu ungewöhnlich, daß gleich zwei (oder sogar drei), die man eigentlich dort nicht erwartet hätte, auf's Podium kletterten. Irgendwas muß am Streckenlayout ungewöhnlich gewesen sein, am Asphalt, am Wetter, an den Reifen, weil normal war das nicht.

Ich lass KTM auch noch in Spielberg ne starke Show zeigen weil sie wie irre getestet haben, aber auf den Strecken, die dann folgen, da erwarte ich, daß Yam und die Werks-Ducs wieder vorfahren und falls CC und vor Allem MM wieder fahrtüchtig werden (und letzterer keine Beule zwischen die Hörner abgekriegt hat bei dem Abgang und den Folgen jetzt), auch Honda.

Ich mein, es wär schön, wenn diese Saison Avintia und KTM überall auftrumpfen, aber es würde mich doch wundern. Wobei Ducati jetzt auf die Idee kommen könnte, Zarco richtig stark zu hegen und pflegen als evntll. Dovi-Ersatz und sollte Zarco den Drive dieses Rennens mitnehmen, eine fittere Maschinenausstattung bekommen und einen Run haben, dann könnte dieses Jahr für Avintia "Weihnachten, Ostern & Geburtstag zusammen" sein. Ist es ja mit ihrem ersten Podestplatz sowieso schon.

Ich warte erstmal ab bevor ich KTM zum WM-Aspiranten hochjubele. Und falls sie dieses Jahr noch ein paar Podeste einfahren, dann hat sich's nächstes Jahr mit den "Aufholkonzessionen" und dann fallen sie wahrscheinlich erstmal wieder einen oder zwei Plätze zurück. Sollten sie allerdings dieses Jahr WM werden, dann werden einige Hersteller vielleicht wieder zum Stahlrahmen zurückkehren... :naughty:

@Doitright: richtig, Beirer hat mittlerweile (wohl Dank des Sieges) seine Wut ein wenig abrauchen lassen können und gesagt, Zarco sei gut, sein dritter Platz verdient und Pol nicht renntauglich gefahren in diesem Moment.

Zarco ist zwar mit Sicherheit nicht unglücklich über den dritten Platz, aber hätte die Rennleitung ihn nicht (IMHO fälschlicher-/ ungerechterweise) bestraft, hätte er vielleicht sogar noch Morbidelli ein- und überholt und wäre Zweiter geworden.
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Uccios nightmare
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Re: Brad Binder macht bei KTM das, wozu Johann Zarco "nicht in der Lage war"

Beitrag von Uccios nightmare » Mi Aug 12, 2020 9:32 pm

Leider nehmen diese Hetzartikel immer mehr zu.
Wiesinger und Speedweek sind ja nicht mehr zum aushalten von deren subjektiver Hetze gegen alles auf dem nicht KTM steht und anscheinend läßt sich MST davon anstecken.

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fourtysixxer
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Re: Brad Binder macht bei KTM das, wozu Johann Zarco "nicht in der Lage war"

Beitrag von fourtysixxer » Do Aug 13, 2020 1:16 pm

Uccios nightmare hat geschrieben:
Mi Aug 12, 2020 9:32 pm
Leider nehmen diese Hetzartikel immer mehr zu.
Wiesinger und Speedweek sind ja nicht mehr zum aushalten von deren subjektiver Hetze gegen alles auf dem nicht KTM steht und anscheinend läßt sich MST davon anstecken.
Ein subjektiver Hetzer wie du beschwert sich über subjektive Hetze? :jupi:

Maik Aefer
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Re: Brad Binder macht bei KTM das, wozu Johann Zarco "nicht in der Lage war"

Beitrag von Maik Aefer » Do Aug 13, 2020 2:06 pm

Mir persönlich ging es einzig um diesen Artikel denn wie ich schon geschrieben hab ist mir bewußt da hier auch mal Titel zu lesen sind die absolut daneben sind. Tja und ich bleibe dabei das ich hier kein Problem mit der Darstellung habe da es zumindest wenn es richtig aufgeführt wurde direkte Zitate von Zarco sind.

Im übrigen mag es sein das die mediale Darstellung von KTM in Bezug auf Zarco nicht die beste war. Es gehören aber immer zwei dazu. Zarco hatte ja zu Tech3 Yamaha Zeiten mehrfach gesagt das er in ein Werksteam gehöre. Vielleicht war die Vertrags-Aktion mit KTM ja etwas hinter seinem Rücken gelaufen. Trotzdem war er dadurch ein offizieller Werksfahrer mit allen Begünstigungen aber eben auch mit allen Verpflichtungen. Man braucht sich ja nur mal die Ergebnisse anschauen die Zarco abgeliefert hat. Klar war er neu im Team aber wenn er nach mehreren Rennen mit großem Abstand chancenlos hinter dem Teamkollegen ist und sogar einige bessere Ergebnisse vom Rookie im Satellitenteam erzielt wurden muss er sich hinterfragen lassen.

Tja und wenn man seine unmotivierte Einstellung gesehen hat wäre ich als Arbeitgeber auch nicht erfreut. Wenn ein Fußballverein einen top Mann verflichtet muss der auch gewisse Erwartungen erfüllen oder muss mit der Kritik oder gar einer Entlassung leben. Vor allem wenn es eine Entwicklung gibt die auf niedrigstem Niveau stagniert. Allein Zarcos Grundhaltung kam vielen Außenstehenden schon wie Arbeitsverweigerung vor. Das ist es auch was einige (mich eingeschlossen) ihm übel genommen haben. Erst einen Platz in einem Werksteam einfordern und dann nicht die maximale Leistung in so ein Projekt stecken. Dazu noch die Tatsache das er am Ende hingeworfen hat um sich anschließend aber gleich wieder als Honda Werksfahrer ins Spiel zu bringen. Wie gesagt hat KTM sicher vieles übertrieben aber Zarco gab ihnen meiner Meinung nach auch immer genug Futter mit seiner nicht gezeigten Leistung.

Nick Knatterton
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Re: Brad Binder macht bei KTM das, wozu Johann Zarco "nicht in der Lage war"

Beitrag von Nick Knatterton » Do Aug 20, 2020 1:33 pm

Ok, die Überschrift ist gezielt reißerisch aufgemacht damit man Artikel liest.
Finde ich nicht gut, ist aber noch legitim.

Die Stellungnahme Zarcos ehrt ihn und er hat es nicht nötig schlecht über KTM zu reden.

Das Zarco eben nicht auf die Kinigadner und Beirer KTM Sprüche"Gas is rechts" , "es gibt nur Vollgas", "jetzt muß der Fahrer mal die Arschbacken zusammen kneifen" blablabla angesprochen hat sondern eben Gespür für das durch das Motorrad vorgegebene Limit gezeigt hat und nicht nur mit der Brechstange wie Esparago rumfährt adelt ihn geradezu.
Ein Zeichen von Intelligenz.

Die diesjährige KTM hat eigentlich null mit dem Ding zu tun, das Zarco bereitstand.

Ohne Dani Pedrosa würde KTM noch immer da stehen wo es nicht mehr weiterging. Erst die mehrfache vollständige Überarbeitung des Rahmens hat die Verbesserung gebracht die notwendig war. (letztes Jahr war de Rahmen noch Tabu )

Für KTM bedeutet das im Umkehrschluß: Wäre Zarco geblieben hätte KTM bereits mehrere Rennen gewonnen.
Stattdessen kämpft Zarco mit einer letztjährigen ausgelutschten Duc gegen KTMs aktuelles TOP Bike

Das stinkt KTM und besonders Esparago gewaltig.

Zarco ist aus der orangenen Traumfabrik wieder raus (gut so ) und darf nun wieder Mensch sein.
Er wird seinen Weg machen und nächstes Jahr vermutlich in einem etwas besseren Team auf einem etwas konkurrenzfähigeren Motorrad noch viele Top Platzierungen einfahren oder aber die Situtation des aktuellen Teams erheblich verbessern.

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seahawk
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Re: Brad Binder macht bei KTM das, wozu Johann Zarco "nicht in der Lage war"

Beitrag von seahawk » Do Aug 20, 2020 1:49 pm

Im Grundsatz richtig, aber die Frage ist halt auch warum ein Zarco KTM nicht überzeugen konnte, dass der Rahmen das Problem ist, während ein Pedrosa es konnte.

Ich persönlich glaube Zarco taugt nicht als Werksfahrer. Er ist super schnell, wenn er sich auf des pure Rennfahren konzentrieren kann und am Motorrad wenig zu verändern ist. Muss er entwickeln, testen und vergleichen, dann scheint ihm das weniger zu liegen.

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